Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

“Wir gratulieren Prof. Dr. Frank Teuteberg zu dieser bedeutsamen Auszeichnung. Dieses Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche unterstreicht die Bereicherung für die enge Zusammenarbeit mit unserer Gesundheitsregion EUREGIO”, so Projektleiter Thomas Nerlinger und ergänzt: “Gemeinsam arbeiten wir im Sinne eines Wissenschafts-Praxis-Transfers seit einigen Jahren u. a. im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 zusammen.”

Prof. Dr. Frank Teuteberg ist seit 2015 Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO und trägt mit seinem Engagement maßgeblich zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Gesundheitsnetzwerkes bei. Darüber hinaus ist die Universität Osnabrück seit dem Frühjahr 2018 aktives Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO.

Basis dieser Bestenliste ist eine Analyse der wissenschaftlichen Publikationen der Jahre 2014 bis 2018 von über 2.500 Wissenschaftlern der BWL  im Raum Deutschland, Österreich, Schweiz mittels des Zeitschriftenratings VHB-Jourqual3 (über 850 wissenschaftliche Fachzeitschriften) des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) durch Forscher der ETH Zürich und der Universität Düsseldorf für die WirtschaftsWoche. Prof. Dr. Frank Teuteberg zählt mit Platz 21 in diesem Fünfjahresranking gleichzeitig zudem auch zur Top 10 der forschungsstärksten Wirtschaftsinformatik-Professoren in Deutschland, Österreich und Schweiz. In einem weiteren Ranking des wissenschaftlichen Lebenswerkes in das die Publikationsdaten von 3390 Wissenschaftlern der BWL einflossen zählt Prof. Teuteberg bereits zu den top 2 % (Quelle: WirtschaftsWoche, Ausgabe 4 vom 18.01.2019).

Zum Ranking “Das sind die besten Forscher in der BWL” gelangen Sie hier.

Zur Methodik des Rankings gelangen Sie hier.

Quelle: Pressemeldung Uni Osnabrück vom 21.01.2019

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Dorfgemeinschaft 2.0 im Workshop B “Quartier und Dorfgemeinschaft” mit Vortrag beteiligt

In der Fachtagung des Paritätischen Gesamtverbandes haben erfolgreiche Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft mit ihren Vorhaben eine Plattform erhalten, sich zu vernetzen und Impulse für andere Interessierte zu geben. Hierzu führt der Veranstalter aus:

Mit ihren vielfältigen Projekten zeigten sie auf, dass es viele gute Möglichkeiten gibt, Einsamkeit und sozialer Isolation, gerade auch im Alter, entgegen zu wirken. Neue Formen des Zusammenlebens, der Ausbau des Vereinslebens durch Quartiergestaltung, aber auch die Digitalisierung oder eine Verkehrspolitik, die dem Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten besser Rechnung tragen, sind Maßnahmen für alle Menschen, aber insbesondere für ältere Menschen, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen. Beigefügt stellen wir Ihnen die Beitrage auf diesem Weg zur Verfügung. Eine Dokumenation ist in Arbeit.

Zur Website der Veranstaltung am 13./14.12.2018 in Kassel

Teilnehmende im Workshop B: Quartier und Dorfgemeinschaft 2.0. Michael Bruder (Bürgermeister Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl), Joachim Hagelskamp (Der Paritätische), Daniela Kösters (Bürgermeisterin Samtgemeinde Emlichheim, Dorfgemeinschaft 2.0), Gisela Gehrmann (Schickes Altern), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Dorfgemeinschaft 2.0), von links. Foto: Privat.

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Das fünfte Innovationsforum des INTERREG-Projekts health-i-care fand am 28.11.2018 in De Lutte (Niederlande) statt. Rund 80 Projektpartner und -beteiligte kamen für das halbjährliche Projektmeeting zusammen.

Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Alex Friedrich (UMCG) und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) stellte Projektleiter Thomas Nerlinger mit seinem Team der Gesundheitsregion EUREGIO das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 und eine Reihe weiterer interessanter Projektansätze aus der Grenzregion vor. 

