Projekt „DaHeim – in Emlichheim“ endet im September

Projekt „DaHeim – in Emlichheim“ endet im September

Das Kooperationsprojekt „DaHeim, Dank aufsuchender Hausbesuche eigenständig interaktiv mobil, – in Emlichheim“ (auf Plattdeutsch: „te Huus – in Emmelkamp“) wird in Zusammenarbeit der Senfkorn Mehrgenerationenhaus gGmbH und der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, bereits seit Oktober 2017 umgesetzt (https://www.hs-osnabrueck.de/dorf2/kooperationsprojekte/). Die Projektleitung erfolgt durch Melanie Breukelman, Geschäftsführerin des Senfkorn Mehrgenerationenhauses Emlichheim gGmbH und Prof. Dr. Stefanie Seeling, Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen. Im Rahmen des Projektes werden Präventive Hausbesuche zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit durch das Senfkorn Mehrgenerationenhaus angeboten und deren Akzeptanz vonseiten der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, innerhalb des Verbundprojektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ wissenschaftlich untersucht. Dieses Angebot und die wissenschaftliche Begleitforschung enden im September 2020. Die Abschlussveranstaltung findet am 16.09.2020 um 15:00 Uhr voraussichtlich überwiegend online statt; die weiteren Informationen finden Sie am Ende dieses Artikels.

Warum benötigen wir Versorgungsformen wie Präventive Hausbesuche?

Aufgrund des andauernden Fachkräftemangels und des demografischen Wandels müssen alternative Versorgungsformen der Bürgerinnen und Bürger innerhalb des Gesundheitssystems im ländlichen Raum konzipiert und implementiert werden, um eine ausreichende Gesundheitsversorgung sicherstellen zu können (SVR 2014). Der Deutsche Bundestag hat am 18.06.15 das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention verabschiedet. Ziel ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen (Deutscher Bundestag 2015). Der Wunsch so lange wie möglich im Zuhause wohnen zu bleiben wurde im Rahmen der 50+ Befragung als ein Hauptergebnis identifiziert. Des Weiteren konnte ein Wissensdefizit zum barrierefreien Wohnen identifiziert werden. Dieses Defizit sollte ausgebessert werden um Mobilität, auch im Sinne von geistiger Mobilität, zu erhalten. Gut 1/3 der Befragten sind interessiert durch eine akademisierte Pflegefachkraft gesundheitlich betreut zu werden (Seeling & Blotenberg 2017). Verschiedene Projekte in unterschiedlichen Kontexten deuten auf einen anhaltenden gesellschaftlichen Bedarf für und Interesse an Präventiven Hausbesuchen hin (Weidner 2004, Frommelt 2008). Diese Hausbesuche dienen u.a. zur Sturzprävention, der Vermeidung von Pflegedürftigkeit und damit zur Vermeidung eines Pflegeheimeinzugs (Luck et al. 2011). Somit zielen sie auf Prävention von sozialer Isolation bzw. Verwahrlosung.

Wären Präventive Hausbesuche eine Lösung für den ländlichen Raum?

Maike Naber (B.Sc.) führt die Hausbesuche durch
© Mehrgenerationenhaus Senfkorn

Anhand von Präventiven Hausbesuchen sollen Lücken in der Gesundheitsversorgung identifiziert werden. Auf dieser Grundlage wird im Projekt ein innovatives Versorgungskonzept zu Präventiven Hausbesuchen, als eine aufsuchende Beratung in der Häuslichkeit, entwickelt und erprobt. Dieses wird exemplarisch in einem ländlichen Raum, hier die Samtgemeinde Emlichheim, pilotiert. Das Projekt erforderte 36 Monate für die Durchführung. Es konnte dadurch das Angebot des Senfkorn Mehrgenerationshauses erweitert werden. Annika Paul (B.Sc.) und Maike Naber (B.Sc.) sind akademisch qualifizierte Pflegefachkräfte, die für die Durchführung der Hausbesuche eingestellt wurden. Zudem konnte eine Stelle für die Koordination geschaffen werden, deren Aufgaben Dita Meding (MGH) übernahm. Eine wissenschaftliche Begleitung, um verifizierbare Ergebnisse zu erfassen, erfolgte durch Britta Blotenberg (M.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0 – Das Alter im ländlichen Raum hat Zukunft“ (Förderkennzeichen: 16SV7453), dessen Laufzeit bis April 2021 verlängert wurde. Der Aufbau eines regionalen Netzwerkes der Gesundheitsanbieter, der Ehrenämter, der Nachbarschaft (ggf. Aufbau neuer Kooperationspartnerschaften) wäre ebenfalls ein wünschenswertes Resultat.

Bei wem und wie wurden die Präventiven Hausbesuche durchgeführt?

Die Durchführung der Präventiven Hausbesuche erfolgt durch eine akademisch qualifizierte Pflegefachperson auf Bachelor Niveau, die beim Senfkorn Mehrgenerationenhaus angestellt ist. Sie kontaktierte die Senioren für insgesamt vier Besuche in einem Zeitraum von ca. 10 Monaten. Das Angebot wird für Senioren bereitgestellt, die älter als 65 Jahre sind, innerhalb der Samtgemeinde Emlichheim wohnen und bisher keine festgestellte Pflegebedürftigkeit nach SGB XI aufweisen. Die Pflegefachperson analysiert im Rahmen der Präventiven Hausbesuche u.a. die häusliche Situation, reagiert auf die individuelle Lebenssituation, gilt als Ansprechpartnerin und Koordinatorin präventiver Maßnahmen in der Häuslichkeit. Diese Leistungen sind nicht über die Versorgungsbedarfe nach SGB XI abgedeckt, da sie der Vorsorge und nicht der Pflegetherapie dienen. Die zentralen Aufgaben der Pflegefachkraft sind somit der Basisbesuch zur Einschätzung der individuellen Probleme und Risikofaktoren, die Entwicklung eines Versorgungskonzeptes und die Überprüfung und Begleitung der Empfehlungen.

In dem Projekt soll folgende Fragestellung beantwortet werden: „Welches Konzept Präventiver Hausbesuche muss zugrunde liegen, damit Senioren diese in Anspruch nehmen?“ Durch die wissenschaftliche Begleitforschung werden der Effekt und die Konzeption der Präventiven Hausbesuche evaluiert.

Was zeigen die bisherigen Ergebnisse?

