Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt

Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt

Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 besucht Satellitenstützpunkt Neuenhaus

Zum turnusmäßigen Treffen des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 kamen Wissenschaftler und Praxispartner kürzlich im Rathaus in Neuenhaus zusammen. Bei dem sogenannten Quartalstreffen wird der bisherige Projektverlauf begutachtet und aktuelle Planungen für das weitere Vorgehen im Gesamtteam besprochen. „Ich freue mich Sie herzlich zum zweiten Mal, nach der Auftaktveranstaltung am 18. März 2016, in Neuenhaus begrüßen zu dürfen,“ so der Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp. „Neben wichtigen Impulsen, die Sie alle als Projektteam vor Ort einbringen, ist ihr Know-How in den Themen der Digitalisierung und der ärztlichen Versorgung ein wichtiger Faktor für die Samtgemeinde Neuenhaus,“ betonte Oldekamp weiter. 

Der Projektleiter Thomas Nerlinger ergänzte, dass der Ausbau des Breitbandnetzes in Neuenhaus ein wichtiger Schritt in die Zukunft sei, auf dem die Dorfgemeinschaft 2.0 aufsatteln möchte und mit den entwickelten Angeboten den Bürgerinnen und Bürger ein langes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen wolle. Das Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 erforscht in den vier Lebensräumen Gesundheit & Pflege, Versorgung, Mobilität und Wohnen verschiedenste Projekte, indem diese erprobt undanschließend wissenschaftlich evaluiert werden.

So wurde beispielsweise in Spelle ein Beteiligungs- und Kreativprozess zum Thema Wohnen im Alter durchgeführt und die präventiven Hausbesuche in der SamtgemeindeEmlichheim implementiert. Am Satellitenstützpunkt Neuenhaus ist der Schwerpunktin dem Lebenraum Mobilität gelegt worden. Neben dem Start des Regiopa im Jahr 2019 und der damit hervorragenden Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr, wird auch die Dorfgemeinschaft 2.0 weitere Mobilitätsangebote entwickeln. Neben den erstellten Konzepten zu einer Terminkoordinierung durch Gesundheitseinrichtungen und den Transport von (Klein-) Gütern im öffentlichen Personennahverkehr könnte ein virtueller Reisebegleiter die Mobilität in der Samtgemeinde Neuenhaus und Samtgemeinde Schüttorf verbessern.

Zum Projektkonsortium gehören neun Verbundpartner. Neben der Gesundheitsregion EUREGIO ist die Hochschule Osnabrück, Campus Lingen mit Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Betriebswirtschaftslehre) und Prof’in Dr. Stefanie Seeling (Pflegewissenschaften) in der Wissenschaft vertreten. Die Universität Osnabrück wird durch Prof. Dr. Frank Teuteberg (Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik) und Prof. Dr. Hartmut Remmers (Pflegewissenschaften) repräsentiert. Für den Praxistransfer sorgen die Verbundpartner Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom GmbH, EUREGIO-KLINIK, I.T. Out GmbH, die LebenshilfeNordhorn gGmbH und die opta.data.com GmbH.

Zusammen möchte das Konsortium den demografischen Wandel durch eine Mensch-Technik-Interaktion zukunftsfähig gestalten und neue Versorgungskonzepte für die Projektregion Grafschaft Bentheim / südliches Emsland entwickeln. Das Projekt hat eine Laufzeit bis 31.10.2020.

Pflegepolitische Sprecherin und Mitglied des Deutschen Bundestages besucht Dorfgemeinschaft 2.0

Pflegepolitische Sprecherin und Mitglied des Deutschen Bundestages besucht Dorfgemeinschaft 2.0

Austausch über Digitalisierung in der Pflege

„Wenn man die Digitalisierung so umsetzt und es eine echte Erleichterung für die Beschäftigten bedeutet, stecken da viele Chancen drin“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag einen Besuch bei der „Dorfgemeinschaft 2.0“ in Nordhorn. „Aber man darf auch die Gefahren, etwa den Datenschutz der Beschäftigten und der Menschen mit Pflegebedarf, nicht unterschätzen, um den Nutzen der Digitalisierung in der Pflege zu bewerten.“

MdB Pia Zimmermann besuchte am Montag das Verbundprojekt der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., Nordhorn, um sich mit dem Projektleiter Thomas Nerlinger und weiteren Mitarbeitern über den Einsatz von Digitalisierung in der Pflege auszutauschen. Das Projekt wird noch bis 2020 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Modellregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emslandgefördert und hat zum Ziel, den demografischen Wandel insbesondere im ländlichen Raum mit digitalen Helfern positiv zu gestalten.

An eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung, der Notwendigkeit des sozialen Austauschs und dem Spannungsfeld in der Pflege zwischen Autonomie der Menschen mit Pflegebedarf und Einschränkung aus Sorge um die Gesundheit, schloss sich eine Führung durch das Caritas Pflegeeinrichtung St. Marien Haus mit dem Geschäftsführer Paul Leidner an. Dort werden digitale GPS-Armbänder beispielsweise bei dementiell Erkrankten eingesetzt, die eine Weglauftendenz haben.

Pia Zimmermann betonte: „Besonders in der Politik müssen wir darauf achten, das Thema Digitalisierung in der Pflege zu gestalten und nicht nur auf Anforderungen in der Wirtschaft zu reagieren.“ Sie hielt aber auch einen Aspekt fest, der ihr besonders wichtig ist: „Digitale Helfer dürfen nicht dazu führen, dass Stellen von Pflegefachkräften eingespart werden und dadurch der Arbeitsdruck noch weiter erhöht wird, aber auch nicht dazu, dass die Kosten für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen noch weiter steigen. Es muss um Verbesserungen und Erleichterungen für alle Betroffenen gehen.“

Bildbeschreibung: Die Besuchergruppe rund um MdB Pia Zimmermann gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen des Projekts vor der Caritas Pflegeeinrichtung St. Marien Haus, zu sehen sind (v.l.n.r) Paul Leidner (Geschäftsführer St. Marien Pflege GmbH), Claudia Wrobel (wissenschaftliche Mitarbeiterin MdB Pia Zimmermann), Jonas Roosmann (wissenschaftlicher Mitarbeiter Dorfgemeinschaft 2.0, Gesundheitsregion EUREGIO e. V.), Daniela Stutz (wissenschaftliche Mitarbeiterin Dorfgemeinschaft 2.0, Gesundheitsregion EUREGIO e. V.), Stefan Wendelmann (DIE LINKE, Kreisverband Grafschaft Bentheim), Britta Blotenberg (wissenschaftliche Mitarbeiterin Dorfgemeinschaft 2.0, Hochschule Osnabrück, Campus Lingen), Helmuth Hoffmann (DIE LINKE, Kreisverband Grafschaft Bentheim), Pia Zimmermann (MdB, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag), Herbert Ranter (DIE LINKE, Kreisverband Grafschaft Bentheim), Thomas Nerlinger (Projektleiter Dorfgemeinschaft 2.0, Gesundheitsregion EUREGIO e. V.)

Quelle: Pressemitteilung MdB Pia Zimmermann vom 14.11.2018

 

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Wissenschaftler und Praxispartner arbeiten Hand in Hand für die Bürger

Am 29.08.2018 fand die 3. öffentliche Jahresveranstaltung des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 in der Aula am Lägen Diek in Emlichheim mit mehr als 100 Gästen statt. In Kooperation mit der Samtgemeinde Emlichheim wurde das Bergfest des Forschungsprojektes gebührend gefeiert. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch eine hervorragend spielende Jara Boerrigter am Klavier eröffnet.

Neben der Vorstellung des aktuellen Projektstandes durch den Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, wurde in einer Gesprächsrunde das Teilprojekt der präventiven Hausbesuche „DaHeim – in Emlichheim“ mit verschiedenen Gesprächspartnern näher erläutert. Der Projektleiter Thomas Nerlinger betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass das ganze Projekt vom Menschen her gedacht werde und nur gemeinsam und mit gegenseitiger Wertschätzung zum Erfolg führen könne.

Wissenschaftler und Praxispartner stellten in den vier identifizierten Lebensräumen Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen einige Entwicklungen vor und sensibilisierten die Bürgerinnen und Bürger für das Thema der Digitalisierung. „Die Digitalisierung kann verbinden und Barrieren abbauen. Datenschutz, Datensouveränität und ethische Aspekte sind hierbei von entscheidender Bedeutung,“ so Nerlinger weiter. Die Samtgemeindebürgermeistern Daniela Kösters begrüßte die anwesenden Gäste und verwies auf die bevorstehenden Herausforderungen des demografischen Wandels und betonte die Wichtigkeit der Vernetzung mit Wissenschaftlern und Praxispartnern, um so erfolgreiche Modelle für die Samtgemeinde entwickeln zu können. „Deshalb ist das Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 mit allen beteiligten Akteuren ein wichtiger Partner für die Samtgemeinde Emlichheim und trägt bereits nach wenigen Monaten der Mitwirkung die ersten Früchte, wie z.B. DaHeim – in Emlichheim zeigt.“  Emlichheim ist seit knapp einem Jahr dabei und stellt somit den jüngsten von insgesamt sieben Satellitenstützpunkten im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 dar.

