Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

In der Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ sind jetzt die aus­ge­wert­eten Be­fra­gungs­er­geb­nis­se vor­ge­stellt wor­den. Es wur­de laut ei­ner Mit­tei­lung der Samt­ge­mein­de deut­lich, dass hin­sicht­lich des zu­künf­ti­gen Woh­nens viel­fäl­ti­ge Fak­to­ren zu be­rück­sich­ti­gen sind.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das künf­ti­ge Woh­nen zu er­mit­teln, ver­an­stal­tet die Ge­mein­de Spel­le die Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“. Et­wa 35 Bür­ger so­wie Wirt­schafts- und So­zi­al­ver­tre­ter en­ga­gie­ren sich un­ter der Lei­tung des Wohn­ex­per­ten Heinz-Die­ter Sud­brink (Pro Sys­tem GmbH) zur künf­ti­gen Wohn­ent­wi­cklung. „Wir ha­ben da­mit ein The­ma auf­ge­grif­fen, wel­ches an Be­deu­tung ge­win­nen wird. Ins­be­son­de­re das Äl­ter­wer­den ist für je­den Ein­zel­nen in punc­to Woh­nen mit viel­fäl­ti­gen Fra­gen ver­bun­den“, er­klär­te Samt­ge­mein­de­bürg­er­meis­ter Bern­hard Hum­mel­dorf.

Es müs­se bei­spiels­wei­se ge­klärt wer­den, wel­che Wohn­for­men und -ar­ten künf­tig ge­fragt sei­en und wel­cher Grund­riss für ein al­ters­ge­rech­tes Woh­nen sinn­voll sei. Da­bei gel­te es, auch zu er­mit­teln, wie vor­hand­ene Häu­ser zu­kunfts­fä­hig ge­macht wer­den könn­ten. Im Zu­ge des zwei­ten Works­hop-Tref­fens im Wöh­le­hof wur­den aus­ge­wert­ete Be­fra­gungs­er­geb­nis­se der er­sten Be­tei­li­gungs­run­de von No­vem­ber 2017 auf­ge­zeigt. „Die Er­geb­nis­se zei­gen, dass der Fak­tor so­zia­le Kon­tak­te bei den Wohn- und Le­bens­be­dürf­nis­sen an er­ster Stel­le steht. Fa­mi­lie und Freun­de in der un­mit­tel­ba­ren Nä­he zu ha­ben so­wie Be­such emp­fan­gen zu kön­nen, hat ei­ne enor­me Be­deu­tung für die Be­frag­ten“, re­sü­mier­te Sud­brink das Re­sul­tat und the­ma­ti­sier­te ver­schie­de­ne Lö­sungs­an­sät­ze und Ide­en für ein bes­se­res Woh­nen in den Be­rei­chen Licht und Akus­tik, Si­cher­heit so­wie neue Tech­no­lo­gien. „Ob­wohl vie­le Häu­ser kei­nen Sa­nie­rungs­rück­stand auf­wei­sen, ent­spre­chen Aus­stat­tung und Zu­schnitt häu­fig we­der den An­for­de­run­gen der jun­gen noch der al­ten Be­woh­ner“, ist sich der Ex­per­te si­cher.

In ei­nem ab­schlie­ßen­den Works­hop am 17. März wird über kon­kre­te Hand­lungs­vor­schlä­ge für ein at­trak­ti­ves und lan­ges Le­ben in Spel­le dis­ku­tiert. „Hier­zu wird ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit Ban­ken, In­ves­to­ren und Bau­fir­men aus un­se­rer Ge­mein­de an­ge­strebt“, gab Mit­or­ga­ni­sa­tor Gerd Schie­ren­beck (Lan­des­vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­ban­des Ini­tia­ti­ve 50Plus) an. Un­ter­stützt wird das Pro­jekt „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ durch den Land­kreis Ems­land, durch das EU-Pro­gramm Lea­der so­wie durch das For­schungs­pro­jekt Dorf­ge­mein­schaft 2.0.