Zu Projektstart Ende 2017/ Anfang 2018 wurden insgesamt 273 Interessenbekundungen zur Teilnahme an dem Projekt zurückgemeldet. Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel wurde per Zufall 75 Interessierten die Möglichkeiten gegeben an dem Projekt teilzunehmen. Die derzeitige Ergebnislage verdeutlicht die Wichtigkeit und Relevanz der Präventiven Hausbesuche. Bislang kamen in den Beratungen viele Themen zur Ansprache wie Bewegung, Ernährung, Umgang mit chronischen Krankheiten, digitale Hilfen, Mobilität, soziale Isolation, Gedächtnis, Wohnraumanpassung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, die von den Teilnehmern angenommen und oft positiv umgesetzt wurden. Zudem wurden mit 15 per Zufall von den insgesamt 75 ausgewählten Studienteilnehmern Interviews geführt. Die ersten Ergebnisse zeigen, welch enges Vertrauensverhältnis zwischen den Teilnehmern und der Pflegefachkraft über das Angebot der Präventiven Hausbesuche aufgebaut werden konnte und welche positiven Auswirkungen die Beratungen auf das Wohlbefinden der Studienteilnehmer genommen haben. Allerdings konnte auch eine Ambivalenz der Teilnehmer festgestellt werden, da einige interessierte Bürgerinnen und Bürger zwar den Nutzen erkannten, sich jedoch weitestgehend zu selbstständig für eine Studienteilnahme bzw. einen längerfristigen Beratungsbedarf ansahen. Tipps wie das Ausfüllen oder Aktualisieren der Vorsorgevollmacht/ Patientenverfügung wurden dennoch dankend angenommen und umgesetzt.

Wie geht es weiter?

von links: Annika Paul (B.Sc.), Britta Blotenberg (M.Sc.), Prof. Dr. Stefanie Seeling, Dita Meding und Melanie Breukelman (MGH)
© Hochschule Osnabrück, Campus Lingen

Nach nun 3 Jahren Laufzeit endet die finanzielle Förderung des Projektes im September 2020. Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes und der gelungenen Kooperation soll gefeiert werden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse des Projekts aus Sicht der Praxis und der Pflegewissenschaft präsentiert. Zu dieser Veranstaltung lädt das Projektteam alle Bürgerinnen und Bürger ein teilzunehmen, um einen Einblick zu erhalten inwieweit Prävention das Wohnen im eigenen Zuhause fördern kann. Aufgrund der derzeitigen Corona Pandemie wird eine Online Abschlussveranstaltung, und wenn möglich mit Gegebenheiten der persönlichen Zusammenkunft in den jeweiligen Gemeinden der Samtgemeinde Emlichheim -natürlich unter den bis dato herrschenden Vorgaben-, geplant.

Es ist uns als Projektteam überaus wichtig die Ergebnisse den Studienteilnehmern, den Bürgerinnen und Bürgern der Samtgemeinde Emlichheim, den regionalen Unterstützern des Projektes sowie den Geldgebern zu präsentieren und die Möglichkeit für einen Austausch zu bieten.

Die Abschlussveranstaltung findet am 16.09.2020 um 15:00 Uhr voraussichtlich überwiegend online statt. Um Anmeldung bis zum 28. August 2020 beim Senfkorn Mehrgenerationenhaus per E-Mail unter info@mgh-senfkorn.de oder per Telefon unter 05943 98589-0 bei Frau Maike Naber oder Frau Dita Meding wird gebeten.

Wir freuen uns auf Sie!

Finanzierung:
Das Kooperationsprojekt „DaHeim – in Emlichheim“ wird finanziell gefördert durch LEADER Grafschaft Bentheim aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems aus dem Förderprogramm für Demografie-Projekte auf dem Gebiet der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems, gefördert durch das Land Niedersachsen, die Samtgemeinde Emlichheim und einem Eigenbeitrag der Senfkorn Mehrgenerationenhaus Emlichheim GmbH.

Ansprechpartnerin für diesen Artikel:
Britta Blotenberg (M.Sc.), E-Mail: b.blotenberg@hs-osnabrueck.de
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen

Digitale Teilhabe als Voraussetzung für soziale Teilhabe

Digitale Teilhabe als Voraussetzung für soziale Teilhabe

Mensch-Technik-Interaktion als Chance in Zeiten vom neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Das neuartige Coronavirus fordert von jedem von uns eine „neue Normalität“. Soziale Distanzierung ist das Gebot der Stunde. Doch was geschieht mit den Personen, die alleine leben und ohne persönlichen Kontakt zu Familienangehörigen und Freunden auskommen müssen?

Warum ist die digitale Teilhabe hilfreich?

Da eine persönliche Teilnahme momentan oftmals nicht möglich ist, stellt die digitale Teilhabe, z.B. durch Videotelefonie oder Übertragung von lokalen Gottesdiensten auf dem Fernseher, eine mögliche Alternative dar. Dennoch werden diese Angebote das persönliche Gespräch selbstverständlich nicht ersetzen können und sind daher eine mögliche Hilfestellung bei der Bewältigung des demografischen Wandels in den Kommunen vom Landkreis Grafschaft Bentheim und Landkreis Emsland.

Handlungsfähige Kommunen sind von zentraler Bedeutung, um die Politik für ältere Personen zu gestalten. Deshalb ist die Ausrichtung auf die soziale Teilhabe und ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben wichtig, was durch Interaktion zwischen Mensch und Technik unterstützt werden kann. Durch ein integriertes Versorgungskonzept mit passgenauen Sach- und Dienstleistungen und durch vernetzte Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen können die Kommunen eine digitale Teilhabe schaffen, wodurch eine soziale Teilhabe ermöglicht wird. Ziel der Kommunen sollte eine inklusive digitale Gesellschaft sein, die die Informationsbeschaffung erleichtert, digitale Teilhabe ermöglicht und die Gemeinschaft vor Ort stärkt.

Wie unterstützt das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ die digitale Teilhabe?

Um Vertrauen zur Technik aufzubauen, ist es auch für Kommunen von entscheidender Bedeutung, die Bürgerinnen und Bürger in die Ausgestaltung der technischen Lösungen mit einzubinden. Zu diesem Zweck soll in der Samtgemeinde Uelsen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der virtuelle Dorfmarktplatz aus dem Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ erprobt und weiterentwickelt werden (dorfgemeinschaft20.de/vdm). Eine Beteiligung der Bevölkerung bei der Entwicklung neuer Technologien erhöht die Akzeptanz und schafft Vertrauen. Des Weiteren kann durch einen solchen Prozess eine generationsübergreifende Lösung gefunden werden. Ältere Menschen sind oftmals zögerlicher gegenüber ihnen noch unbekannten Technologien, während die junge Generation häufig eine hohe Technikaffinität aufweist. Das Zusammenbringen von Jung und Alt kann für die Kommunen von großem Interesse sein, um die Dorf- und Quartiersgemeinschaften zu stärken. Durch digitalisierte Anwendungen kann die Koordinierung, Kooperation und Vernetzung verbessert werden, wodurch die Sozialräume der Bürgerinnen und Bürger bedarfsgerecht gestaltet werden. Natürlich werden physische Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger bedeutend bleiben. Bei einem zusätzlichen digitalen Angebot wächst jedoch die zeitliche, räumliche und soziale Vielfalt und damit verbunden die flexible und differenzierte Ausgestaltung der kommunalen Selbstverwaltung.

