Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen

Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen
Erstes Projekttreffen des Konsortiums Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen: Stadt Lingen (1. Stadtrat Stefan Altmeppen), Stadt Nordhorn (Bürgermeister Thomas Berling), Samtgemeinde Spelle (1. Samtgemeinderat Stefan Lohaus), Samtgemeinde Emlichheim (Bürgermeisterin Daniela Kösters), Samtgemeinde Neuenhaus (Bürgermeister Günter Oldekamp), Samtgemeinde Uelsen (Bürgermeister Herbert Koers) und Gemeinde Ohne (Bürgermeisterin Charlotte Ruschulte) beim Verbundpartner I.T.Out GmbH in Nordhorn.

Im Beisein der Verbundpartner fand am 07. März 2018 das erste Projekttreffen „Dorfgemeinschaft 2.0“ mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen beim Verbundpartner I.T. Out GmbH in Nordhorn statt.

„Wir freuen uns, dass alle sieben Pilotkommunen unserer Einladung zum ersten Projekttreffen gefolgt sind. Diese tatkräftige Unterstützung unterstreicht den festen Willen zur bedarfsgerechten Gestaltung der Chancen der Digitalisierung im Zuge des demografischen Wandels in unserer Region“, so Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO und ergänzt: „Mit dem Auftakttreffen ist es uns gelungen, den Wissenschafts-Praxis-Transfer unseres bundesweit relevanten Forschungsprojektes untereinander zu fördern. Das ist ein bedeutsamer Grundstein für den gemeinsamen Austausch zur modellhaften Umsetzung der anstehende Vorhaben für die zweite Projekthälfte der Gesamtlaufzeit bis Oktober 2020.“

Zu Beginn des Projekttreffens gab das Projekt-Konsortium anhand der Fallstudie der 72jährigen Emma Meyer einen anschaulichen Überblick zum aktuellen Projektstand und dem Zusammenwirken aller Teilprojekte in den vier Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität und Gesundheit/Pflege. Im weiteren Verlauf stellten die Bürgermeister ihre Projektaktivitäten und zukünftigen Anforderungen an ihre Satellitenstützpunkte vor.

Noch vor dem Start des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ konnten sich interessierte Gemeinden für eine Teilnahme als Pilotkommunen aussprechen. Das Projekt konzentriert sich bei seiner Forschung und Umsetzung auf die Modelregion Grafschaft Bentheim und südliches Emsland. In der Grafschaft Bentheim beteiligen sich derzeit die Samtgemeinden Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus sowie die Gemeinde Ohne (Samtgemeinde Schüttorf) und die Stadt Nordhorn. Auf Seite der Projektregion südliches Emsland beteiligen sich derzeit die Samtgemeinde Spelle und die Stadt Lingen (Ems) am Projekt. In diesen Gemeinden werden sogenannte „Satellitenstützpunkte“ entstehen. Unter einem Satellitenstützpunkt können Orte der Begegnung verstanden werden. Hier sollen Angebote des täglichen Lebens in gebündelten Leistungen mit informationstechnischer Hilfe modellhaft zur Verfügung gestellt, erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Den Bürgern werden damit zeitaufwendige und lange Laufwege abgenommen. Dadurch stehen Informationen, Beratung und Leistung aus einer Hand zur Verfügung.

Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien kann bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum vor Ort zu verbessern. Gleichzeitig stärkt dieses Engagement die Region nachhaltig durch die modellhafte Erprobung von bedarfsgerechten Lösungen im Bereich der Mensch-Technik Information(MTI).

Die Bürgermeister – als Vertreter Ihrer Samtgemeinden und letztendlich Sprecher der Bürger – können so die Gelegenheit nutzen, konkrete Bedarfslagen und Handlungserfordernisse in das Projekt einfließen zu lassen. Dies gibt dem Projekt die nötige Nähe zur Realität bei der Erforschung und Entwicklung. Im Gegenzug kann der wissenschaftliche Blick aus der Gegenwart in die Zukunft den Bürgermeistern helfen, ihre kommunalpolitisch wichtigen Themen zukunftsorientiert aufzustellen.

Das Treffen präsentierte sich als Auftakt nach Maß. Die Teilnehmer verständigten sich auf Folgetreffen, um den gemeinsamen Austausch zu Transfermöglichkeiten in den Lebensräumen zwischen den Pilotkommunen fortzusetzen. Auf Einladung der Bürgermeisterin Daniela Kösters findet die diesjährige Jahresveranstaltung am 29.08.2018 in der Samtgemeinde Emlichheim statt.

Ein besonderer Dank gilt dem Verbundpartner I.T. Out GmbH für die angenehme Tagungsatmosphäre.