Zentrales Thema im Forum war diesmal der vertiefende Wissensaustausch und Transfer zwischen den verschiedenen Konsortien innerhalb des Projektes. Während eines Teamspiels am frühen Morgen und eines intensiven Speeddatings am Nachmittag, lernten die Teilnehmer die anderen Teilprojekte noch besser kennen.

Neben Präsentationen über den Projektfortschritt, einem Rückblick auf den Messeauftritt von health-i-care auf der Medica 2018 und einer Übersicht der wichtigsten Termine für das kommende Jahr 2019, präsentierten folgende Konsortien ihren Projektfortschritt:

  • Universität Bielefeld & Labcon-OWL
  • RePoint
  • Bananaa
  • KNMvD
  • Checkbuster
  • Ridom
  • Microbial Analysis

Zur Website des Projekts health-i-care

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Auf dem 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen am 06.06.2018 im dbb forum in Berlin befasste sich das Forum II mit dem Thema “Digitalisierung und soziale Infrastrukturen.” Die Keynote hielt Projektleiter Thomas Nerlinger.

Hier eine Zusammenfassung des Forums II durch den Veranstalter Behörden Spiegel.

Referenten des Forums II: Hannes Jähnert, Dr. Konstanze Arp, Moderator Patrick Ney, Anna Schlomann, Thomas Nerlinger (von links), Foto: Behörden Spiegel

Digitale Plattformen und Medien können Menschen zusammenbringen, Austausch befördern, Zugänge verschaffen, kurz: Barrieren abbauen helfen. Im besten Fall. Häufig schaffen sie aber zusätzliche Barrieren für diejenigen, die wenig Berührungspunkte mit der digitalen Welt haben. Die Frage ist, wie die Technik gestaltet sein muss, um Teilhabe zu ermöglichen.

“In digitalen Medien steckt ein gigantisches Potenzial für Menschen mit Beeinträchtigung jeder Art”, sagte Dr. Konstanze Arp, Geschäftsführerin des NRW-Forschungskollegs GROW (Gerontological Research On Well-Being) an der Universität Köln. Um dieses Potenzial zu heben, fehle es aber an systematischem Wissen darüber, wie bestimmte Gruppen neue Technologien wahrnehmen und langfristig nutzen. Einen Beitrag zur Schließung der Wissenslücke soll ein Forschungsprojekt leisten, das die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei GROW, Anna Schlomann, vorstellte.

Über ein Jahr hat das Forschungsteam ältere Menschen bei der Nutzung von Fitnesstrackern begleitet. Obwohl die Probanden überdurchschnittlich technikaffin gewesen seien, hätten die meisten sich auf die einfachsten Hauptfunktionen, Uhr und Schrittzähler, beschränkt. Eine Kopplung mit dem Smartphone, die langfristige Analysen der Fitness erlaubt hätte, sei kaum ausprobiert worden. Außerdem hätten viele die voreingestellten Sollwerte zur empfohlenen täglichen Schrittanzahl als bevormundend empfunden. “Die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung haben aber die wenigsten genutzt”, so Schlomann. “Für einige stellte die Technik auch nach einem Jahr noch eine Hürde dar.” Ein ernüchterndes Resümee, wenn man bedenkt, dass besonders ältere Menschen von einer Sensibilisierung für körperliche Aktivität profitieren würden.