Bei der Entwicklung neuer technologischer Ansätze steht der Mensch stets im Mittelpunkt, denn der Mensch als Nutzer von Technik muss den Sinn darin erkennen können. Ziel der Nutzung von Technik ist die Unterstützung bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen und die Sicherstellung der Teilhabe in der Gemeinschaft.

Was passiert schon vor Ort zur Ermöglichung der digitalen Teilhabe?

Nur durch den konsequenten flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur können die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen in Zukunft neue technologische Ansätze schnell und störungsfrei über das Internet in ihrem Zuhause oder von anderen Orten aus nutzen. Hierbei haben der Landkreis Emsland und der Landkreis Grafschaft Bentheim vorbildliche Initiativen gestartet.

Der Landkreis Emsland hat bereits 112 Millionen Euro, davon 47 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln vom Landkreis und den Kommunen, in den Breitbandausbau investiert. Aus dem Grund kann der Landkreis Emsland auf eine gute digitale Infrastruktur zurückgreifen.

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat im Herbst 2016 die Gesellschaft „Breitband Grafschaft Bentheim GmbH & Co. KG“ gegründet. Im Jahr 2017 hat die Gesellschaft die Firma „Netservices“ aus Flensburg damit beauftragt, die Versorgung der Gebiete in der Niedergrafschaft zu übernehmen, die über keine oder nur eine leistungsschwache Internetverbindung verfügen. Am 28. November 2017 startete das Unternehmen in die Vorvermarktung des neuen „Grafschafter Breitbandes“ (www.grafschafter-breitband.de). Ein im Jahr 2017 durchgeführtes Markterkundungsverfahren ergab zwar, dass in der Obergrafschaft und Nordhorn bereits 95 % der Haushalte über schnelle und leistungsstarke Internetleitungen verfügen. Allerdings haben rund 5 % der Haushalte – das sind insgesamt knapp 4.000 Haushalte – von den Ausbauvorhaben noch nicht profitiert. Aus diesem Grund bündeln der Landkreis Grafschaft Bentheim und die betroffenen Kommunen – die Städte Nordhorn und Bad Bentheim sowie die Samtgemeinde Schüttorf und die Gemeinde Isterberg – die Kräfte, die verbliebenen 5 % der Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen. Neben Gewerbegebieten und Schulen werden auch Pflegeheime mit in den Blick genommen, um eine zuverlässige Internetverbindung für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Das kalkulierte Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf ca. 1,2 Millionen Euro. Davon sind 80 % beim Land beantragt, während 10 % vom Landkreis Grafschaft Bentheim und 10 % von den Kommunen übernommen werden.


Warum ist die digitale Teilhabe auch für ältere Menschen wichtig?

Um der Vereinsamung der älteren Bevölkerung entgegenzuwirken, kann eine digitale Teilhabe eine große Abhilfe schaffen. Ein Beispiel ist die Nutzung von Videotelefonie am eigenen Frühstückstisch für Gespräche mit Kindern, anderen Familienangehörigen oder Freunden, während jene sich an einem anderen Ort aufhalten. Die Möglichkeit, sich beim Telefonieren gegenseitig zu sehen und Erlebnisse damit einfacher teilen zu können, kann vorübergehend und insbesondere in Krisenzeiten wie der Coronakrise für einige Momente ein wichtiger Baustein gegen Einsamkeit sein. Dies kann und soll selbstverständlich nie den persönlichen Kontakt vollständig ersetzen.

Neues Teammitglied in der Dorfgemeinschaft 2.0

Neues Teammitglied in der Dorfgemeinschaft 2.0

Am gestrigen Mittwoch, den 1. April 2020, startete mit Fabian Strothmann (30) ein neuer Mitarbeiter im Projektstab des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO. 

Der gebürtige Uelser Fabian Strothmann wird ab sofort und über den gesamten Projektzeitraum der Ansprechpartner des virtuellen Dorfmarktplatzes vor Ort für Bürger*Innen und Firmen sein. Darüber hinaus wird er sich um Berichte, Fotos und allgemeine Informationen auf dem virtuellen Dorfmarkplatz kümmern.

Nach seinem Fachabitur im Jahr 2010 erfolgte eine Ausbildung als Werbefotograf in Nordhorn. Im Jahr 2017 erfolgte der Wechsel in den Bereich Onlineshop bzw. Onlinemarketing in einem regionalen Gartenmöbelhaus und konnte dort die Kenntnisse im Onlinebereich verstärken. Im vergangenen Jahr begleitete Fabian Strothmann als Projekt- und Bauleiter den Aufbau und die Markteinführung der Chocolaterie Marloes in Uelsen. 

Neben jahrelangem Engagement im örtlichen Sportverein ist Fabian Strothmann seit 2016 aktives Mitglied des „Round Table“, einem weltweit agierenden Serviceclub.  Für das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 bringt Fabian Strothmann neben der Erfahrung im Werbe- und Onlinemarketing Bereich, die Kreativität eines Fotografen, auch erste Erkenntnisse aus der Beschäftigung als Projektleiter im vergangenen Jahr mit. Dank seiner Verwurzelung in Uelsen ist Fabian Strothmann als Ansprechpartner und Redakteur vor Ort nicht nur schnell erreichbar, sondern hat auch großes Eigeninteresse, dass das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 ein Erfolg wird

Lieber Fabian, herzlichen Willkommen im Team der Dorfgemeinschaft 2.0!

Startschuss in der Samtgemeinde Uelsen

Startschuss in der Samtgemeinde Uelsen

Nachdem der virtuelle Dorfmarktplatz am 01.10.2019 zum ersten Mal einem Fachpublikum im Zuge des Grenzüberschreitenden Gesundheitsgipfels in Nordhorn vorgestellt wurde, hat das Projektkonsortium nun die Erprobung in der Samtgemeinde Uelsen fest im Blick.