Fotos: Franz Frieling

Bericht Grafschafter Nachrichten vom 15.03.2018

Bericht Neue Osnabrücker Zeitung vom 22.03.2018

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet
Geschäftsführer Bernd Horstmann mit seinem Bruder Wilhelm Horstmann in der neuen Musterwohnung „Smart Home Showroom“ im Expert Markt in Nordhorn.

Im Expert Markt in Nordhorn gibt es seit dem 02.03.2018 eine deutschlandweite Premiere: Als neuer innovativer Bestandteil des Marktes werden in der Musterwohnung auf über 85 Quadratmetern Smart Home Produkte und digitale Szenarien präsentiert. Die Endkunden können Produkte testen und den einzigartigen Smart Home Showroom praxisnah erleben. Die Musterwohnung steht zugleich für die Präsentation und Erprobung von praktischen Lösungen im Modellprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ zur Verfügung.

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist die ENO telecom GmbH – ein Mitglied der Gesundheitsregion EUREGIO. ENO telecom engagiert sich auch als Verbundpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0. Neben Produkten vieler namhafter Partner der ENO telecom ist mit der Firma I.T. Out GmbH ein weiteres Mitglied und Projektpartner mit an Bord. I.T. Out stellt das System Quo Loco und die Sensormatte für das Schlafzimmer vor.

„Mit der Erstellung des Smart Home Showrooms ist es uns gelungen, Einzellösungen, die bisher in unserem expert Markt verteilt sind, zu einem harmonischen Gesamtkonzept praxisnah zusammenzuführen. Gerade bei diesen Produkten ist es extrem wichtig, sie nicht nur im Regal zu sehen und zu hören, was sie so können, sondern genau das in der Praxis auch selbst testen zu dürfen. Unser Ziel ist es, Hersteller unabhängige und vor allen Dingen bezahlbare Smart Home Lösungen zu bieten, die sich den Bedürfnissen der Nutzer anpassen“, erklärt Bernd Horstmann, geschäftsführender Gesellschafter.

„Wir sind stolz, eine so große Musterwohnung, die bundesweit ihresgleichen sucht, hier in Nordhorn zu haben. Schon in unseren Anfängen mit Radio Horstmann haben wir immer den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund gestellt. Gerade bei diesen komplexen Themen ist das Zusammenführen der einzelnen Produkte zu einer überzeugenden Lösung das Argument für den erfolgreichen Einsatz“, so Horstmann. Der Showroom ist in einzelne Wohnwelten (Außenbereich, Flur, Hauswirtschaftraum, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche) aufgeteilt, in denen die individuellen Lösungen in der Praxis anhand von Anwendungsbeispielen gezeigt werden.

„Wir freuen uns mit unserem Partner ENO telecom über die Eröffnung dieses einzigartigen Showrooms, der die Region um eine weitere Attraktion reicher macht. Die interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben so die Möglichkeit, sich die technischen Produktlösungen und Einsatzszenarien aus erster Hand erklären zu lassen“, so Thomas Nerlinger, Vorstand der Gesundheitsregion EUREGIO und Leiter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Der Kunde wird im Expert Markt von speziell geschulten Beratern durch die einzelnen Welten geführt und bekommt im Anschluss – ähnlich wie in einem Küchenstudio – einen Vorschlag für seinen individuellen Bedarf. Aber nicht nur die Präsentation der Möglichkeiten und die bedarfsgerechte Beratung, sondern auch die Umsetzung in die Praxis ist in der serviceorientierten Unternehmensgruppe eine Selbstverständlichkeit.

So kommt das expert Service-Team nach Hause, installiert auf Wunsch die einzelnen Smart Home Komponenten und richtet gleich erste Szenarien ein. Unabhängig davon, ob Eigentum oder eine Mietwohnung zur Verfügung steht, sind viele Lösungen ganz ohne aufwendige Verkabelung oder Bohren schnell und kostengünstig umsetzbar.

Quelle: Pressemitteilung der ENO telecom GmbH

 

 

Lingen (Ems) beteiligt sich an Dorfgemeinschaft 2.0

Lingen (Ems) beteiligt sich an Dorfgemeinschaft 2.0

Lingen (Ems) ist kürzlich Satellitenstützpunkt in dem Forschungsprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ geworden. Zielsetzung ist es, den demografischen Wandel mit Hilfe von technischen Möglichkeiten zu meistern. Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf der medizinischen Versorgung und Nahversorgung im ländlichen Raum. „Wir erhoffen uns wichtige Rückschlüsse und Impulse für die weitere Entwicklung unserer Stadt – schließlich wollen wir für alle Generationen als Lebensmittelpunkt attraktiv bleiben“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone die Entscheidung zur Beteiligung.

