Lingen (Ems) beteiligt sich an Dorfgemeinschaft 2.0

Lingen (Ems) ist kürzlich Satellitenstützpunkt in dem Forschungsprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ geworden. Zielsetzung ist es, den demografischen Wandel mit Hilfe von technischen Möglichkeiten zu meistern. Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf der medizinischen Versorgung und Nahversorgung im ländlichen Raum. „Wir erhoffen uns wichtige Rückschlüsse und Impulse für die weitere Entwicklung unserer Stadt – schließlich wollen wir für alle Generationen als Lebensmittelpunkt attraktiv bleiben“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone die Entscheidung zur Beteiligung.

Freuen sich über den Projektstart in Lingen (Ems): (v. li.) Kirsten Vogler, Projektbeauftragte bei der Stadt, Oberbürgermeister Dieter Krone, Thomas Nerlinger (Geschäftsführer Gesundheitsregion EUREGIO) und Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender Gesundheitsregion EUREGIO).

An erster Stelle stehe dabei das Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können, erklärte Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO. „Wir möchten die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung des demografischen Wandels nutzen“, so der Projektleiter. „Moderne Technologien können die Lebenswelt sinnvoll unterstützen, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Pflege, Wohnen und Versorgung. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“. Bis zum Jahr 2020 wollen die Beteiligten in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland modellhaft ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept entwickeln. Mit den Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität sowie Gesundheit und Pflege stehen vier Schwerpunktbereiche im Fokus. Koordiniert wird das Projekt von der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. Partner sind die Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, die Universität Osnabrück, die EUREGO-KLINIK, die Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom, I.T. Out, die Lebenshilfe Nordhorn und optadata.com. Neben der Stadt Lingen sind die Stadt Nordhorn (Gemeinde Brandlecht), die Samtgemeinden Spelle, Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus und die Gemeinde Ohne weitere Satellitenstützpunkte. Gespräche mit weiteren interessierten Projektpartnern aus Lingen werden aktuell geführt.

Erste Projektergebnisse werden am 29. August in der Samtgemeinde Emlichheim präsentiert.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Lingen vom 07.02.2018

 

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