“Leider setzt die Technik zumeist voraus, dass der Mensch sich ihr anpasst.” So brachte Thomas Nerlinger das Problem auf den Punkt. Als Leiter des Modellprojekts Dorfgemeinschaft 2.0 unter Trägerschaft der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. versucht er, dieses Missverhältnis auf den Kopf zu stellen. Die digitale Plattform für den Raum Grafschaft Bentheim/südliches Emsland soll dem Menschen folgen, indem sie ländliche Gemeinschaftsstrukturen nicht technisch neu aufsetzt, sondern stützt und ergänzt. Die Lebensbereiche Mobilität, Wohnen, Versorgung und Gesundheit werden in einem virtuellen Dorfgemeinschaftszentrum abgebildet. Dort sollen Dienste, seien es ÖPNV-Apps und Bürgerbus oder Dorfläden und Lieferservices, gebündelt wie auf einem Marktplatz auftreten. Die Dorfgemeinschaft 2.0 beschränkt sich nicht auf den digitalen Raum, sondern ist an die “reale” Dorfgemeinschaft, also die Anbieter und Infrastrukturen vor Ort, rückgekoppelt. Aufgesetzt wird das Angebot jeweils eigenständig durch die jeweilige Gemeinde. “Ob das vom Rathaus direkt übernommen wird, durch eine GmbH der öffentlichen Hand oder auch durch ein genossenschaftliches Modell, ist den Teilnehmern selbst überlassen”, erklärt Nerlinger. Offen sei das Projekt prinzipiell auch für Vereine, Privatunternehmen oder andere Einrichtungen, die Gemeinschaftsstrukturen bilden und stärken.

Programm 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen

Quelle: Der Behördenspiegel, Ausgabe Juli 2018, Seite 19.

Einladung zur Jahresveranstaltung

Einladung zur Jahresveranstaltung

Bergfest – Dritte Jahresveranstaltung findet in der Samtgemeinde Emlichheim statt

 

Am 29.08.2018 findet in der Aula des Schulzentrums Emlichheim (Lägen Diek 14; 49824 Emlichheim) von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr die dritte Jahresveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ statt.

Nachdem das Projektteam bereits die Satellitenstützpunkte Neuenhaus (2016) und Spelle (2017) besucht hat und dort mit interessierten Bürgerinnen vor Ort Kontakt aufgenommen hat, wurde das Team von der „Dorfgemeinschaft 2.0“ in diesem Jahr nach Emlichheim eingeladen. Wir freuen uns auf diesen Besuch und auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger. Unsere Gäste können vor Ort an interaktiven Workshops teilnehmen oder auch Informations- und Beratungsangebote zu innovativen Technologien aus den Mobilität, Gesundheit und Pflege, sowie Versorgung und Wohnen nutzen. Neben den beteiligten Wissenschaftlerinnen der Hochschule und Universität Osnabrück werden auch die beteiligten Unternehmen sich und ihre Produkte vorstellen.

Die „Dorfgemeinschaft 2.0“ ist mit der Samtgemeinde Emlichheim über das lokal verankerte Projekt „DaHeim – in Emlichheim“ verbunden. Hierbei werden Präventive Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim angeboten. Ziel der Präventiven Hausbesuche ist es, den eigenständigen Verbleib in der häuslichen Umgebung auch im höheren Alter zu ermöglichen.

Auch zu diesem Projekt erhalten Sie im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ am 29.08.2018 weiterführende Informationen.

Wir bitten Sie Ihre Anmeldung bis zum 27.08.2018 vorzugsweise online über folgenden Link vorzunehmen. Alternativ ist eine Anmeldung über das Projektbüro der Dorfgemeinschaft 2.0 telefonisch, unter 05921-841006 oder per E-Mail an info@dorfgemeinschaft20.de möglich.

               Daniela Kösters                                                         Thomas Nerlinger
Samtgemeindebürgermeisterin                                                Projektleitung
Emlichheim

 

 

 

Stellenausschreibung wissenschaftliche Mitarbeiter/in bei der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.

Stellenausschreibung wissenschaftliche Mitarbeiter/in bei der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.

Willkommen beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO!

Als innovatives deutsch-niederländisches Netzwerk mit 150 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen setzen wir uns öffentlichkeitswirksam für eine starke grenzüberschreitende Gesundheitswirtschaft ein.