Freuen sich über den Projektstart in Lingen (Ems): (v. li.) Kirsten Vogler, Projektbeauftragte bei der Stadt, Oberbürgermeister Dieter Krone, Thomas Nerlinger (Geschäftsführer Gesundheitsregion EUREGIO) und Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender Gesundheitsregion EUREGIO).

An erster Stelle stehe dabei das Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können, erklärte Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO. „Wir möchten die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung des demografischen Wandels nutzen“, so der Projektleiter. „Moderne Technologien können die Lebenswelt sinnvoll unterstützen, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Pflege, Wohnen und Versorgung. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“. Bis zum Jahr 2020 wollen die Beteiligten in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland modellhaft ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept entwickeln. Mit den Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität sowie Gesundheit und Pflege stehen vier Schwerpunktbereiche im Fokus. Koordiniert wird das Projekt von der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. Partner sind die Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, die Universität Osnabrück, die EUREGO-KLINIK, die Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom, I.T. Out, die Lebenshilfe Nordhorn und optadata.com. Neben der Stadt Lingen sind die Stadt Nordhorn (Gemeinde Brandlecht), die Samtgemeinden Spelle, Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus und die Gemeinde Ohne weitere Satellitenstützpunkte. Gespräche mit weiteren interessierten Projektpartnern aus Lingen werden aktuell geführt.

Erste Projektergebnisse werden am 29. August in der Samtgemeinde Emlichheim präsentiert.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Lingen vom 07.02.2018

 

Christopher Wansing verstärkt Team der Gesundheitsregion EUREGIO

Christopher Wansing verstärkt Team der Gesundheitsregion EUREGIO

Ab dem 15.01.2018 unterstützt der gebürtige Nordhorner Christopher Wansing als wissenschaftlicher Mitarbeiter den Projektstab Dorfgemeinschaft 2.0 in der Projekt- und Vereinszentrale der Gesundheitsregion EUREGIO auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK in Nordhorn.

Nach einem Studium der Mechatronik, sowohl an der Hochschule München als auch der Hochschule Osnabrück, wandte er sich dem Studiengang Medieninformatik an der Hochschule Osnabrück zu. Die Bachelorarbeit in diesem Studiengang steht noch aus, wird aber voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. In verschiedenen Hausarbeiten hat er sich unter anderem mit den Themen „IT-Technik für Menschen mit Behinderungen“, Usability, Forest Monitoring und weiteren beschäftigt.

Neben dem Studium ist er seit Anfang 2017 in einem Kölner Smart Home Startup angestellt und beschäftigt sich intensiv mit der technischen Entwicklung einer entsprechenden Plattform. Dabei gehört auch das Verstehen, Analysieren und Planen zahlreicher „weicher“ Aspekte der Thematik und eine umfassende Kenntnis des Marktes zu seinen Aufgabenbereichen. Außerdem war er im Jahr 2013 fünf Monate in der Abteilung „Automotive Electrical Failure Analysis“ bei einem Microcontroller Spezialisten in München tätig, hat einige Zeit als gesprächsgeschulter Promoter gearbeitet und führt vereinzelt technische Service Dienstleistungen im Bereich Smart Home aus.

Bereiche aus welchen er Expertise einbringt umfassen 3D Modellierung/Animation, Usability, Internet der Dinge, Microcontroller, Sensorik, Smart Home, Ambient Assisted Living (AAL), Verteilte Systeme, Maschinelles Lernen und verschiedene Software Entwickler Skills. Neben dieser technischen Qualifikation engagiert er sich außerdem in der Organisation von Networking Events an der Hochschule und war bereits als Tutor sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Samtgemeinde Emlichheim weiterer Satellitenstützpunkt

Samtgemeinde Emlichheim weiterer Satellitenstützpunkt

Projekt hat demografischen Wandel im Fokus und will Technologien für die Menschen nutzbar machen

von links: Dirk Wortelen (Vorstandsmitglied Gesundheitsregion EUREGIO, Melanie Breukelman (Mehrgenerationenhaus Senfkorn Emlichheim), Ansgar Duling (Erster Samtgemeinderat), Thomas Nerlinger (Geschäftsführer Gesundheitsregion EUREGIO), Daniela Kösters (Samtgemeindebürgermeisterin), Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender Gesundheitsregion EUREGIO), Manuel Hopp (Geschäftsführer Ökumenischer Pflegedienst) und Holger Rohlfs (Geschäftsführer Bürgerhilfe Emlichheim), Foto: Dieter Lindschulte, Samtgemeinde Emlichheim.