STELLENAUSSCHREIBUNG STUDENTISCHE / WISSENSCHAFTLICHE HILFSKRAFT

 

Die Projektverbundpartner des vom BMBF geförderten Projektes DORFGEMEINSCHAFT 2.0 suchen für die Durchführung eines Kreativ- und Beteiligungsprozesses (KBP) in der Gemeinde Spelle

 

 drei studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte

(Schwerpunkt nicht näher Bezeichnet)
Der zeitliche Aufwand wird pro Person bei 51 Arbeitsstunden liegen.
(übliche Bezahlung für studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte)

Sie unterstützen das Forschungsprojekt ‚Dorfgemeinschaft 2.0‘ und die pro systems GmbH bei den anstehenden Arbeitsschritten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Prozesses. Die Termine zur Durchführung der Workshoptage sind der 11.11.2017; 13.01.2017 und 17.03.2018 jeweils von 10.00 – 15.00 Uhr. Neben diesen Tagen werden noch Arbeitsstunden zur Vor- und Nachbereitung des Prozesses angerechnet.

Ihr Profil:

  • Sie sind aktuell als StudentIn eingeschrieben und haben interesse daran einen Kreativ- und Beteiligungsprozess in der Gemeinde Spelle zu begleiten
  • Sie möchten unterschiedlichste Methoden im Kreativ- und Beteiligungsprozess kennenzulernen
  • Sie sind daran interessiert zu erleben, wie konkrete Handlungsvorschläge für Kommunen zum Thema Wohnen in einem Praxis-/Wissenschaftstransfer abgeleitet werden
  • Organisationsgeschick, Eigeninitiative und Freude an operativer Umsetzung gehören zu Ihren Stärken. Zudem übernehmen Sie gerne Verantwortung und mögen es, in kleinen Teams zu arbeiten

Ihre Aufgaben:

  • Sie unterstützen uns bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der drei Workshoptage
  • Sie dokumentieren und bereiten die Ergebnisse der einzelnen Methoden auf
  • Sie übernehmen organisatorische Aufgaben

Was wir Ihnen bieten:

Sie erhalten einen tiefen Einblick in die Umsetzung eines Kreativ- und Beteiligungsprozesses und können hierbei aktiv mitwirken. Dabei werden Sie lernen unterschiedliche Methoden anzuwenden und praxisbezogene Aufgaben übernehmen. Zudem bieten wir Ihnen an, die Ergebnisse des Prozesses in Ihrer Abschlussarbeit zu berücksichtigen.

Wir freuen uns über IHRE Bewerbungen!

Für weitere Informationen zu der beschriebenen Stelle oder für die Zusendung einer Bewerbung (bis zum 06.10.2017), wenden Sie sich bitte an Andrea Hildner oder Dr. Dieter Sudbrink (siehe Kontakt).

Kontaktdaten:

Andrea Hildner
Tel.: 05921 – 841008
E-Mail: andrea.hildner@gesundheitsregion-euregio.eu

Dr. Dieter Sudbrink
Tel.: 04791 – 13540
E-Mail: sudbrink@ewetel.net

STELLENAUSSCHREIBUNG KOORDINATOR/IN (10 Stunden / Woche)

STELLENAUSSCHREIBUNG KOORDINATOR/IN (10 Stunden / Woche)

 

Projekt „DaHeim – in Emlichheim“

„DaHeim – in Emlichheim“ ist ein Kooperationsprojekt des Mehrgenerationenhauses Senfkorn in Emlichheim und der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen. Das Hauptziel ist die Pilotierung Präventiver Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und die damit verbundene Möglichkeit so lange wie möglich eigenständig Zuhause wohnen zu können.

Das Mehrgenerationenhaus Senfkorn, am Standort Emlichheim sucht im Rahmen des Pilotprojektes „DaHeim – in Emlichheim (Dank aufsuchender Hausbesuche eigenständig interaktiv mobil)“ zum 1. Oktober 2017:

Eine/n Koordinator/in (10 Stunden/Woche)

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • die Unterstützung der akademisierten Pflegefachkraft
  • die strategische Leitung und Koordination der Präventiven Hausbesuche im Umkreis der Samtgemeinde Emlichheim in enger Abstimmung mit der die präventiven Hausbesuche durchführenden Pflegefachkraft
  • die engen Abstimmungen mit dem Kooperationspartner Hochschule Osnabrück, Campus Lingen sowie
  • die enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern des Mehrgenerationenhauses innerhalb des Projektes
  • die Netzwerkbildung zur Versorgungssicherheit für Menschen mit bisher nicht festgestellter Pflegebedürftigkeit im ländlichen Raum
  • Abwicklung und Abrechnung des Projekts

Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden folgende Qualifikationen erwartet:

  • berufspraktische Erfahrungen in der Abwicklung administrativer Projektaufgaben und des Berichtswesens sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • soziale Kompetenz, Organisationstalent, Kooperationsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Teamarbeit
  • Ideen zur Gestaltung von Netzwerkbildung in den Bereichen Pflege- / Gesundheitswirtschaft und die Bereitschaft diese zu entwickeln und voranzutreiben
  • Sprachkenntnisse im Plattdeutschen des Landkreises Grafschaft Bentheim wären von Vorteil
  • gute Kenntnisse in Word, Excel, Powerpoint, Outlook und Lexware

Die Anstellung ist projektbedingt für die Dauer von 36 Monaten befristet, die Vergütung erfolgt nach dem Haustarif des Mehrgenerationenhauses Senfkorn. Ein Führerschein der Klasse B ist grundlegend. Sprachkenntnisse im Plattdeutschen des Landkreises Grafschaft Bentheim wären wünschenswert.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Melanie Breukelman (Email: m.breukelman@mgh-senfkorn.de, Telefon: 05943/98589-20) als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (bei Übersendung per E-Mail nur als eine Datei im PDF-Format) bis zum 15.09.2017 an:
Mehrgenerationenhaus Senfkorn Emlichheim gGmbH, Wilsumer Str. 2, 49824 Emlichheim.

Senfkorn – Mehrgenerationenhaus Emlichheim gemeinnützige GmbH

Wilsumer Str. 2+4
49824 Emlichheim

Telefon: +49 59 43 98 58 90
Telefax: +49 59 43 98 58 92 2
info@mgh-senfkorn.de

STELLENAUSSCHREIBUNG AKADEMISIERTE PFLEGEFACHKRAFT (20 Stunden / Woche) – PROFILFELD PFLEGE

STELLENAUSSCHREIBUNG AKADEMISIERTE PFLEGEFACHKRAFT (20 Stunden / Woche) – PROFILFELD PFLEGE

 

 

 

 

Projekt „DaHeim – in Emlichheim“

„DaHeim – in Emlichheim“ ist ein Kooperationsprojekt des Mehrgenerationenhauses Senfkorn in Emlichheim und der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen. Das Hauptziel ist die Pilotierung Präventiver Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und die damit verbundene Möglichkeit so lange wie möglich eigenständig Zuhause wohnen zu können.

Das Mehrgenerationenhaus Senfkorn, am Standort Emlichheim sucht im Rahmen des Pilotprojektes „DaHeim – in Emlichheim (Dank aufsuchender Hausbesuche eigenständig interaktiv mobil)“ zum 1. Oktober 2017:

AKADEMISIERTE PFLEGEFACHKRAFT (20 Stunden / Woche) – PROFILFELD PFLEGE

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • die eigenständige Vorbereitung, Durchführung und Evaluation Präventiver Hausbesuche im Umkreis der Samtgemeinde Emlichheim
  • die Einschätzung der individuellen Probleme und Risikofaktoren der besuchten Personen im Rahmen der Durchführung der Präventiven Hausbesuche sowie die Entwicklung eines mehrdimensionalen Interventionskonzepts, die Überprüfung der Umsetzung der gegebenen Empfehlungen sowie zusätzliche Beratung und Unterstützung im Rahmen der Evaluation der Hausbesuche
  • die enge Zusammenarbeit innerhalb des Projektes mit Praxispartnern des Mehrgenerationenhauses und dem Forschungspartner Hochschule Osnabrück, Campus Lingen
  • die Netzwerkbildung zur Versorgungssicherheit für Menschen bei bisher nicht festgestellter Pflegebedürftigkeit im ländlichen Raum

Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden folgende Qualifikationen erwartet:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Pflege Dual, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement oder Gesundheits- und Sozialwirtschaft oder einer vergleichbaren Studienrichtung
  • eine Ausbildung in einem Pflegeberuf
  • berufspraktische Erfahrungen in der selbstständigen und fallorientierten Anwendung der Pflegediagnostik und spezifischer Analyseinstrumente in personifizierten Pflegesettings
  • soziale Kompetenz, Organisationstalent, Kooperationsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Teamarbeit
  • Ideen zur Gestaltung von Netzwerkbildung in den Bereichen Pflege-/ Gesundheits-wirtschaft und die Bereitschaft diese zu entwickeln und voranzutreiben
  • Sprachkenntnisse der Pflegefachkraft im Plattdeutschen des Landkreises Grafschaft Bentheim wären von Vorteil

Die Anstellung ist projektbedingt für die Dauer von 36 Monaten befristet, die Vergütung erfolgt nach dem Haustarif des Mehrgenerationenhauses Senfkorn. Ein Führerschein der Klasse B ist grundlegend. Sprachkenntnisse im Plattdeutschen des Landkreises Grafschaft Bentheim wären wünschenswert.

Für Rückfragen steht Ihnen Melanie Breukelman (Email: m.breukelman@mgh-senfkorn.de, Telefon: 05943/98589-20) als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (bei Übersendung per E-Mail nur als eine Datei im PDF-Format) bis zum 15.09.2017 an:
Mehrgenerationenhaus Senfkorn Emlichheim gGmbH, Wilsumer Str. 2, 49824 Emlichheim.

Senfkorn – Mehrgenerationenhaus Emlichheim gemeinnützige GmbH
Wilsumer Str. 2+4
49824 Emlichheim
Telefon: +49 59 43 98 58 90
Telefax: +49 59 43 98 58 92 2
info@mgh-senfkorn.de

Einladung zur Jahresveranstaltung des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ und der Samtgemeinde Spelle

Einladung zur Jahresveranstaltung des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ und der Samtgemeinde Spelle
Anmeldung zur Jahresveranstaltung

 

Das Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0 und die Samtgemeinde Spelle öffnen in diesem Jahr für Sie die Türen. Gerne möchten wir Ihnen bisherige Ergebnisse unserer Projektarbeit aus den vier Lebensräumen Gesundheit und Pflege, Mobilität, Wohnen und Versorgung präsentieren. Insbesondere möchten wir Ihnen einen ersten Eindruck des neuen virtuellen Dorfmarktplatzes vermitteln. Weiterführende Informationen rund um das Projekt können Sie gerne unserer Projektwebseite www.dorfgemeinschaft20.de entnehmen.

Dieses Jahr findet unsere Jahresveranstaltung am Satellitenstützpunkt der Samtgemeinde Spelle statt. Was versteht man eigentlich hierunter? Satellitenstützpunkte sind interessierte Samtgemeinden, die sich frühzeitig den demografischen Herausforderungen stellen und die Potentiale der Digitalisierung nutzen möchten. Neben der Samtgemeinde Spelle gehören auch die Samtgemeinden Neuenhaus und Uelsen sowie die Ortschaften Ohne und der Nordhorner Stadtteil Brandlecht zu den Satellitenstützpunkten des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 in der Projektregion Grafschaft Bentheim – Südliches Emsland. Darüber hinaus stehen wir mit weiteren Regionen im regen Austausch.

Jahresveranstaltung am 30.08.2017 ab 16.00 Uhr
auf dem Gelände des Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle
Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle

In Vorgesprächen mit der Samtgemeinde Spelle, dem Landkreis Emsland, dem Bundesverband initiative 50plus und der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland kristallisierte sich schnell heraus, dass das Thema Wohnen mit Zukunft in Spelle der Schwerpunkt der Projektarbeit sein wird.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass sich mit der alternden Gesellschaft die Anforderungen an das eigene Wohnen und Wohnumfeld verändern wird. Hier gilt es, gemeinsam gute Ideen und Konzepte für die Samtgemeinde Spelle zu entwickeln. Ein wichtiges Anliegen von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist es, die Bürger dabei mitzunehmen und aktiv zu integrieren. Daher ist die Jahresveranstaltung nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern der Startschuss zum Mitmachen an dem Beteiligungsprozess „Wohnen im Alter / Wohnen mit Zukunft in der Gemeinde Spelle“.