Experten der Dorfgemeinschaft 2.0 trafen sich kürzlich im Rathaus Uelsen zu ihrem Quartalstreffen mit dem Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch. Neben Absprachen zur weiteren Verwirklichung des virtuellen Dorfmarktplatzes, berichteten die Projektpartner über die aktuellen Forschungsergebnisse in ihren Teilprojekten. Zum Projektkonsortium der Dorfgemeinschaft 2.0 gehören neun Verbundpartner. Neben der Gesundheitsregion EUREGIO ist die Hochschule Osnabrück, Campus Lingen mit Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Betriebswirtschaftslehre, Logistikmanagement) und Prof’in Dr. Stefanie Seeling (Pflegewissenschaft) in der Wissenschaft vertreten. Die Universität Osnabrück wird durch Prof. Dr. Frank Teuteberg (Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik) und Prof. Dr. Hartmut Remmers (Pflegewissenschaften) repräsentiert. Für den Praxistransfer sorgen die Verbundpartner Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom GmbH, EUREGIO-KLINIK, I.T. Out GmbH, die Lebenshilfe Nordhorn gGmbH und die opta.data.com GmbH.

Zusammen möchte das Konsortium den demografischen Wandel durch eine Mensch-Technik-Interaktion zukunftsfähig gestalten und neue Versorgungskonzepte für die Projektregion Grafschaft Bentheim / südliches Emsland entwickeln. In der Grafschaft Bentheim beteiligen sich derzeit die Samtgemeinden Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus sowie die Gemeinde Ohne (Samtgemeinde Schüttorf) und die Stadt Nordhorn. Auf Seite der Projektregion südliches Emsland beteiligen sich derzeit die Samtgemeinde Spelle und die Stadt Lingen (Ems) am Projekt. In diesen Gemeinden werden sogenannte „Satellitenstützpunkte“ entstehen. Unter einem Satellitenstützpunkt können Orte der Begegnung verstanden werden. Hier sollen Angebote des täglichen Lebens in gebündelten Leistungen mit informationstechnischer Hilfe modellhaft zur Verfügung gestellt, erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Den Bürgern werden damit zeitaufwendige und lange Laufwege abgenommen. Dadurch stehen Informationen, Beratung und Leistung aus einer Hand zur Verfügung. „Ich freue mich sehr über das Interesse der Samtgemeinde Uelsen, den virtuellen Dorfmarktplatz der Dorfgemeinschaft 2.0 mit den digitalen Angeboten erproben zu wollen“, so der Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO, Thomas Nerlinger, und ergänzt: „Wir danken Bürgermeister Hajo Bosch sowie den Uelsener Akteuren für die tatkräftige Unterstützung. “

Ab dem 01. April 2020 wird die Dorfgemeinschaft 2.0 die Erprobung des virtuellen Dorfmarktplatzes in dem Satellitenstützpunkt Uelsen durchführen.

Ziel des virtuellen Dorfmarktplatzes ist es die Dorfgemeinschaft mit digitalen Angeboten zu verbinden und somit den Zusammenhalt und die Kommunikation in der Dorfgemeinschaft zu stärken. Der virtuelle Dorfmarktplatz ist mit den vier Lebensräumen: Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen der Dorfgemeinschaft 2.0 abgebildet. Externe Anbieter wie zum Beispiel, Vitabook, I.T. Out mit ihrer Anwendung (Widget) „Mein Zuhause“ und die Deutsche Arzt AG, präsentieren sich mit ihrer Anwendung ebenfalls auf dem virtuellen Dorfmarktplatz (vDM) und schaffen somit eine Transparenz zwischen den einzelnen Lebensräumen. Weitere Funktionen wie zum Beispiel, ein „Dorfschnack“ mit Informationen aus Uelsen werden jedem zugänglich gemacht. „Wir möchten die Chance nutzen und unseren Bürgerinnen und Bürgern dieses neue Angebot der Interaktion gerne ermöglichen,“ betonte der Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch.

Mit Unterstützung und wissenschaftlicher Expertise der Mitarbeiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Unternehmensrechnung des Projektpartners Universität Osnabrück, wurde im Vorfeld eine Live – Präsentation der Funktionalitäten und Widgets dieser zukünftig von den Bürgerinnen und Bürgern genutzten Kommunikations- und Informationsplattform, dem neuen Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch und den weiteren im Rat vertretenen Fraktionsvorsitzenden vorgestellt. „Wir möchten unsere Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen und für eine niederschwellige Digitalisierung sensibilisieren,“ betonte der Projektkoordinator Jonas Roosmann. Wichtig bei der praktischen Erprobung ist es, dass es den Bürgerinnen und Bürgern ohne große technische Vorkenntnisse möglich ist, den virtuellen Dorfmarktplatz nutzen zu können. Des Weiteren wird eine Person in dem Projekt eingestellt, die die Kommunikationsplattform vor Ort betreut. Fabian Strothmann aus Uelsen wird als Ansprechpartner fungieren, erste technische Anfragen lösen und Inhalte auf dem virtuellen Dorfmarktplatz bereitstellen. „Auch ein virtueller Dorfmarktplatz lebt von den Menschen. Nur wenn Sie dieses Angebot annehmen, wird sich das Angebot noch attraktiver gestalten,“ so der Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch. Wichtig ist, dass es sich hierbei um eine Erprobung handelt. „Sollten Probleme auftreten oder ihnen etwas nicht gefallen, dann sprechen Sie uns gerne an. Wir möchten den virtuellen Dorfmarktplatz mit Ihnen zusammen verbessern,“ so der Projektkoordinator Jonas Roosmann abschließend.

Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 mit neuem Projektkoordinator

Geschäftsführer Thomas Nerlinger, der bis zum 01.10.2019 Projektleiter im Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 war, ist nach vier Jahren als Projektleiter Grafschaft Bentheim/Emsland in das Projekt „Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo)“ gewechselt. „Das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 ist unserer Gesundheitsregion EUREGIO eine Herzensangelegenheit. Daher freue ich mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit und wünsche Jonas viel Erfolg in seiner neuen Herausforderung,“ so Nerlinger.

Jonas Roosmann ist seit dem 15.08.2018 im Team der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und fungierte bisher als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0. Seine Aufgabenschwerpunkte und Tätigkeiten bezogen sich auf die Lebensräume Wohnen, Versorgung und Mobilität. Durch seine kontinuierlich gute Arbeit und Expertise wurde er am 01.10.2019 zur neuen Projektleitung ernannt. Aufgrund seiner schnellen Einarbeitung konnte Jonas sich in den drei Lebensräumen schnell zurechtfinden und die Fortschritte im Projekt maßgeblich zum Erfolg bringen. Der vierte Lebensraum Gesundheit und Pflege ist für Jonas Roosmann ebenfalls ein wichtiger Baustein im Projekt, den er in seiner täglichen Arbeit mit einbindet. „Wir möchten als gesamtes Projektkonsortium unsere gesteckten Ziele erreichen und so ein Angebot für die Menschen in unserer Region schaffen,“ so Roosmann.