Vor kurzem ist die Samtgemeinde Emlichheim Satellitenstützpunkt in der Dorfgemeinschaft 2.0 geworden. Sie beteiligt sich als weitere Pilotkommune an dem Forschungsprojekt. Die Dorfgemeinschaft 2.0 verfolgt das Ziel, den demografischen Wandel mit Hilfe von technischen Möglichkeiten zu meistern. Dabei sind die Anforderungen, Zielsetzungen und Aufgaben in diesem Projekt sehr vielschichtig. Denn in der modernen Welt mit Internet und smarter Technologie gibt es vielseitige Möglichkeiten und Potentiale, diese auch im Alltag als Hilfsmittel für einen altersgerechten Austausch zwischen Mensch und Technik im Alltag einzusetzen. Dabei steht an erster Stelle das Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können. „Wir möchten die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung des demografischen Wandels nutzen. Moderne Technologien können die Lebenswelt vielfach sinnvoll unterstützen, ob im Bereich Mobilität, Gesundheit und Pflege, Wohnen oder Versorgung. Der Mensch steht dabei für uns im Mittelpunkt“, so Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO.

Lange Wege zum Arzt oder zum nächsten Einkaufsmarkt sind für viele ältere Menschen auf dem Land bereits heute Realität. Angesichts der alternden Gesellschaft steht der ländliche Raum daher vor besonderen Herausforderungen bei der medizinischen Versorgung und dem Nahversorgungsangebot. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ wird bis zum Jahr 2020 in der Region Grafschaft Bentheim/südliches Emsland modellhaft ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept entwickelt. Mit den Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität sowie Gesundheit und Pflege stehen vier Schwerpunktbereiche im Fokus.

Koordiniert wird das Projekt von der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. mit seinem Büro auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK. Partner sind die Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, EUREGO-KLINIK, Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom, I.T. Out, Lebenshilfe Nordhorn und optadata.com. Neben der Samtgemeinde Emlichheim sind die Samtgemeinden Uelsen, Neuenhaus, Spelle, die Gemeinde Ohne und die Städte Nordhorn (Brandlecht) sowie Lingen (Ems) weitere Satellitenstützpunkte.

Bereits seit 2017 laufen in Emlichheim Projektaktivitäten im Lebensraum Gesundheit und Pflege. Dazu zählen das kürzlich an den Start gegangene Projekt „Präventive Hausbesuche“ und ein weiteres Projekt zum Thema „Technikakzeptanz“ bei älteren Menschen. Das bisher hohe Engagement zahlreicher Projektpartner und Mitglieder der Gesundheitsregion EUREGIO in der Samtgemeinde Emlichheim rund um die Themen Gesundheit und Pflege hat das Verbundteam und den Vorstand der Gesundheitsregion EUREGIO überzeugt, die Samtgemeinde Emlichheim als weiteren Satellitenstützpunkt zu berücksichtigen.

„Wir beschäftigen uns bereits auf verschiedenen Ebenen mit den Herausforderungen des demographischen Wandels und wollen das Ziel, ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause aktiv unterstützen. Die Beteiligung zweier Einrichtungen in der Samtgemeinde waren maßgebliche Gründe für die Samtgemeinde Emlichheim, der Aufnahme als Satellitenstandort der Dorfgemeinschaft 2.0 zuzustimmen“, teilt Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters mit. Sie unterstreicht, dass sie aber auch das Thema der medizinischen Versorgung und den Ärztemangel auf dem Lande als große Herausforderung ansieht. Für sie können sich durch die Vernetzung mit den Partnern der Dorfgemeinschaft 2.0 neue Chancen und Verbesserungen für die Samtgemeinde Emlichheim ergeben. So gab es bereits erste Sondierungsgespräche mit der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, in Emlichheim ein Pilotprojekt zum Thema Patientenversorgung in einer Gesundheits- und Pflegepraxis durchzuführen. Kösters verweist dabei auf Vorbildmodelle im skandinavischen Raum oder den USA. „In Deutschland gibt es derzeit wegen des Arztvorbehaltes für medizinische Leistungen keine rechtlichen Möglichkeiten für Gesundheits- bzw. Pflegepraxen, in der statt Ärzten andere qualifizierte Fachkräfte bestimmte Versorgungsleistungen übernehmen dürfen. Es gibt Best Practice Beispiele aus anderen Ländern, die als Vorbild für eine Pilotpraxis in Emlichheim dienen könnten. Warum soll man z.B. mit einem normalen grippalen Infekt stundenlang im Wartezimmer von überlasteten Arztpraxen sitzen, wenn auch gut ausgebildete medizinische Fachkräfte die Behandlung oder Medikation durchführen könnten?“, begründet Kösters die Motivation für ein solches Pilotprojekt.