Wenn Sie daran interessiert sind, sich über das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ oder den Beteiligungsprozess zu informieren und aktiv mitzugestalten, dann laden wir Sie herzlich ein! Neben dem Austausch wird natürlich auch für Ihr leibliches Wohl und Unterhaltung gesorgt. Den geplanten Ablauf können Sie hier oder unten stehend ansehen.

Wir bitten Sie, Ihre Anmeldung bis zum 23.08.2017 vorzugsweise online über folgenden Link vorzunehmen.

Alternativ ist eine Anmeldung bei Frau Andrea Hildner,Projektbüro der Dorfgemeinschaft 2.0 telefonisch, unter 05921-841006 oder bei Frau Heßling,Samtgemeinde Spelle, unter 05977-937 480 oder per E-Mail an hessling@spelle.de möglich.

Die Anfahrtsadresse lautet: Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle (Parkmöglichkeiten sind rund um den Wöhlehof gegeben).

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme und den persönlichen Austausch mit Ihnen.

Mit besten Grüßen – im Namen aller Projektpartner und Akteure

 

Thomas Nerlinger                                                Bernhard Hummeldorf
Projektleiter                                                          Samtgemeindebürgermeister

Flyer Jahresveranstaltung
Ablaufprogramm

 

 

Wissenswertes über das Projekt: Regelmäßige Projekttreffen

Wissenswertes über das Projekt: Regelmäßige Projekttreffen

Wie schafft man es ein so großes Verbundteam wie das von Dorfgemeinschaft 2.0 zu koordinieren? Ganz einfach, man bestimmt Regeln gemeinsamer Kommunikation und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Hier hält man sich gegenseitig auf dem Laufenden über das, was gerade ansteht.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter treffen sich in den meisten Fällen alle vier Wochen. Inhaltlich wird über den jeweiligen Ist-Stand der einzelnen Teilprojekte gesprochen aber auch über Herausforderungen in der wissenschaftlichen Arbeit.

Das Verbundteam umfasst nicht nur die wissenschaftlichen Mitarbeiter von Hochschule und Universität, sondern auch regional wichtige Akteure aus der Praxis. Alle drei Monate treffen sich die Projektbeteiligten, um gemeinsam projektinterne sowie übergreifende Themen zu besprechen.

Seit Anfang 2017 finden die Quartalstreffen bei den jeweiligen Praxispartnern vor Ort statt. Auftakt machte die „Lebenshilfe Nordhorn“ und öffnete interessierten Pojektbeteiligten die Türen. Herr Kolde (Geschäftsführer) führte das Verbundteam durch die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Lebenshilfe. Er teilte den Anwesenden wichtige Hintergrundinformationen mit und beantwortete Fragen zur alltäglichen Arbeit und Philosophie. Lebenshilfe Nordhorn

Samtgemeinde Uelsen wird weiterer Satellitenstützpunkt

Samtgemeinde Uelsen wird weiterer Satellitenstützpunkt

Samtgemeinde Bürgermeister Herbert Koers lud den Projektleiter Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO e.V.) und Prof’in Dr. Stefanie Seeling (Hochschule Osnabrück, Campus Lingen) am 11.04.2016 in das Rathaus nach Uelsen ein, um das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ in der Samtgemeindeausschusssitzung vorgestellt zu bekommen.

Die Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland wollen mit Hilfe des Projekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ den demografischen Wandel meistern. Dazu gehören bei Bedarf die Einbindung einer sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung, e-Mobilität, Smart-Home-Technologie, einer altersgerechten Mensch-Technik-Interaktion sowie die Implementierung einer Leitzentrale und mehrerer kommunaler Satellitenstützpunkte. Diese Konzepte sollen dazu beitragen, dass ältere Gemeindemitglieder möglichst lange unabhängig in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Der Mensch steht in diesem Projekt klar im Mittelpunkt, die Technik wird als Hilfsmittel verstanden. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 5 Millionen Euro gefördert, die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.