Unser Drittmittelprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0 – Das Alter im ländlichen Raum hat Zukunft“ in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „InnovaKomm“ als einziges Projekt in Niedersachsen ausgewählt worden (Projektvolumen: 5,82 Mio. Euro/Förderanteil 85 %) und hat eine Laufzeit bis 31.10.2020. Wir koordinieren das Verbundprojekt mit den Verbundpartnern Hochschule Osnabrück (Campus Lingen), Universität Osnabrück, Bentheimer Eisen-bahn AG, ENO telecom GmbH, EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbH, I.T. Out GmbH, Lebenshilfe Nordhorn gGmbH und optadata.com GmbH. Dabei binden wir zahlreiche assoziierte Projektpartner ein, um die Ergebnisse anwendungsorientierter Forschung nachhaltig in die Praxis zu transferieren.

Wir setzen in unseren Teilprojekten auf Anreizsysteme zur Stärkung der sozialen Innovationen durch Mensch-Technik-Interaktion. Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien soll bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum bedarfsgerecht zu verbessern. Weitere Informationen zum Projekt und zur Gesundheitsregion EUREGIO finden Sie auf unseren Internetseiten www.dorfgemeinschaft20.de und www.gesundheitsregion-euregio.eu

Der Verein sucht – im Rahmen einer Schwangerschaftsvertretung – möglichst zum 15.08.2018 in Vollzeit (38,5 Stunden wöchentlich) oder in Teilzeit voraussichtlich bis 31.10.2019 befristet eine/n

wissenschaftliche Mitarbeiterin /
wissenschaftlichen Mitarbeiter


Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Unterstützung bei der Bearbeitung und dem Transfer von anwendungsnahen Forschungsprojekten. Dazu zählen z. B. die Bereiche Ethik & Datenschutz, digitalisierte Pflege, eMobilität, Logistik, Mensch-Technik-Interaktion, eHealth, Cloud Computing, Crowdsourcing/Sharing Economy, nachhaltige Transformation der digitalen Gesell-schaft, Service Engineering/Hybride Produkte oder Open Innovation
  • enge Zusammenarbeit innerhalb eines Forschungsprojektes mit renommierten Praxis- und Forschungspartnern
  • Publikationen der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • die Bearbeitung von Forschungsanträgen

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre, der Medizinischen Informatik, des Wirtschaftsingenieurwesens, der Pflegewissenschaft, eine vergleichbare Studienrichtung mit geeigneter Vertiefung oder eine nachgewiesene Qualifikation für wissenschaftliches Arbeiten
  • Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Belastbarkeit, Kreativität, Eigenständigkeit und Offenheit für die Arbeit in einem interdisziplinären Projekt sowie Spaß an der Entwicklung eigener Ideen
  • Kompetenzen in einem oder mehreren der oben genannten Forschungsbereichen
  • hohe Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • gute Englischkenntnisse

Die Beschäftigung erfolgt in Vollzeit (38,5 Stunden) oder in Teilzeit und ist auf Grund der Schwangerschaftsvertretung zunächst bis voraussichtlich 31.10.2019 befristet. Im Falle weiterer Drittmittelprojekte besteht Aussicht auf Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses. Die Stelle ist grundsätzlich kombinierbar mit einem bestehenden Arbeitsverhältnis (beispielsweise bei unseren Projektpartnern), soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Die Vergütung erfolgt – entsprechend der Qualifikation und Berufserfahrung – bis zur Entgeltgruppe 13 des TVöD (Kommune).

Wir bieten Ihnen:

  • ein inspirierendes Arbeitsumfeld unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in unserem Projektbüro auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK in Nordhorn
  • flexible Arbeitszeitmodelle in einem jungen, dynamischen Team (z. B. Gleitzeit und Home-Office)
  • eine forschungsstarke, interdisziplinäre Projektgruppe
  • eine aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • eine intensive Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Praxis- und Forschungspartnern an aktuellen Forschungsthemen
  • Zugang zu unserem innovativen deutsch-niederländischen Netzwerk mit 150 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten neben den üblichen Inhalten wie Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen auch ein selbständig verfasstes Dokument (z. B. Seminararbeit oder Auszüge aus Ihrer Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit) enthalten. Bitte teilen Sie uns Ihre Vorstellungen zur wöchentlichen Arbeitszeit und TVöD-Eingruppierung mit.