Derzeit läuft gerade das für einen Zeitraum von drei Jahren angesetzte Pilotprojekt „Präventive Hausbesuche“ an. Dieses steht unter der Federführung des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Emlichheim unter dem Arbeitstitel „DaHeim – in Emlichheim“. Zielgruppe des Projekts sind Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre in der Samtgemeinde Emlichheim ohne Pflegegrad. In vorbeugenden Einzelfallberatungen, die ab Januar 2018 aufgenommen werden, will man Tipps und Hilfestellungen bieten für ein Wohnen im Alter in der häuslichen Umgebung. Die Projektverantwortlichen machen dabei deutlich, dass es sich nicht um eine klassische Pflegeberatung handelt, die beispielweise die Kranken- bzw. Gesundheitskassen anbieten. Interessierte Personen 65+ oder Angehörige können sich jederzeit an das MGH wenden. Bei dem zweiten, in der Samtgemeinde laufenden Projekt geht es um Technik und um deren Akzeptanz bei der älteren Generation. Denn die beste Technik nutzt nur, wenn sie akzeptiert und genutzt wird. Die Projektleitung hat der Ökumenische Pflegedienst in Emlichheim.

Einmal im Jahr präsentiert die Gesundheitsregion EUREGIO mit dem Verbundteam Dorfgemeinschaft 2.0 ihre Projektergebnisse. Die nächste Jahresveranstaltung wird am 29.08.2018 in der Samtgemeinde Emlichheim stattfinden. Dabei soll auch das Projekt des MGH „DaHeim – in Emlichheim“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Nähere Informationen befinden sich auf den Internetseiten www.dorfgemeinschaft20.de und www.gesundheitsregion-euregio.eu

Quelle: Pressemitteilung Samtgemeinde Emlichheim vom 09.01.2018

Prof. Dr. Ickerott, Thomas Nerlinger sowie Prof. Dr. Teuteberg organisieren Track „Mobilität und Versorgungsstrukturen in Smart Cities/Regions“ auf den 10. BUIS Tagen 24.-25.05. 2018 in Oldenburg

Prof. Dr. Ickerott, Thomas Nerlinger sowie Prof. Dr. Teuteberg organisieren Track „Mobilität und Versorgungsstrukturen in Smart Cities/Regions“ auf den 10. BUIS Tagen 24.-25.05. 2018 in Oldenburg

Vom 24. bis 25. Mai 2018 werden vom Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung COAST der Universität Oldenburg in Kooperation mit der FG-BUIS in der Gesellschaft für Informatik die 10. BUIS Tage 2018 zum Thema Smart Cities/Regions: Technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen organisiert. Im Mittelpunkt stehen „smarte“ Städte und Regionen. Die nachhaltige Entwicklung solcher Strukturen sind dabei nicht nur auf einzelne Aspekte beschränkt – das Zusammenwirken ist entscheidend. Die Konferenz wird dazu innovative Methoden und Konzepte im Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft präsentieren.

Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Thomas Nerlinger sowie Prof. Dr. Teuteberg organisieren auf den 10. BUIS Tagen einen Track zum Thema „Mobilität und Versorgungs­strukturen in Smart Cities“.

Bis zum 01.03.2019 können sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch Praxisbeiträge eingereicht werden, welche jeweils doppelt blind begutachtet werden.

Trackchairs

  • Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistikmanagement, Hochschule Osnabrück
  • Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Nordhorn
  • Prof. Dr. Frank Teuteberg, Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, Universität Osnabrück

Beschreibung

Durch Abwanderung, demografischen Wandel und die Konzentration von öffentlichen und privaten Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen in zentralen Orten wird die Bereitstellung eines lokalen Angebots an Gesundheits-, Sozial- und Nahversorgungs-einrichtungen und öffentlicher Mobilität für Kleinstädte und angrenzende Landgemeinden zunehmend zur Herausforderung. Dieser Track fokussiert die Schlüsselrolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Planung, Steuerung und Umsetzung innovativer Lösungsansätze, mit deren Hilfe zukunftsträchtige und nachhaltige Konzepte zum intelligenten Ausbau von Mobilität, Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen in Smart Regions entwickelt werden können.

Mögliche Themenfelder für Beiträge

  • Verkehrslenkung und multimodale Mobilität
  • Sharing-Konzepte/Shared-Mobility-Systeme, Citizen Science, Partizipation
  • Intelligente Datenanalyse zur Planung und Steuerung von Mobilität sowie sektorenübergreifenden Infrastrukturen und Versorgungsnetzwerken
  • Nachhaltige Gesundheits-, Sozial- und Nahversorgung
  • Nachhaltiges Wohnen, Leben und Arbeiten
  • Datenzentrierte Geschäftsmodelle und digitale Plattformsysteme im Bereich Mobilität und sektorenübergreifender Versorgung
  • Ethische, rechtliche und soziale Aspekte im Bereich Mobilität und Versorgung in Smart Regions (z. B. Digital Divide, Gesetzgebung, Datenschutz sowie Akzeptanz von und Zugang zu Plattformen und Infrastruktur)