Dieses innovative Projekt wurde thematisch durch eine Gesprächsrunde vertieft und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern näher erläutert. So berichtete Bürgermeisterin Kösters über die Finanzierung und den damit verbundenen Mitteleinsatz der Samtgemeinde Emlichheim und hob die vorbildliche Arbeit des Mehrgenerationenhauses Senfkorn nochmals hervor. Pflegewissenschaftlerin Prof. Stefanie Seeling, ebenfalls von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, referierte über die Zielsetzung der präventiven Hausbesuche. Hier werde versucht, möglichst frühzeitig Probleme sichtbar zu machen, um diesen präventiv entgegenwirken zu können. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Britta Blotenberg stellte die Entstehung und die Konzeption dieses neuartigen Projektes vor und verwies auf die Stichprobenbegrenzung von 75 Probanden. Leider konnte die überwältigende Resonanz von 270 Beteiligten nicht vollumfänglich mit eingebunden werden, da wissenschaftlich lediglich 75 Personen involviert werden können. Annika Paul als akademisierte Pflegefachkraft führt die präventiven Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim durch und erzählte von ihren Erfahrungen aus der Praxis.

Nachdem die Folkloretanzgruppe der Musikschule Niedergrafschaft ihr volles Können darbot, wurden an den verschiedenen Themeninseln einige entwickelte Produkte erlebbar gemacht. Dieser interaktive Teil regte zum Mitmachen an und soll ein niederschwelliger Einstieg in die Dorfgemeinschaft 2.0 darstellen.

Neben der Samtgemeinde Emlichheim zählen die Samtgemeinden Neuenhaus (Gastgeberin der Auftaktveranstaltung in 2016), Spelle (Gastgeberin der Jahresveranstaltung 2017), Uelsen, die Gemeinde Ohne und die Städte Nordhorn und Lingen zu den sieben Satellitenstützpunkten. „Weitere interessierte Kommunen aus der Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland sind herzlich willkommen“, so Ickerott.

Abschließend zeigten sich der Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott und Projektleiter Thomas Nerlinger sehr zufrieden mit der Veranstaltung und hoffen auf zwei weitere spannende Jahre bis zum Gipfel.

Bericht: Jonas Roosmann
Fotos: Franz Frieling

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Seit dem 15.08.2018 verstärkt der aus Spelle stammende Jonas Roosmann den Projektstab des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Nach dem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück folgte das Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre ebenfalls an der Universität Osnabrück. Die Masterarbeit in diesem Studiengang befasst sich mit dem Thema „Künstliche Intelligenz im Kundenmanagement – Entwicklung von Geschäftsmodellen am Beispiel der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.”. Im Zuge dieser Arbeit sind erste Berührungs- und Anknüpfungspunkte für weitere gemeinsame Aktivitäten entstanden.

Neben dem Studium war er Werkstudent bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG und konnte so bereits erste Praxiserfahrungen sammeln.

Darüber hinaus ist er als Abgeordneter des emsländischen Kreistages politisch tätig und verfügt somit über ein umfangreiches Netzwerk in der Region.

Für die Gesundheitsregion EUREGIO und das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 bringt Jonas Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Betriebswirtschaftslehre ein und erfüllt somit einen zentralen Bestandteil für die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodellen.

Herzlich willkommen im Team!

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Auf dem 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen am 06.06.2018 im dbb forum in Berlin befasste sich das Forum II mit dem Thema “Digitalisierung und soziale Infrastrukturen.” Die Keynote hielt Projektleiter Thomas Nerlinger.

Hier eine Zusammenfassung des Forums II durch den Veranstalter Behörden Spiegel.

Referenten des Forums II: Hannes Jähnert, Dr. Konstanze Arp, Moderator Patrick Ney, Anna Schlomann, Thomas Nerlinger (von links), Foto: Behörden Spiegel

Digitale Plattformen und Medien können Menschen zusammenbringen, Austausch befördern, Zugänge verschaffen, kurz: Barrieren abbauen helfen. Im besten Fall. Häufig schaffen sie aber zusätzliche Barrieren für diejenigen, die wenig Berührungspunkte mit der digitalen Welt haben. Die Frage ist, wie die Technik gestaltet sein muss, um Teilhabe zu ermöglichen.