„Die ganzheitliche Sicht und sein gutes Netzwerk in der Region Grafschaft Bentheim und dem Emsland, sowie sein Interesse an neuen innovativen Lösungen zu arbeiten, helfen Jonas dabei das Projekt mit großem Engagement zum Erfolg zu bringen,“ so der Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO, Thomas Nerlinger. Das gesamte Team der Gesundheitsregion EUREGIO freut sich auf die gemeinsame Zeit und wünscht Dir viel Erfolg.

Gesundheitsregion EUREGIO will Digitalisierung für gesundheitliche Versorgung nutzen

Gesundheitsregion EUREGIO will Digitalisierung für gesundheitliche Versorgung nutzen

Stegemann: „Digitalisierung der gesundheitlichen Versorgung in ländlichen Räumen nutzen“

Berlin. Der Bundestag hat am Donnerstag mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD ein Gesetz für mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen beschlossen. Das sogenannte Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht eine Reihe von Maßnahmen vor und soll die Versorgung so signifikant verbessern.  „Die Digitalisierung bietet große Chancen für unser Gesundheitswesen“, begrüßt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann den gestrigen Beschluss.

Die Digitalisierung ist in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Online-Banking, kontakt-loses Bezahlen beim Einkaufen, Urlaubsbuchungen im Internet, OpenR@thaus-Angebote, elektronische Steuererklärungen, Sprach- und Videoanrufe per App oder der Abruf und das Teilen von Dateien und Fotos im Netz. Nun soll auch das deutsche Gesundheitswesen von den technischen Möglichkeiten profitieren.

Patientinnen und Patienten sollen künftig Gesundheits-Apps auf Kassenrezept nutzen können. Diese erinnern beispielsweise an die pünktliche Einnahme von Medikamenten oder helfen dabei, Blutzuckerwerte zu dokumentieren. Voraussetzung ist eine erfolgreiche Prüfung auf Datensicherheit, Datenschutz und Funktionalität. Ebenso wird es für Patienten leichter möglich sein, Onlinesprechstunden von Ärzten zu nutzen. Der Deutsche Ärztetag hatte 2018 den Weg für Telemedizin geebnet, indem er das Fernbehandlungsverbot lockerte. Die elektronische Patientenakte soll möglichst bald flächendeckend eingeführt werden. Des Weiteren werden Apotheken und Kliniken verpflichtet, sich an die sogenannte Telematik-Infrastruktur anzuschließen, über die die Gesundheitsdaten dann nahtlos weitergegeben werden können. Daten sollen digital erfasst, der Betrieb digital verwaltet, Arztbriefe per Mail übermittelt werden. Arztpraxen und Kliniken sollen so künftig weitestgehend ohne Papier arbeiten können. Hebammen und Physiotherapeuten sowie Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen können sich freiwillig an das Datennetz anschließen lassen. Damit die Forschung künftig Gesundheitsdaten besser nutzen kann, wird eine zentrale Gesundheits-datenbank geschaffen. In ihr sollen – pseudonymisiert – die Informationen von 73 Millionen gesetzlich Versicherten erfasst werden: Personendaten wie Alter und Geschlecht, Informationen zum Versicherungsverhältnis, zum Leistungsbezug und zum Gesundheitsstatus. Die Daten können laut DVG nur von Behörden, Forschungseinrichtungen oder Universitätskliniken genutzt werden. Die Industrie wird als Nutznießerin nicht erwähnt.

„Die nun beschlossenen Maßnahmen können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die gesundheitliche Versorgung in der Fläche zu sichern“, ist sich Stegemann sicher und verspricht sich durch die neuen gesetzlichen Regelungen eine dauerhaft bessere Versorgung für Patienten auch im Emsland und der Grafschaft.

„Es wird höchste Zeit, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland digitaler und damit patientenfreundlicher wird. Wir freuen uns über den politischen Rückenwind aus Berlin“, so Thomas Nerlinger, Geschäftsführer, Vorstand und Projektleiter bei der Gesundheitsregion EUREGIO und ergänzt: „Wir haben mit unseren 170 Vereinsmitgliedern schon vor Jahren die Chance der Digitalisierung bei der Lösung der Versorgungsprobleme in unserer ländlichen Region in den Blick genommen. So starteten wir in 2015 das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0. Hinzu kam vor einem Jahr das Projekt Apotheke 2.0. Vor einem Monat der Projektstart unseres vierjährigen Projektes Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo) beim länderübergreifenden Gesundheitsgipfel vor knapp 300 Gästen im Beisein von Gesundheitsminister Spahn und MdB Albert Stegemann. Nun haben wir die Chance, bürokratische Hürden abzubauen, die Patientenrechte zu stärken und Innovationen zu nutzen. Faxe, Rezepte, Arztbriefe und Krankmeldungen auf Papier gehören somit hoffentlich bald der Vergangenheit an. Mit unseren Projektleuchttürmen sind wir länderübergreifend Vorreiter unserer Region und untersuchen darüber hinaus die positiven Effekte der Digitalisierung durch unsere Forschungspartner.“

Dem stimmt Christoph Almering, Vorstandsmitglied der Gesundheitsregion EUREGIO und Geschäftsführer des EUREGIO-Zweckverbandes mit 129 Kommunen und deren 3,4 Millionen Einwohnern zu: „Ohne Digitalisierung und ohne telemedizinische Instrumente werden wir die Versorgung der Menschen dauerhaft nicht mehr hinbekommen. Das wissen alle. Wir sollten die Chancen, die es gibt und die uns das neue DVG bietet, nutzen, und wir sollten uns in unserer Region noch stärker über die Grenze hinweg austauschen, weil wir gerade auf dem Gebiet der Gesundheit und der Medizin enorm voneinander profitieren können.“