Program Committee

  • Prof. Dr. Rüdiger Breitschwerdt, Hochschule Flensburg
  • Prof. Dr. Volker Frehe, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Münster
  • Prof. Dr. Burkhardt Funk, Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. Dr. Piet Hausberg, Technologie- und Innovationsmanagement, Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. Ursula Hübner, Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Peter Niemeyer, Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. Dr. Thomas Schlegel, Hochschule Karlsruhe
  • Prof. Dr. Karsten Weber, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

BUIS Tage 2018

Bürgermeister Günter Oldekamp im Interview zur Dorfgemeinschaft 2.0

Bürgermeister Günter Oldekamp im Interview zur Dorfgemeinschaft 2.0

Im aktuellen Interview mit der Zeitschrift Wirtschaft aktuell berichtet Günter Oldekamp, Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, von einem ausgewogenen Stimmungsbild und erwähnt die Chancen aus dem Projekt Dorfgemeinschaft 2.0.

Auf die Frage „Wie das Leben in der Samtgemeinde in Zukunft vor dem Hintergrund des demografischen Wandels aussehen könnte, erarbeiten Sie aktuell gemeinsam mit den Bürgern in dem Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“. Wie ist da der Stand der Dinge?“ antwortet Günter Oldekamp:

„Wir sind froh, als Satellitenstützpunkt für „Dorfgemeinschaft 2.0“ ausgewählt worden zu sein. Älter zu werden auf dem Dorf, ist eines der Stichpunkte des Projektes, das mit Bundesmitteln gefördert wird. Dabei wird an einem Versorgungskonzept für die Lebensräume Wohnen, Versorgung, Mobilität sowie Gesundheit und Pflege gearbeitet. Neuenhaus bringt sich aktuell mit den Teilbereichen Mobilität und Wohnen ein. So sollen auf einer alten landwirtschaftlichen Hofstelle Seniorenwohnungen entstehen. Dabei soll im Rahmen des Projekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ getestet werden, wie moderne Informationstechnologie und altersgerechte Assistenzsys­teme das Leben von Senioren erleichtern können. Als technische Hilfsmittel kommen zum Beispiel Smartphones, automatisierte Lichtsteuerung oder Notrufsysteme mit Monitortelefonen infrage. Außerdem sollen über einen virtuellen App-Marktplatz Dienstleistungen geordert werden. Das Projekt ermöglicht also, neue Wohnformen für ältere Menschen zu erproben und gleichzeitig die Hofstelle in ihrer Struktur zu erhalten. Von dem direkt an den Hof angrenzenden Wohngebiet Hilten erhoffen wir uns, dass so auch Netzwerkstrukturen zwischen Jung und Alt entstehen.“

Zum Interview im Auszug und in voller Länge (Quelle: Wirtschaft aktuell)

Besuch des Projektträgers aus Berlin beim Quartalstreffen am Nikolaustag

Besuch des Projektträgers aus Berlin beim Quartalstreffen am Nikolaustag

Das letzte Quartalstreffen der Verbundpartner des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 im Jahr 2017 fand am Nikolaustag beim Verbundpartner ENO telecom GmbH in Nordhorn statt. Einen aktuellen Überblick zum aktuellen Stand verschaffte sich der Projektträger VDI/VDE-IT durch die Teilnahme der verantwortlichen Ansprechpartnerin Catherine Naujoks aus Berlin. Das Konsortium präsentierte auf einer „Erlebnistour“ mit Stationen in Bad Bentheim (Bahnhof), Ohne (Gaststätte Timmer-Gellenbeck) erste Projektergebnisse nach 2jähriger Projektlaufzeit.

Joachim Berends (Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG) übernahm gemeinsam mit Thomas Nerlinger (Projektleiter) und Maria Süßmuth (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Team Prof. Dr. Ingmar Ickerott) die Begrüßung und Vorstellung des Konzeptes zur Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) am Bahnhof in Bad Bentheim.

In einer sich anschließenden „Erlebnistour“ erhielt Catherine Naujoks Einblicke in die ländliche Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland. Einen Zwischenstopp legte sie mit einer Delegation aus ProjektmitarbeiterInnen am Satellitenstützpunkt der Gemeinde Ohne ein. Bürgermeisterin Charlotte Ruschulte machte deutlich, warum sich Ohne am Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 beteiligt und welche Herausforderungen der demografische Wandel für die kleine Gemeinde mit rund 550 Einwohnern mit sich bringe. Sie hob die Chancen der Digitalisierung hervor, die Ohne mit dem Projekt nutzen wolle. Schwerpunkte sind dabei die Teilprojekte „Dorfladen“ und „Mobilität“, deren aktuelle Projektergebnisse durch die verantwortlichen Wissenschaftler Prof. Dr. Frank Teuteberg (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Hochschule Osnabrück) in der Gaststätte Timmer-Gellenbeck vorgestellt wurden.