“In digitalen Medien steckt ein gigantisches Potenzial für Menschen mit Beeinträchtigung jeder Art”, sagte Dr. Konstanze Arp, Geschäftsführerin des NRW-Forschungskollegs GROW (Gerontological Research On Well-Being) an der Universität Köln. Um dieses Potenzial zu heben, fehle es aber an systematischem Wissen darüber, wie bestimmte Gruppen neue Technologien wahrnehmen und langfristig nutzen. Einen Beitrag zur Schließung der Wissenslücke soll ein Forschungsprojekt leisten, das die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei GROW, Anna Schlomann, vorstellte.

Über ein Jahr hat das Forschungsteam ältere Menschen bei der Nutzung von Fitnesstrackern begleitet. Obwohl die Probanden überdurchschnittlich technikaffin gewesen seien, hätten die meisten sich auf die einfachsten Hauptfunktionen, Uhr und Schrittzähler, beschränkt. Eine Kopplung mit dem Smartphone, die langfristige Analysen der Fitness erlaubt hätte, sei kaum ausprobiert worden. Außerdem hätten viele die voreingestellten Sollwerte zur empfohlenen täglichen Schrittanzahl als bevormundend empfunden. “Die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung haben aber die wenigsten genutzt”, so Schlomann. “Für einige stellte die Technik auch nach einem Jahr noch eine Hürde dar.” Ein ernüchterndes Resümee, wenn man bedenkt, dass besonders ältere Menschen von einer Sensibilisierung für körperliche Aktivität profitieren würden.

“Leider setzt die Technik zumeist voraus, dass der Mensch sich ihr anpasst.” So brachte Thomas Nerlinger das Problem auf den Punkt. Als Leiter des Modellprojekts Dorfgemeinschaft 2.0 unter Trägerschaft der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. versucht er, dieses Missverhältnis auf den Kopf zu stellen. Die digitale Plattform für den Raum Grafschaft Bentheim/südliches Emsland soll dem Menschen folgen, indem sie ländliche Gemeinschaftsstrukturen nicht technisch neu aufsetzt, sondern stützt und ergänzt. Die Lebensbereiche Mobilität, Wohnen, Versorgung und Gesundheit werden in einem virtuellen Dorfgemeinschaftszentrum abgebildet. Dort sollen Dienste, seien es ÖPNV-Apps und Bürgerbus oder Dorfläden und Lieferservices, gebündelt wie auf einem Marktplatz auftreten. Die Dorfgemeinschaft 2.0 beschränkt sich nicht auf den digitalen Raum, sondern ist an die “reale” Dorfgemeinschaft, also die Anbieter und Infrastrukturen vor Ort, rückgekoppelt. Aufgesetzt wird das Angebot jeweils eigenständig durch die jeweilige Gemeinde. “Ob das vom Rathaus direkt übernommen wird, durch eine GmbH der öffentlichen Hand oder auch durch ein genossenschaftliches Modell, ist den Teilnehmern selbst überlassen”, erklärt Nerlinger. Offen sei das Projekt prinzipiell auch für Vereine, Privatunternehmen oder andere Einrichtungen, die Gemeinschaftsstrukturen bilden und stärken.

Programm 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen

Quelle: Der Behördenspiegel, Ausgabe Juli 2018, Seite 19.

Verbundteam Dorfgemeinschaft 2.0 beim 25. Geburtstag des Verbundpartners ENO telecom mit dabei

Verbundteam Dorfgemeinschaft 2.0 beim 25. Geburtstag des Verbundpartners ENO telecom mit dabei

Stand der Dorfgemeinschaft 2.0 mit Rollup, Robbe "Parlo" und der Microsoft Hololens
Von rechts nach links: Vertreter aus dem Verbundteam: Prof. Dr. Stefanie Seeling, Sarah Kortekamp (Hochschule Osnabrück), Christopher Wansing (Gesundheitsregion EUREGIO)

Am 24.06.2018 feierte unser Verbundpartner ENO telecom GmbH aus Nordhorn sein 25. Jubiläum. Dabei standen die Türen nicht nur für die Fachwelt, sondern auch den interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Die Veranstaltung wurde mit jeder Menge neuen Attraktionen deutlich erweitert und im Vorfeld in der Lokalpresse beworben. Das Konzept ging eindeutig auf: Die Veranstaltung war äußerst gut besucht und das Gebotene wurde gut angenommen.