„Die Forschung erhält künftig ganz neue Möglichkeiten durch Längsschnittanalysen, durch Analysen von Behandlungsabläufen oder dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Big Data zu fundierteren Erkenntnissen zu gelangen und so bspw. Krankheitsverläufe und die Wirkung von Therapien sowie das Entstehen von Folgeerkrankungen bei Patienten mit chronischen Krankheiten wie z.B.  bei den mehr als 6 Millionen Diabetikern in Deutschland besser zu verstehen. Zudem können wirksamere und personalisierte Therapiemöglichkeiten entwickelt werden sowie Krankheiten präziser und schneller diagnostiziert werden“, freut sich Prof. Dr. Frank Teuteberg, Leiter des Fachgebiets Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück über das Digitale-Versorgung-Gesetz. „Datenschutz und Ethik dürfen wir dabei aber nicht aus dem Auge verlieren“, ergänzt Prof. Teuteberg. „Für unsere aktuellen Projekte ReKo, Apotheke 2.0 sowie Dorfgemeinschaft 2.0 ist das DVG eine große Erleichterung, für zukünftige Projekte insbesondere im Bereich Künstlicher Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin sowie der Entwicklung digitaler Ökosysteme zur sektorenübergreifenden Vernetzung der Akteure in der Gesundheitsversorgung ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten.“

Weitere Informationen unter:

www.gesundheitsregion-euregio.eu

www.dorfgemeinschaft20.de

www.apotheke20.de

www.rekopflege.de

Dorfgemeinschaft 2.0 präsentiert erstmals Virtuellen Dorfmarktplatz (VDM)

Dorfgemeinschaft 2.0 präsentiert erstmals  Virtuellen Dorfmarktplatz (VDM)

Am 01. Oktober war es endlich soweit, die Dorfgemeinschaft 2.0 präsentierte erstmals dem Fachpublikum ihren Virtuellen Dorfmarktplatz auf dem „Länderübergreifenden Gesundheitsgipfel“ im Nordhorner NINO – HOCHBAU.

Mit Unterstützung und wissenschaftlicher Expertise der Mitarbeiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Unternehmensrechnung des Projektpartners Universität Osnabrück, wurde den interessierten Teilnehmern eine Live – Präsentation der Funktionalitäten und Widgets dieser zukünftig von den Bürgerinnen und Bürgern genutzten Kommunikations- und Informationsplattform vorgeführt. Der Projektpartner ENO Telecom GmbH und die Firma Expert aus Nordhorn haben für diesen Anlass ein „Megapad“ (siehe Foto) als Leihgerät zur Verfügung gestellt. Durch diesen Präsentationsbildschirm war kein weiterer Laptop nötig, da der smarte Fernseher über eine Internet- und Touchfunktion verfügt, sodass jegliche Anwendungen direkt am Bildschirm gezeigt werden konnten.

Im Zuge des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0, werden eine oder mehrere Pilotkommunen in der Modellregion Grafschaft Bentheim / Südliches Emsland mit der praktischen Umsetzung und Erprobung des VDM eingebunden. Wichtig bei der praktischen Erprobung ist es, dass es den Bürgerinnen und Bürgern ohne große technische Vorkenntnisse möglich ist, den VDM nutzen zu können. Ziel dieser Plattform ist es die Dorfgemeinschaft mit digitalen Angeboten zu verbinden und somit den Zusammenhalt und die Kommunikation in der Dorfgemeinschaft zu stärken. Der VDM ist mit den vier Lebensräumen: Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen der Dorfgemeinschaft 2.0 abgebildet. Externe Anbieter wie zum Beispiel, Vitabook, I.T. Out mit ihrem Widget „Mein Zuhause“ und die Deutsche Arzt AG, präsentieren sich mit ihren Widgets ebenfalls auf dem VDM und schaffen somit eine Transparenz zwischen den einzelnen Lebensräumen. Weitere Funktionen wie zum Beispiel, ein „Dorffunk“ oder „ein schwarzes Brett“ befinden sich noch in der Umsetzungsphase.

Nach einer Ausarbeitung einer Kommunikations- und Launch Strategie und einer umfassenden Service- und Beratungsstruktur soll der virtuelle Dorfmarktplatz in den kommenden sechs Monaten in Zusammenarbeit mit den Pilotkommunen der Dorfgemeinschaft 2.0 erprobt und im Anschluss evaluiert werden.

Initiative e-CROSS GERMANY bietet Zusammenarbeit an

Initiative e-CROSS GERMANY bietet  Zusammenarbeit an

Die Initiative e-CROSS GERMANY will Menschen für emissionsfreie Mobilität begeistern, innovative Lösungsansätze zeigen, Akteure miteinander vernetzen und Kreativität fördern. Eine anspruchsvolle Mission soll so Realität werden: “Wir schaffen elektromobile Glücksmomente, die Menschen für emissionsfreie Mobilität und einen nachhaltigen Lebensstil begeistern. So treiben wir die Verbreitung von Elektromobilität voran und leisten einen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz und der Luftreinheit”, so heißt es auf der Website. Dass die Initiative im allgemeinen Bewusstsein der Menschen angekommen ist, zeigt das große Interesse an den Tagen der Elektromobilität, die am 08./09.09.2019 zum achten Mal an der Rheinuferpromenade in Düsseldorf veranstaltet wurde. So berichtet ausführlich die Rheinische Post

Auf besonderes Interesse stießen die Megatrends Elektromobilität, autonomes und vernetztes Fahren, e-Bikes, Digitalisierung, Smart & Living, erneuerbare Energien & Speicher & Blockchain. Anbieter und Hersteller nutzten die Möglichkeit, die Menschen über die Vorzüge und Möglichkeiten von elektrischer Mobilität zu informieren.

Hinter der Initiative steht Organisator Jens Ohlemeyer – ein engagierter Gymnasiallehrer aus Bielefeld. Dorf 2.0-Projektleiter Thomas Nerlinger hatte auf den Tagen der Elektromobilität in Düsseldorf die Gelegenheit zum Gespräch, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen e-CROSS GERMANY und dem Dorf 2.0-Team im Lebensraum “Mobilität” im Sinne eines möglichen Transfers auszuloten.

Lieber Jens, Ihr habt am letzten Wochenende kurz vor dem IAA-Start Eure e-CROSS GERMANY in Düsseldorf veranstaltet mit einer großen e-Rallye, e-Bike Tour und e-Mobil Ausstellung am Rheinufer. Wie ist die aktuelle Stimmung in der eMobilitätsszene und welche Prognose wagst Du für den künftigen Erfolg?

Die Stimmung unter Elektromobilisten ist gut und hoffnungsvoll, denn es herrscht Aufbruchstimmung. Die großen Volumenmodelle, wie der VW ID.3, stehen in den Startlöchern und die 70 Teams der e-CROSS GERMANY e-Rallye zeigen mit ihren Elektrofahrzeugen, die zum Teil bereits über 300.000 km auf dem Tacho haben, dass Elektromobilität im Alltag, auch auf längeren Strecken möglich ist.