Der Samtgemeindeausschuss entschied in der Sitzung die Aufnahme als Satellitenstützpunkt zu beantragen. Anfang Juni tagten die Verbundpartner des Projekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ (siehe Foto) zu ihrem regelmäßigen Quartalstreffen und luden Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers ein, um die Interessen der Samtgemeinde Uelsen, in dem Projekt zu kooperieren und als Satellitenstützpunkt zu fungieren, vorzustellen. Als dessen Vertretung nahm Erster Samtgemeinderat Ludwig Epmann an der Sitzung teil. Nach seiner Präsentation wurde intern durch die Projektpartner über das Anliegen der Samtgemeindevertreter abgestimmt und die positive Entscheidung, Uelsen als einen weiteren Satellitenstützpunkt in das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ aufzunehmen, getroffen.

Die Koordination sowie die Projektleitung obliegen in diesem Projekt Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion EUREGIO e.V. Die wissenschaftliche Unterstützung erfolgt von Seiten der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, durch Prof’in Dr. Stefanie Seeling und Prof. Dr. Ingmar Ickerott sowie von Seiten der Universität Osnabrück durch Prof. Dr. Hartmut Remmers und Prof. Dr. Frank Teuteberg. Des Weiteren gibt es sechs Praxispartner: EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbH, ENO telecom GmbH, I.T. Out GmbH, Bentheimer Eisenbahn AG, Lebenshilfe Nordhorn gGmbH und optadata.com GmbH.

Für die Gewährleistung eines zukünftig intensiven und effektiven Austausches hat sich ein Leitungsteam, bestehend aus dem Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers bzw. dem Ersten Samtgemeinderat Ludwig Epmann, dem Projektleiter Thomas Nerlinger und der wissenschaftlichen Projektmitarbeiterin Britta Blotenberg (Hochschule Osnabrück, Campus Lingen) sowie deren Stellvertretern gebildet. Des Weiteren ist die Einrichtung einer Steuerungsgruppe geplant. Hierzu werden u. a. Samtgemeindevertreter, lokale Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Wirtschaft, Vereinen, Schulen sowie Bürgervertretungen und Vertreter des Projekts eingeladen. Die konstituierende Sitzung wird im Herbst 2016 stattfinden, die Einladung an die Gremienmitglieder erfolgt.

Autor: Britta Blotenberg (M.Sc.)

Ingrid Fischbach – Parlamentarische Staatssekretärin informiert sich über Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“

Ingrid Fischbach – Parlamentarische Staatssekretärin informiert sich über Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“

Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums unseres Projekt-Verbundpartners Gesundheitsregion EUREGIO e.V., hielt die parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ingrid Fischbach, am Mittwoch einen Festvortrag im Nordhorner NINO HOCHBAU Kompetenzzentrum Wirtschaft. Darin informierte Sie über die Pflegestärkungsgesetze der Bundesregierung.

Vor der Festveranstaltung ließ sich die parlamentarische Staatssekretärin es sich nicht nehmen, sich persönlich über das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ zu informieren.

Die Akteure rund um Prof. Dr. Ickerott von der Hochschule Osnabrück nutzten gemeinsam mit dem Projekt-Verbundpartner der EUREGIO-KLINIK die Möglichkeit, das Teilprojekt „Rollende Praxis“ vorzustellen. Hierbei ging es nicht darum schon ein endgültiges Handlungskonzept vorzustellen, sondern vielmehr denkbare Szenarien rund um die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aufzuzeigen.

Beispielsweise ist es ein Hauptanliegen von Dr. Arno Schumacher, Leistungen mobil und transportabel zu machen.

Frau Fischbach wurde live auf dem Gelände der EUREGIO-KLINIK demonstriert, wie einfach es sein könnte, dies zu realisieren. Zur Demonstration kam folgendes Szenario: „Stellen Sie sich vor, nach einer Operation stellen sich Wundheilungsstörungen als Komplikation ein. Ansonsten geht es dem Patienten aber so gut, dass er zu Hause die Genesung vorantreiben könnte. Aktuell müsste der Patient weiter im Krankenhaus verweilen, bis die Wundversorgung abgeschlossen ist. Würde man die Leistung der Wundversorgung jetzt „mobil“ durchführen, könnte der Patient nach Hause entlassen und durch die „Rollende Praxis“ versorgt werden.“

Überflüssige Liegezeiten und aufwendige Transporte zu Fachärzten oder Kliniken könnten somit der Vergangenheit angehören.