Für Rückfragen steht Ihnen Projektleiter Thomas Nerlinger vorzugsweise per E-Mail zur Verfügung.

Bewerbungen werden bis zum 22.06.2018 – vorzugsweise per E-Mail – erbeten an:

Gesundheitsregion EUREGIO e. V.
c/o EUREGIO-KLINIK
Projektbüro Dorfgemeinschaft 2.0
Projektleiter Thomas Nerlinger
Albert-Schweitzer-Straße 10
48527 Nordhorn
thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu

Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen

Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen

Erstes Projekttreffen des Konsortiums Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen: Stadt Lingen (1. Stadtrat Stefan Altmeppen), Stadt Nordhorn (Bürgermeister Thomas Berling), Samtgemeinde Spelle (1. Samtgemeinderat Stefan Lohaus), Samtgemeinde Emlichheim (Bürgermeisterin Daniela Kösters), Samtgemeinde Neuenhaus (Bürgermeister Günter Oldekamp), Samtgemeinde Uelsen (Bürgermeister Herbert Koers) und Gemeinde Ohne (Bürgermeisterin Charlotte Ruschulte) beim Verbundpartner I.T.Out GmbH in Nordhorn.

Im Beisein der Verbundpartner fand am 07. März 2018 das erste Projekttreffen „Dorfgemeinschaft 2.0“ mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen beim Verbundpartner I.T. Out GmbH in Nordhorn statt.

„Wir freuen uns, dass alle sieben Pilotkommunen unserer Einladung zum ersten Projekttreffen gefolgt sind. Diese tatkräftige Unterstützung unterstreicht den festen Willen zur bedarfsgerechten Gestaltung der Chancen der Digitalisierung im Zuge des demografischen Wandels in unserer Region“, so Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO und ergänzt: “Mit dem Auftakttreffen ist es uns gelungen, den Wissenschafts-Praxis-Transfer unseres bundesweit relevanten Forschungsprojektes untereinander zu fördern. Das ist ein bedeutsamer Grundstein für den gemeinsamen Austausch zur modellhaften Umsetzung der anstehende Vorhaben für die zweite Projekthälfte der Gesamtlaufzeit bis Oktober 2020.”

Zu Beginn des Projekttreffens gab das Projekt-Konsortium anhand der Fallstudie der 72jährigen Emma Meyer einen anschaulichen Überblick zum aktuellen Projektstand und dem Zusammenwirken aller Teilprojekte in den vier Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität und Gesundheit/Pflege. Im weiteren Verlauf stellten die Bürgermeister ihre Projektaktivitäten und zukünftigen Anforderungen an ihre Satellitenstützpunkte vor.

Noch vor dem Start des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ konnten sich interessierte Gemeinden für eine Teilnahme als Pilotkommunen aussprechen. Das Projekt konzentriert sich bei seiner Forschung und Umsetzung auf die Modelregion Grafschaft Bentheim und südliches Emsland. In der Grafschaft Bentheim beteiligen sich derzeit die Samtgemeinden Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus sowie die Gemeinde Ohne (Samtgemeinde Schüttorf) und die Stadt Nordhorn. Auf Seite der Projektregion südliches Emsland beteiligen sich derzeit die Samtgemeinde Spelle und die Stadt Lingen (Ems) am Projekt. In diesen Gemeinden werden sogenannte „Satellitenstützpunkte“ entstehen. Unter einem Satellitenstützpunkt können Orte der Begegnung verstanden werden. Hier sollen Angebote des täglichen Lebens in gebündelten Leistungen mit informationstechnischer Hilfe modellhaft zur Verfügung gestellt, erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Den Bürgern werden damit zeitaufwendige und lange Laufwege abgenommen. Dadurch stehen Informationen, Beratung und Leistung aus einer Hand zur Verfügung.

Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien kann bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum vor Ort zu verbessern. Gleichzeitig stärkt dieses Engagement die Region nachhaltig durch die modellhafte Erprobung von bedarfsgerechten Lösungen im Bereich der Mensch-Technik Information(MTI).