Die e-Bike Tour präsentiert eindrucksvoll den ganzheitlichen Ansatz der e-CROSS GERMANY, dass auf das Auto auf Kurz- und Mittelstrecken vielfach verzichtet werden kann und das Fahrrad oder e-Bike in der Stadt und beim Pendeln zur Arbeitsstelle das intelligentere Verkehrsmittel ist, welches weniger Verkehrsraum einnimmt, emissionsfrei ist und die Gesundheit fördert. Firmen, wie z. B. die www.pangaea-life.de, die mit acht Teams den Firmen-Cup mit den meisten Teams bei der e-CROSS GERMANY e-Rallye gewonnen haben oder www.versatio-software.de, die beim Firmencup Platz eins im Rallye-Ranking belegt haben, nutzen die e-CROSS GERMANY als Präsentationsplattform für ihre Nachhaltigkeits- und Mobilitätsstrategien und motivieren mit ihrem Einsatz andere Firmen, den Schalter umzulegen auf emissionsfreie, intelligente und vernetzte Mobilität.

Die e-CROSS GERMANY Tage der Elektromobilität in Düsseldorf mit über 15.000 Besucherinnen und Besuchern haben die Menschen an zwei Tagen elektrisiert für emissionsfreie Mobilität. Im Test Drive Center standen am Samstag und Sonntag vom e-Roller, über das e-Motorrad bis zu kompakten e-Fahrzeugen, wie dem e.GO Life und Nissan LEAF, und Oberklassewagen, wie dem Jaguar I-PACE, viele e-Fahrzeuge für Probefahrten zur Verfügung, im e-Forum konnten alle Fragen rund um Elektromobilität und vernetzte Mobilität diskutiert und beantwortet werden und an den zahlreichen Ständen der Aussteller war Elektromobilität live zu erleben.

Im nächsten Jahr findet die e-CROSS GERMANY NRW vom 22. – 23.08.2020 statt und viele Aussteller und Teams haben bereits jetzt fix für Düsseldorf zugesagt. Wir werden die Veranstaltung zu einem Mobilitätsfestival ausbauen und ich blicke sehr optimistisch auf das kommende Jahr und freue mich auf eine spannende Veranstaltung, u.a. mit großartigen Inspirationen im Rahmen unserer Aktion „Meine grünste Idee für Düsseldorf und NRW“.

 

Wie beurteilst Du hierbei die Aussichten für den ländlichen Raum?

Im ländlichen Raum bietet Elektromobilität mit zukünftig autonom oder teil-autonom fahrenden eBus-Systemen große Möglichkeiten, den ÖPNV zu stärken und die Mobilität von Menschen entscheidend zu erhöhen. Viele Gemeinden verfügen über gemeinschaftliche Sharing-Systeme für Dorf Elektrofahrzeuge mit e-Autos, e-Rollern und e-Bikes. Im ländlichen Raum kann erneuerbare Energie aus Wind, Sonne und Biomasse für Elektromobilität direkt vor Ort erzeugt werden und genutzt werden. Viele Dorfgemeinschaften und Regionen erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen und sie versorgen die urbanen Ballungsräume mit Energie für das tägliche Leben und die Mobilität in Städten. Deswegen spielt der ländliche Raum eine entscheidende Rolle bei der Energie- und Verkehrswende.

 

Welche Chancen siehst Du in einer Zusammenarbeit zwischen Eurer Initiative e-CROSS GERMANY und unseren Projektaktivitäten Dorfgemeinschaft 2.0 mit dem Lebensraum Mobilität?


Für die Zusammenarbeit zwischen der e-CROSS GERMANY und den Projektaktivitäten Dorfgemeinschaft 2.0 mit dem Lebensraum Mobilität unter Koordination der Gesundheitsregion EUREGIO sehe ich große Chancen einer inspirierenden und innovativen Kooperation. Mit den Formaten der e-Rallye, der e-Bike Tour, der e-Mobil Ausstellung mit Probefahrten, dem e-Forum und einem Ideen-Wettbewerb für die besten Ideen rund um Mobilität und Nachhaltigkeit können viele Menschen und Firmen adressiert, aktiviert und inspiriert werden für eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit für mehr Klima- und Umweltschutz in der Region und eine vernetzte, intelligente und emissionsfreie Mobilität zum Schutz unserer Umwelt und unserer Ressourcen im Hier und Jetzt und für zukünftige Generationen. Vielleicht ergibt sich in 2020 die Möglichkeit für eine gemeinsame Veranstaltung in der Modellregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland unter Beteiligung interessierter Akteure. Ich würde mich freuen.

Fotos: Jens Ohlemeyer

„Dorfgemeinschaft 2.0 ein professionelles Netzwerk“

„Dorfgemeinschaft 2.0 ein professionelles Netzwerk“

Samtgemeindebürgermeisterin Kösters begrüßt Forschungsteam

Am 04.09.2019 traf sich das Projektkonsortium der Dorfgemeinschaft 2.0 im Haus Ringerbrüggen in Emlichheim. In der „guten Stube“ der Samtgemeinde Emlichheim fand das Quartalstreffen des Forschungsprojektes statt, welches sich alle drei Monate zusammenfindet. „Ich verstehe Dorfgemeinschaft 2.0 als ein Netzwerk von Experten in Bezug auf pflegerische und versorgungstechnische Fragen,“ so die Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters im Zuge ihrer Begrüßung.

Thomas Nerlinger, Projektleiter und Initiator der Dorfgemeinschaft 2.0, bedankte sich für die Gastfreundschaft und die hohe Einsatzbereitschaft bei der Samtgemeinde Emlichheim. „Geben Sie diesen Dank bitte auch an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter,“ so Nerlinger. Das Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 hat in dem Satellitenstützpunkt Emlichheim den Schwerpunkt auf das Thema Pflege gesetzt. Prof. Dr. Stefanie Seeling (Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Britta Blotenberg haben zusammen mit dem Mehrgenerationhaus Senfkorn und dem Team des Mehrgenerationenhauses Senfkorn neue Strukturen in der pflegerischen Versorgung geschaffen. Hierbei werden präventive Hausbesuche bei 75 Probanden durchgeführt und Aufklärungsgespräche abgehalten, um die stationäre Pflege so weit wie möglich nach hinten zu verlagern.

Nach der Begrüßung stellte Pascal Meier (Wirtschaftsinformatiker der Universität Osnabrück) den Anwesenden den virtuellen Dorfmarktplatz vor, der den Pilotkommunen im Rahmen einer Erprobung und wissenschaftlichen Evaluation zur Verfügung gestellt werden wird.