Die parlamentarische Staatssekretärin ist davon überzeugt, dass die Erhebung von unterschiedlichsten Einsatzszenarien und Anforderungen an eine „Rollende Praxis“ und dem daraus abzuleitenden Konzept, ein Schlüsselelement für die Vernetzung der an der Versorgung beteiligter Akteure bedeutet.

Prominenter Besuch

Prominenter Besuch

Am 30.05.2016 war es nun endlich soweit. Frau Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, ist der Einladung von Landrat Friedrich Kethorn dankend gefolgt.

Der „Dankeschön“-Abend im Kloster Frenswegen galt den mehr als 350 ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern und hauptamtlichen Mitarbeitern der Kreis- und Gemeindeverwaltung. In Ihrer Ansprache drückte Frau Schadt ihr großes persönliches Dankeschön an die Anwesenden aus und zeigte sich von dem hohen Engagement und der Kreativität mehr als beeindruckt.

Am Dienstag, dem zweiten Tag Ihres Besuchs in der Grafschaft, besuchte die „First Lady“ Osterwald und Neuenhaus. Erster Tagesordnungspunkt war das Bauernmuseum. Dabei interessierte sich Frau Schadt insbesondere für die Chancen und zukünftigen Möglichkeiten, welche die Heimat- und Brauchtumspflege bietet. Anschließend wurde Frau Daniela Schadt im Kunstverein von der Leiterin Gudrun Thiessen Schneider in Nordhorn begrüßt. Neben dem ehrenamtlichen Engagement rund um das Thema Kunst, hatten auch die Landfrauen die Möglichkeit, ihr Wirken in der Grafschaft in einen Dialog mit Frau Schadt zu treten. In dem geführten Interview  würdigte Daniela Schadt ausdrücklich die wertvolle Arbeit der Landfrauen.

Abschließend wurde von Thomas Nerlinger und Präses Heinz Hermann Nordholt das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ vorgestellt. Ziel in der fünfjährigen Projektlaufzeit ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern. Hierbei gilt es, Kräfte zu Bündeln, Netze zu spannen und alle Grafschafter und südlichen Emsländer in ihren Bedarfen und Bedürfnisse mitzunehmen.

Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel (InnovaKomm)

Innovationen für Kommunen und Regionen im   demografischen Wandel (InnovaKomm)

Der demografische Wandel verändert Deutschland. Insbesondere ältere Menschen stehen vor großen Herausforderungen, beispielsweise bei der Versorgung mit gesundheitlichen und sozialen Leistungen oder mit Blick auf Angebote für die persönliche Mobilität.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wettbewerb „Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel – InnovaKomm“ initiiert. Am 01.11.2015 starteten fünf Forschungsprojekte (darunter Dorfgemeinschaft 2.0), um zu erkunden, wie die Lebensqualität der Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden kann. Das BMBF unterstützt diese bis Oktober 2020 mit insgesamt rund 23 Millionen Euro.

Erstmalig präsentieren sich die fünf Forschungsprojekte auf dem Zukunft Lebensräume Kongress 2016. Der interdisziplinäre Kongress als branchenübergreifende Messe mit Assistenz-Technologien für Gesundheit, Selbständigkeit und Komfort findet vom 20. bis 21.04.2016 in Frankfurt statt.

Die Lebensräume von morgen werden durch vernetzte, autonome und assistierende Systeme verbunden sein. Haus, Wohnung, Büro, Verkehrsmittel oder der öffentliche Raum werden zu Gesundheitsorten. Assistenz-Technologien ermöglichen einen fließenden Übergang von komfortabler Gesundheitsunterstützung bis hin zu medizinischer oder pflegerischer Versorgung. Lebensmodelle, Demografie und Begeisterung für smarte Technologien führen dazu, dass bislang getrenntes zusammenwächst.

Die BMBF Session Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel (InnovaKomm) findet am 21.04.2016 im Raum Harmonie 1 von  09.00 Uhr bis 10.30 Uhr statt.

Nähere Informationen finden Sie hier

 

zukunftlebensräume