Natürlich haben auch wir es uns nicht nehmen lassen, dieses tolle Event mit einem Stand der Dorfgemeinschaft 2.0 zu unterstützen. Mit im Gepäck hatten wir die Pflegerobbe “Paro”, welche bei Groß und Klein auf starkes Interesse stieß und die Microsoft Hololens Augmented Reality Brille, die ebenfalls zu vielen interessanten Gesprächen anregte. Besonders schön war auch, dass wir mit unserem Standteam sehr breit aufgestellt waren und somit auch wirklich alle aufkommenden Fragen beantworten konnten. Dank Prof. Dr. Stefanie Seeling hatten wir Kompetenz aus dem pflegewissenschaftlichen Bereich des Projektes vor Ort, während die anderen Bereiche gut durch M.Sc. Sarah Kortekamp aus dem Bereich der digitalisierten Pflege, Dipl.-Wirt-Ing. Rainer Büter von der ENO telecom und Christopher Wansing aus dem Projektstab abgedeckt wurden.

Christopher Wansing vom Projektkoordinator Gesundheitsregion EUREGIO zieht ein positives Resümee zu den Gesprächen am Stand der Dorfgemeinschaft 2.0: “Positiv in Erinnerung bleiben die vielen Rückfragen, die das große Interesse an den im Projekt behandelten Themen unterstreicht. Wir konnten verständlich erläutern, wie die verschiedenen Themengebiete zusammenpassen. Auf den ersten Blick ist nicht jedem gleich ersichtlich, wie Smarthome und Pflege zusammenpassen oder wie eine Robbe Demenzpatienten helfen kann.”

Natürlich gab es noch viel mehr zu sehen und dabei sogar noch viele Überschneidungen zur Projektarbeit der Dorfgemeinschaft 2.0. Allen voran sei da natürlich das starke Engagement der ENO telecom für die Smart Home Thematik genannt, welche die Bürgerinnnen und Bürger vor Ort hautnah erleben konnten. Aber auch darüber hinaus gab es allerhand neue Technologien zu sehen. Dazu gehörten eine Virtual Reality Achterbahnfahrt im beweglichen Simulationssitz von Samsung, Profidrohnen von DJI, Ortungssysteme und vieles mehr. Interessant war ebenfalls, dass auch den alten Technologien ein Platz eingeräumt wurde, denn Eno präsentierte allerhand Meilensteine aus der Technologieentwicklung der letzten 25 Jahre und bot somit einen beeindruckenden Kontrast, welcher klar machte wie viel sich doch in dieser Zeit getan hat.

Aufsteller zum Jubiläum mit Meilensteinen aus der Mobiltelefonentwicklung der letzten 25 Jahre
Aufsteller mit Meilensteinen aus 25 Jahren Mobiltelefon-Entwicklung

Wie eingangs bereits gesagt war die Veranstaltung wirklich gut besucht, was sicher auch an dem umfangreichen Rahmenprogramm lag, denn es wurde von der Ballonfahrt am gigantischen Kran über einen Segway Parcour bis hin zu Bullriding und Zaubershow enorm viel geboten. Auch das Programm auf den zwei Bühnen konnte sich sehen lassen, denn hier gab es zahlreiche hochkarätige Talks von Bernd und Wilhelm Horstmann (ENO telecom), Bürgermeister Thomas Berling und Albert Stegemann (Mitglied des Bundestages). Außerdem gab es ein umfangreiches musikalisches Programm mit dem Shanty Chor Nordhorn, der Band Tabuwta, DJ Alabama und der Hermes House Band.

Wir von der Dorfgemeinschaft 2.0 waren zum Ende der Veranstaltung begeistert – sowohl von der Fachmesse als auch dem Rahmenprogramm. Wir freuen uns über das umfangreiche Interesse und viel Lob, das wir in unseren Gesprächen mit den Bürgern erhielten und bedanken uns bei unserem Partner ENO telecom GmbH für diese tolle Veranstaltung!

Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO stieß bei Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ in Saarbrücken auf großes Interesse

Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO stieß bei Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ in Saarbrücken auf großes Interesse

Der Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ vom 03. bis 06.05.2018 in Saarbrücken zählte mehr als 700 Experten aus allen Bereichen der Versorgung und Gesundheitswirtschaft. Vertreten waren auch Akteure der Gesundheitsregion EUREGIO und des BMBF-Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“.