Dieser wird beispielsweise für die Samtgemeinde Emlichheim personalisiert bereitgestellt, sodass registrierte Nutzer künftig die eingestellten Neuigkeiten aus der Samtgemeinde abrufen und zeitgleich interaktiv mit anderen Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten können. Des Weiteren wird eine Chatfunktion angeboten und eine Nutzung des vom Verbundpartner Eno telecom GmbH & IT Out GmbH entwickelten Widgets (Widget = App) „Mein Zuhause“ wäre im Rahmen einer Testphase nutzbar.

Dabei sollen Sensoren im Haus über Aktivitäten informieren und somit Abnormalitäten aufdecken. Zudem könne durch die SmartHome-Technologie Menschen mit Einschränkungen und deren Angehörigen mehr Sicherheit gegeben werden. Das SmartHome Starter Set „Mein Zuhause“ ist hier unterstützend tätig und informiert über ein Ereignismanagement die zuvor definierten Personen bzw. Angehörigen über auftretende Unregelmäßigkeiten. Diese Entwicklung aus dem Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 heraus ist als App konfiguriert und somit auf allen Endgeräten nutzbar, um Sensorik im Haus zu nutzen und gleichzeitig alle Angehörigen über die Aktivitäten zu informieren. „Ein niederschwelliges Angebot ist wichtig, um die älterwerdende Bevölkerung und Angehörigen bedarfsgerecht abzuholen,“ betonte Jonas Roosmann. So kann zum Beispiel erkannt werden, ob z.B. mein Vater aus dem Bett gestiegen ist oder nicht, seinen gewohnten Lebensrhythmus wie Bad aufsuchen, frühstücken, Wohnbereich aufsuchen oder Haus verlassen für Spaziergang oder Einkäufe verfolgt. Abweichungen hiervon können in Eskalationsstufen von ganz gering „Sohn/Tochter automatisch um Rückruf bitten“ bis hin zum automatischen anfordern des Notarztes, Krankenwagens z.B. bei Sturz gesteuert werden. Dadurch kann eine schnelle Hilfe ohne Aktion des Betroffenen gewährleistet werden und bietet höhere Sicherheit für die zu Hause Lebenden, aber auch für die Angehörigen.

Am 01.10.2019 soll der virtuelle Dorfmarktplatz zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dies erfolgt auf dem Stand des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 auf der Begleitmesse des „Länderübergreifenden Gesundheitsgipfels: Regionales Pflegekompetenzzentrum – Potenziale gemeinsam heben“, welcher am 01.10.2019, ab 9.00 Uhr im NINO HOCHBAU Kompetenzzentrum Wirtschaft in Nordhorn stattfinden wird. Interessierte sind herzlich eingeladen.
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Projektpartner hält Vortrag auf Fachtag der LINGA in Hannover

Projektpartner hält Vortrag auf Fachtag der LINGA in Hannover

I.T. Out GmbH präsentiert SmartHome Starter Set „Mein Zuhause“

Hannover. In der vergangenen Woche wurde unser Projektpartner I.T. Out GmbH des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 zu dem Fachtag der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) eingeladen. Nach einem Impulsvortrag des Geschäftsführers des Innovationszentrums Niedersachsens, Dr. Maik Plischke zum Thema soziale Innovationen betrat die stellvertretende Vorsitzende der 8.Altersberichtskommission der Bundesregierung, Junior-Prof. Dr. Claudia Müller die Bühne. Hierbei ging sie auf die Zielsetzung des 8.Altersberichtes ein, der sich mit dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ beschäftigen wird. Dieser soll im November diesen Jahres in Berlin vorgestellt werden. Nach den Impulsvorträgen waren vier Fachforen durchgeführt worden. Hans-Peter Nickenig, als Geschäftsführer der I.T. Out GmbH, war als Referent in dem Forum: „Gesundheit, Altern und Digitalisierung“ Ressortübergreifend betrachtet“ eingeladen worden. Die Dorfgemeinschaft 2.0 befasst sich inhaltlich mit den vier definierten Lebensräumen: Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen. Gerade der Bereich Wohnen spielt hier eine entscheidende Rolle, da die Firma I.T. Out GmbH in Verbindung mit der ENO telecom GmbH ein SmartHome Starter Set „Mein Zuhause“ präsentierte. „Ziel dieses Produktes ist es den älteren Menschen ein möglichst langes Leben in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen,“ so Hans-Peter Nickenig. Dabei sollen Sensoren im Haus über Aktivitäten informieren und somit Abnormalitäten aufdecken. Zudem könne durch die SmartHome-Technologie Menschen mit Einschränkungen und deren Angehörigen mehr Sicherheit gegeben werden. Das SmartHome Starter Set „Mein Zuhause“ ist hier unterstützend tätig und informiert über ein Ereignismanagement die zuvor definierten Personen bzw. Angehörigen über auftretende Unregelmäßigkeiten. Diese Entwicklung aus dem Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 heraus ist als App konfiguriert und somit auf allen Endgeräten nutzbar, um Sensorik im Haus zu nutzen und gleichzeitig alle Angehörigen über die Aktivitäten zu informieren. „Ein niederschwelliges Angebot ist wichtig, um die älterwerdende Bevölkerung und Angehörigen bedarfsgerecht abzuholen,“ betonte Jonas Roosmann. So kann zum Beispiel erkannt werden, ob z.B. mein Vater aus dem Bett gestiegen ist oder nicht, seinen gewohnten Lebensrhythmus wie Bad aufsuchen, frühstücken, Wohnbereich aufsuchen oder Haus verlassen für Spaziergang oder Einkäufe verfolgt. Abweichungen hiervon können in Eskalationsstufen von ganz gering „Sohn/Tochter automatisch um Rückruf bitten“ bis hin zum automatischen anfordern des Notarztes, Krankenwagens z.B. bei Sturz gesteuert werden. Dadurch kann eine schnelle Hilfe ohne Aktion des Betroffenen gewährleistet werden und bietet höhere Sicherheit für die zu Hause Lebenden, aber auch für die Angehörigen. Zielsetzung ist es selbst zu entscheiden, welche Bedingungen für das eigene glückliche und sichere Leben in „meinem smarten Zuhause“ wirken sollen. Nachdem die Fachforen beendet waren, sprach die Niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann ein Grußwort an die anwesenden Gäste und warb für eine intersektorale Zusammenarbeit. Gerade hierdurch werden Innovationen gefördert, betonte die Ministerin. Frau Ann-Kathrin Kempter von der Digitalagentur Niedersachsen machte deutlich, dass gerade die Nachhaltigkeit von Projekten mehr in den Vordergrund gerückt werden sollte, um die Ergebnisse aus den einzelnen Projekten auch langfristig zu sichern.