Weiter ging es zum turnusmäßigen Quartalstreffen nach Nordhorn zum Unternehmenssitz des Verbundpartners ENO telecom GmbH – vorbei am neuen Wohnquartier „Am Marienpark“ mit der künftigen Leitzentrale des Projektes. Das Interesse am Projekt ist groß: Die Stadt Lingen und die Samtgemeinde Emlichheim werden sich nach offiziellen Mitteilungen des Oberbürgermeisters Dieter Krone vom 01.12.2017 und der Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters vom 30.11.2017 als weitere Satellitenstützpunkte (Pilotkommunen) an Dorfgemeinschaft 2.0 beteiligen.

Bernd Horstmann, Geschäftsführer des Unternehmens, lies es sich nicht nehmen, das Treffen mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu versüßen. Im Anschluss an das Quartalstreffen präsentierten Bernd Horstmann und Rainer Büter (Projektansprechpartner bei ENO telecom) den Baufortschritt der neuen Musterwohnung im benachbarten Elektrogeschäft expert Nordhorn/Horstmann.

Das Verbundteam ließ den Nikolaustag bei der Nikolaus-Visite der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. unter Beteiligung von rund 100 Mitgliedern bei der UCI-KINOWELT im NINO Wirtschaftspark in Nordhorn ausklingen.

Workshop Smart Regions in Papenburg stößt auf große Resonanz

Workshop Smart Regions in Papenburg stößt auf große Resonanz

von links: Florian Thurmann (Fa. Alvarez & Marsal, München), Jonas Roosmann (Mitglied Kreistag Landkreis Emsland), Andreas Paschke (Fa. Röchling, Haren), Dr. Tim Husmann (IT-Achse Ems, Lingen), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO), Foto: Ems-Achse.

Zum dritten Mal fand am 23.11.2017 der 3. Wirtschaftstag Nordwest im Forum alte Werft in Papenburg statt. 60 Aussteller aus der regionalen Wirtschaft und ca. 400 Teilnehmer aus dem Nordwesten Deutschlands trafen sich zum regen Austausch.

Auf Einladung der Ems-Achse führte die Gesundheitsregion EUREGIO vormittags den Workshop Smart Regions North „Gesundheitsregion EUREGIO – Dorfgemeinschaft 2.0“ durch.

Thomas Nerlinger – Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO und Projektleiter Dorfgemeinschaft 2.0 – begrüßte die etwa 40 Teilnehmer und moderierte gemeinsam mit Jonas Roosmann (Mitglied Kreistag Landkreis Emsland) die 1. Talkrunde „Digitale Chancen für die heimische Wirtschaft“. Teilnehmer waren: Andreas Paschke (Fa. Röchling, Haren), Florian Thurmann (Alvarez & Marsal in München, vorher 8 Jahre bei Google), Dr. Tim Husmann (IT Netzwerkmanager, IT-Achse Ems, Lingen).

Die Teilnehmer der 2. Talkrunde „Gemeinsam Anpacken: Wissenschafts-Praxis-Transfer am Beispiel des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0“ waren Ingo Feldhaus (Fa. opta.data, Essen), Prof. Dr. Frank Teuteberg (Universität Osnabrück) und Dr. Arno Schumacher (Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Vorsitzender). Hierbei wurden Inhalte und konkrete Ansätze des Projektes im Rahmen der Förderbekanntmachung „Innovationen für Kommunen und Regionen des demografischen Wandels (InnovaKomm)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt.

Das anschließende World Café stand unter dem Motto „Digitalisierung im ländlichen Raum Smart Region“. 

Vier Tischgruppen diskutierten die Chancen, Herausforderungen und konkrete Ideen zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie verändert sich die „Gründermentalität“ auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?
  • Was bedeutet Digitalisierung für den „lebenslangen Lernprozess“?
  • Wie verändert sich die „Mobilität und Versorgung“ auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?
  • Was bedeutet „gesundes Leben“ auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?

Der Workshop schloss mit dem Grußwort von Bernard Krone (Wachstumsregion Ems-Achse e. V., Vorsitzender) im Zuge der Eröffnung des 3. Wirtschaftstages Nordwest.

Download Flyer

Artikel Neue Osnabrücker Zeitung (Ems Zeitung) vom 23.11.2017

Bericht ev1.tv vom 23.11.2017

Zum Programm

Informationen Projekt Dorfgemeinschaft 2.0

Informationen Centers of Competence (CoC)

Informationen Smart Regions North

Fotos: Ems-Achse und Thomas Nerlinger

Stellenausschreibung: Zum 01.01.2018 in Teilzeit (14 Stunden wöchentlich)

Stellenausschreibung: Zum 01.01.2018 in Teilzeit (14 Stunden wöchentlich)

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Willkommen beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO!