Im Zuge der Präsentation und des Best-Practice-Dialoges “Mit Gesundheit und Pflege Grenzen überwinden: Versorgungs- und Kooperationsmodelle an den Binnengrenzen Europas: Impulse für Politik und Praxis“ stellten Vorsitzender Dr. Arno Schumacher und Geschäftsführer/Vorstand/Projektleiter Thomas Nerlinger das Gesundheitsnetzwerk Gesundheitsregion EUREGIO und das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 vor.

Zum Zukunftsforum „Mit Gesundheit und Pflege Grenzen überwinden: Silver Economy an den Binnengrenzen Europas – Impulse für Politik und Praxis“ lud die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger (MdL des Landtages Saarland) ein, die mit dem Saarland aktuell den Vorsitz der Wirtschaftsministerkonferenz inne hat. Die Wirtschaftsministerkonferenzist ein wichtiges Instrument der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit der Länder untereinander. Neben dem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch dient sie dem Zweck, gemeinsames politisches Handeln im eigenen Bereich oder gegenüber dem Bund in Beschlüssen festzuschreiben.

Austausch mit Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger (MdL des Landtages Saarland)

Nach dem Zukunftsforum gab es noch die Gelegenheit zum Informationsaustausch zu den Aktivitäten der Gesundheitsregion EUREGIO mit der Ministerin Anke Rehlinger und Vertretern des Zukunftsforums.

Von links: Armin Lang (Organisator des Kongresses und Experte für Gesundheits- und Sozialwesen), Thomas Nerlinger (Geschäftsführer, Vorstand, Projektleiter), Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender), Anke Rehlinger (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, MdL des Landtages Saarland), Dr. Günter Danner (Stellvertretender Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung, Brüssel/Belgien), Foto: Wolfgang van den Bergh (Chefredakteur der Ärzte Zeitung).

Projektvorstellung „Dorfgemeinschaft 2.0“ beim kommunalen Gesundheitsfrühstück

Auf Einladung der Landkreis-, Städte- und Gemeindetage Saarland und Rheinland-Pfalz unter Mitwirkung des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gab es mit dem „Kommunalen Gesundheitsfrühstück: Gesundheits- und Pflegeversorgung sichern – Herausforderungen für kommunale Entscheider“ eine weitere Veranstaltung unter Beteiligung der Gesundheitsregion EUREGIO. Thomas Nerlinger gab in seinem Vortrag mit dem Titel „Sterbende Dörfer oder Dorf 2.0? – Mehr ist möglich!“ einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Helmut Kneppe (Geschäftsführender Vorstand des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Köln).

Nach der Begrüßung durch Landrat Udo Recktenwald (Vorsitzender des Landkreistages Saarland, Saarbrücken) gab es weitere Kurzvorträge durch Landrat Dr. Michael H. Koch (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, „Herausforderung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum – Unterstützung von medizinischen Nachwuchskräften am Beispiel der Hausarztakademie Hersfeld-Rotenburg“), Landrat Jürgen Müller (Landkreis Herford, „Gesundheit als Strategie des Kreises Herford: Ein Beispiel für andere!?“) und Dr. Bodo de Vries (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johanneswerks e. V., Bielefeld, „Pflege neu denken: Vom Pflegeheim zur Wohnquartiersversorgung“).  Das Schlusswort hielt Burkhard Müller (Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz, Mainz).

 

 

 

 

 

 

 

Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

In der Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ sind jetzt die aus­ge­wert­eten Be­fra­gungs­er­geb­nis­se vor­ge­stellt wor­den. Es wur­de laut ei­ner Mit­tei­lung der Samt­ge­mein­de deut­lich, dass hin­sicht­lich des zu­künf­ti­gen Woh­nens viel­fäl­ti­ge Fak­to­ren zu be­rück­sich­ti­gen sind.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das künf­ti­ge Woh­nen zu er­mit­teln, ver­an­stal­tet die Ge­mein­de Spel­le die Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“. Et­wa 35 Bür­ger so­wie Wirt­schafts- und So­zi­al­ver­tre­ter en­ga­gie­ren sich un­ter der Lei­tung des Wohn­ex­per­ten Heinz-Die­ter Sud­brink (Pro Sys­tem GmbH) zur künf­ti­gen Wohn­ent­wi­cklung. „Wir ha­ben da­mit ein The­ma auf­ge­grif­fen, wel­ches an Be­deu­tung ge­win­nen wird. Ins­be­son­de­re das Äl­ter­wer­den ist für je­den Ein­zel­nen in punc­to Woh­nen mit viel­fäl­ti­gen Fra­gen ver­bun­den“, er­klär­te Samt­ge­mein­de­bürg­er­meis­ter Bern­hard Hum­mel­dorf.

Es müs­se bei­spiels­wei­se ge­klärt wer­den, wel­che Wohn­for­men und -ar­ten künf­tig ge­fragt sei­en und wel­cher Grund­riss für ein al­ters­ge­rech­tes Woh­nen sinn­voll sei. Da­bei gel­te es, auch zu er­mit­teln, wie vor­hand­ene Häu­ser zu­kunfts­fä­hig ge­macht wer­den könn­ten. Im Zu­ge des zwei­ten Works­hop-Tref­fens im Wöh­le­hof wur­den aus­ge­wert­ete Be­fra­gungs­er­geb­nis­se der er­sten Be­tei­li­gungs­run­de von No­vem­ber 2017 auf­ge­zeigt. „Die Er­geb­nis­se zei­gen, dass der Fak­tor so­zia­le Kon­tak­te bei den Wohn- und Le­bens­be­dürf­nis­sen an er­ster Stel­le steht. Fa­mi­lie und Freun­de in der un­mit­tel­ba­ren Nä­he zu ha­ben so­wie Be­such emp­fan­gen zu kön­nen, hat ei­ne enor­me Be­deu­tung für die Be­frag­ten“, re­sü­mier­te Sud­brink das Re­sul­tat und the­ma­ti­sier­te ver­schie­de­ne Lö­sungs­an­sät­ze und Ide­en für ein bes­se­res Woh­nen in den Be­rei­chen Licht und Akus­tik, Si­cher­heit so­wie neue Tech­no­lo­gien. „Ob­wohl vie­le Häu­ser kei­nen Sa­nie­rungs­rück­stand auf­wei­sen, ent­spre­chen Aus­stat­tung und Zu­schnitt häu­fig we­der den An­for­de­run­gen der jun­gen noch der al­ten Be­woh­ner“, ist sich der Ex­per­te si­cher.

In ei­nem ab­schlie­ßen­den Works­hop am 17. März wird über kon­kre­te Hand­lungs­vor­schlä­ge für ein at­trak­ti­ves und lan­ges Le­ben in Spel­le dis­ku­tiert. „Hier­zu wird ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit Ban­ken, In­ves­to­ren und Bau­fir­men aus un­se­rer Ge­mein­de an­ge­strebt“, gab Mit­or­ga­ni­sa­tor Gerd Schie­ren­beck (Lan­des­vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­ban­des Ini­tia­ti­ve 50Plus) an. Un­ter­stützt wird das Pro­jekt „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ durch den Land­kreis Ems­land, durch das EU-Pro­gramm Lea­der so­wie durch das For­schungs­pro­jekt Dorf­ge­mein­schaft 2.0.

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet

Geschäftsführer Bernd Horstmann mit seinem Bruder Wilhelm Horstmann in der neuen Musterwohnung “Smart Home Showroom” im Expert Markt in Nordhorn.

Im Expert Markt in Nordhorn gibt es seit dem 02.03.2018 eine deutschlandweite Premiere: Als neuer innovativer Bestandteil des Marktes werden in der Musterwohnung auf über 85 Quadratmetern Smart Home Produkte und digitale Szenarien präsentiert. Die Endkunden können Produkte testen und den einzigartigen Smart Home Showroom praxisnah erleben. Die Musterwohnung steht zugleich für die Präsentation und Erprobung von praktischen Lösungen im Modellprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ zur Verfügung.

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist die ENO telecom GmbH – ein Mitglied der Gesundheitsregion EUREGIO. ENO telecom engagiert sich auch als Verbundpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0. Neben Produkten vieler namhafter Partner der ENO telecom ist mit der Firma I.T. Out GmbH ein weiteres Mitglied und Projektpartner mit an Bord. I.T. Out stellt das System Quo Loco und die Sensormatte für das Schlafzimmer vor.

„Mit der Erstellung des Smart Home Showrooms ist es uns gelungen, Einzellösungen, die bisher in unserem expert Markt verteilt sind, zu einem harmonischen Gesamtkonzept praxisnah zusammenzuführen. Gerade bei diesen Produkten ist es extrem wichtig, sie nicht nur im Regal zu sehen und zu hören, was sie so können, sondern genau das in der Praxis auch selbst testen zu dürfen. Unser Ziel ist es, Hersteller unabhängige und vor allen Dingen bezahlbare Smart Home Lösungen zu bieten, die sich den Bedürfnissen der Nutzer anpassen“, erklärt Bernd Horstmann, geschäftsführender Gesellschafter.