Als innovatives deutsch-niederländisches Netzwerk mit über 140 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen setzen wir uns öffentlichkeitswirksam für eine starke grenzüberschreitende Gesundheitswirtschaft ein.

Unser Drittmittelprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0 – Das Alter im ländlichen Raum hat Zukunft“ in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „InnovaKomm“ als einziges Projekt in Niedersachsen ausgewählt worden (Projektvolumen: 5,82 Mio. Euro/Förderanteil 85 %). Wir koordinieren das Verbundprojekt mit den Verbundpartnern Hochschule Osnabrück (Campus Lingen), Universität Osnabrück, Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom GmbH, EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbH, I.T. Out GmbH, Lebenshilfe Nordhorn gGmbH und optadata.com GmbH. Dabei binden wir zahlreiche assoziierte Projektpartner ein, um die Ergebnisse anwendungsorientierter Forschung nachhaltig in die Praxis zu transferieren.

Wir setzen in unseren Teilprojekten auf Anreizsysteme zur Stärkung der sozialen Innovationen durch Mensch-Technik-Interaktion. Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien soll bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum bedarfsgerecht zu verbessern. Weitere Informationen zum Projekt und zur Gesundheitsregion EUREGIO finden Sie auf unseren Internetseiten Dorfgemeinschaft 2.0  und Gesundheitsregion Euregio e. V.

Der Verein sucht zum 01.01.2018 in Teilzeit (14 Stunden wöchentlich) eine/n

wissenschaftliche Mitarbeiterin /
wissenschaftlichen Mitarbeiter

Im Rahmen der Teilzeittätigkeit wird bei Vorliegen entsprechender Qualifikation die Möglichkeit zum Masterstudium oder zur Promotion in Kooperation mit unseren wissenschaftlichen Projektpartnern gegeben.

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Unterstützung bei der Bearbeitung und dem Transfer von anwendungsnahen Forschungsprojekten in den Bereichen Ethik & Datenschutz, digitalisierte Pflege, eMobilität, Logistik, Mensch-Technik-Interaktion, eHealth, Cloud Computing, Crowdsourcing/Sharing Economy, nachhaltige Transformation der digitalen Gesellschaft, Service Engineering/Hybride Produkte, Open Innovation
  • enge Zusammenarbeit innerhalb eines Forschungsprojektes mit renommierten Praxis- und Forschungspartnern
  • Publikationen der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • die Bearbeitung von Forschungsanträgen

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre, der Medizinischen Informatik, des Wirtschaftsingenieurwesens, der Pflegewissenschaft, eine vergleichbare Studienrichtung mit geeigneter Vertiefung oder eine nachgewiesene Qualifikation für wissenschaftliches Arbeiten
  • Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Belastbarkeit, Kreativität, Eigenständigkeit und Offenheit für die Arbeit in einem interdisziplinären Projekt sowie Spaß an der Entwicklung eigener Ideen
  • Kompetenzen in einem oder mehreren der oben genannten Forschungsbereichen
  • hohe Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • gute Englischkenntnisse

Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit und ist projektbedingt bis zum 31.10.2020 befristet. Die Stelle ist grundsätzlich kombinierbar mit einem Studium oder bestehenden Arbeitsverhältnissen (beispielsweise bei unseren Projektpartnern), soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 8 des TVöD (Kommune).

Wir bieten Ihnen:

  • ein inspirierendes Arbeitsumfeld unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in unserem Projektbüro auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK in Nordhorn
  • flexible Arbeitszeitmodelle in einem jungen, dynamischen Team (z. B. Gleitzeit und Home-Office)
  • eine forschungsstarke, interdisziplinäre Projektgruppe
  • eine aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • eine intensive Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Praxis- und Forschungspartnern an aktuellen Forschungsthemen
  • Zugang zu unserem innovativen deutsch-niederländischen Netzwerk mit über 140 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten neben den üblichen Inhalten wie Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen auch ein selbständig verfasstes Dokument (z. B. Seminararbeit oder Auszüge aus Ihrer Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit) enthalten. Bitte teilen Sie uns Ihre Vorstellungen zur wöchentlichen Arbeitszeit und TVöD-Eingruppierung mit.

Für Rückfragen steht Ihnen Projektleiter Thomas Nerlinger vorzugsweise per E-Mail zur Verfügung.

Bewerbungen werden bis zum 30.11.2017 – vorzugsweise per E-Mail – erbeten an:

Gesundheitsregion EUREGIO e. V.
c/o EUREGIO-KLINIK
Projektbüro Dorfgemeinschaft 2.0
Projektleiter Thomas Nerlinger
Albert-Schweitzer-Straße 10
48527 Nordhorn

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