„Wir sind stolz, eine so große Musterwohnung, die bundesweit ihresgleichen sucht, hier in Nordhorn zu haben. Schon in unseren Anfängen mit Radio Horstmann haben wir immer den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund gestellt. Gerade bei diesen komplexen Themen ist das Zusammenführen der einzelnen Produkte zu einer überzeugenden Lösung das Argument für den erfolgreichen Einsatz“, so Horstmann. Der Showroom ist in einzelne Wohnwelten (Außenbereich, Flur, Hauswirtschaftraum, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche) aufgeteilt, in denen die individuellen Lösungen in der Praxis anhand von Anwendungsbeispielen gezeigt werden.

“Wir freuen uns mit unserem Partner ENO telecom über die Eröffnung dieses einzigartigen Showrooms, der die Region um eine weitere Attraktion reicher macht. Die interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben so die Möglichkeit, sich die technischen Produktlösungen und Einsatzszenarien aus erster Hand erklären zu lassen”, so Thomas Nerlinger, Vorstand der Gesundheitsregion EUREGIO und Leiter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Der Kunde wird im Expert Markt von speziell geschulten Beratern durch die einzelnen Welten geführt und bekommt im Anschluss – ähnlich wie in einem Küchenstudio – einen Vorschlag für seinen individuellen Bedarf. Aber nicht nur die Präsentation der Möglichkeiten und die bedarfsgerechte Beratung, sondern auch die Umsetzung in die Praxis ist in der serviceorientierten Unternehmensgruppe eine Selbstverständlichkeit.

So kommt das expert Service-Team nach Hause, installiert auf Wunsch die einzelnen Smart Home Komponenten und richtet gleich erste Szenarien ein. Unabhängig davon, ob Eigentum oder eine Mietwohnung zur Verfügung steht, sind viele Lösungen ganz ohne aufwendige Verkabelung oder Bohren schnell und kostengünstig umsetzbar.

Quelle: Pressemitteilung der ENO telecom GmbH

 

 

Lingen (Ems) beteiligt sich an Dorfgemeinschaft 2.0

Lingen (Ems) beteiligt sich an Dorfgemeinschaft 2.0

Lingen (Ems) ist kürzlich Satellitenstützpunkt in dem Forschungsprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ geworden. Zielsetzung ist es, den demografischen Wandel mit Hilfe von technischen Möglichkeiten zu meistern. Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf der medizinischen Versorgung und Nahversorgung im ländlichen Raum. „Wir erhoffen uns wichtige Rückschlüsse und Impulse für die weitere Entwicklung unserer Stadt – schließlich wollen wir für alle Generationen als Lebensmittelpunkt attraktiv bleiben“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone die Entscheidung zur Beteiligung.

Freuen sich über den Projektstart in Lingen (Ems): (v. li.) Kirsten Vogler, Projektbeauftragte bei der Stadt, Oberbürgermeister Dieter Krone, Thomas Nerlinger (Geschäftsführer Gesundheitsregion EUREGIO) und Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender Gesundheitsregion EUREGIO).

An erster Stelle stehe dabei das Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können, erklärte Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO. „Wir möchten die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung des demografischen Wandels nutzen“, so der Projektleiter. „Moderne Technologien können die Lebenswelt sinnvoll unterstützen, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Pflege, Wohnen und Versorgung. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“. Bis zum Jahr 2020 wollen die Beteiligten in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland modellhaft ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept entwickeln. Mit den Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität sowie Gesundheit und Pflege stehen vier Schwerpunktbereiche im Fokus. Koordiniert wird das Projekt von der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. Partner sind die Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, die Universität Osnabrück, die EUREGO-KLINIK, die Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom, I.T. Out, die Lebenshilfe Nordhorn und optadata.com. Neben der Stadt Lingen sind die Stadt Nordhorn (Gemeinde Brandlecht), die Samtgemeinden Spelle, Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus und die Gemeinde Ohne weitere Satellitenstützpunkte. Gespräche mit weiteren interessierten Projektpartnern aus Lingen werden aktuell geführt.

Erste Projektergebnisse werden am 29. August in der Samtgemeinde Emlichheim präsentiert.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Lingen vom 07.02.2018