Die Bürgermeister – als Vertreter Ihrer Samtgemeinden und letztendlich Sprecher der Bürger – können so die Gelegenheit nutzen, konkrete Bedarfslagen und Handlungserfordernisse in das Projekt einfließen zu lassen. Dies gibt dem Projekt die nötige Nähe zur Realität bei der Erforschung und Entwicklung. Im Gegenzug kann der wissenschaftliche Blick aus der Gegenwart in die Zukunft den Bürgermeistern helfen, ihre kommunalpolitisch wichtigen Themen zukunftsorientiert aufzustellen.

Das Treffen präsentierte sich als Auftakt nach Maß. Die Teilnehmer verständigten sich auf Folgetreffen, um den gemeinsamen Austausch zu Transfermöglichkeiten in den Lebensräumen zwischen den Pilotkommunen fortzusetzen. Auf Einladung der Bürgermeisterin Daniela Kösters findet die diesjährige Jahresveranstaltung am 29.08.2018 in der Samtgemeinde Emlichheim statt.

Ein besonderer Dank gilt dem Verbundpartner I.T. Out GmbH für die angenehme Tagungsatmosphäre.

Fotos: Franz Frieling

Bericht Grafschafter Nachrichten vom 15.03.2018

Bericht Neue Osnabrücker Zeitung vom 22.03.2018

Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

Zukunftsthema Wohnen ist mit vielen Faktoren verbunden

In der Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ sind jetzt die aus­ge­wert­eten Be­fra­gungs­er­geb­nis­se vor­ge­stellt wor­den. Es wur­de laut ei­ner Mit­tei­lung der Samt­ge­mein­de deut­lich, dass hin­sicht­lich des zu­künf­ti­gen Woh­nens viel­fäl­ti­ge Fak­to­ren zu be­rück­sich­ti­gen sind.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das künf­ti­ge Woh­nen zu er­mit­teln, ver­an­stal­tet die Ge­mein­de Spel­le die Works­hop-Rei­he „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“. Et­wa 35 Bür­ger so­wie Wirt­schafts- und So­zi­al­ver­tre­ter en­ga­gie­ren sich un­ter der Lei­tung des Wohn­ex­per­ten Heinz-Die­ter Sud­brink (Pro Sys­tem GmbH) zur künf­ti­gen Wohn­ent­wi­cklung. „Wir ha­ben da­mit ein The­ma auf­ge­grif­fen, wel­ches an Be­deu­tung ge­win­nen wird. Ins­be­son­de­re das Äl­ter­wer­den ist für je­den Ein­zel­nen in punc­to Woh­nen mit viel­fäl­ti­gen Fra­gen ver­bun­den“, er­klär­te Samt­ge­mein­de­bürg­er­meis­ter Bern­hard Hum­mel­dorf.

Es müs­se bei­spiels­wei­se ge­klärt wer­den, wel­che Wohn­for­men und -ar­ten künf­tig ge­fragt sei­en und wel­cher Grund­riss für ein al­ters­ge­rech­tes Woh­nen sinn­voll sei. Da­bei gel­te es, auch zu er­mit­teln, wie vor­hand­ene Häu­ser zu­kunfts­fä­hig ge­macht wer­den könn­ten. Im Zu­ge des zwei­ten Works­hop-Tref­fens im Wöh­le­hof wur­den aus­ge­wert­ete Be­fra­gungs­er­geb­nis­se der er­sten Be­tei­li­gungs­run­de von No­vem­ber 2017 auf­ge­zeigt. „Die Er­geb­nis­se zei­gen, dass der Fak­tor so­zia­le Kon­tak­te bei den Wohn- und Le­bens­be­dürf­nis­sen an er­ster Stel­le steht. Fa­mi­lie und Freun­de in der un­mit­tel­ba­ren Nä­he zu ha­ben so­wie Be­such emp­fan­gen zu kön­nen, hat ei­ne enor­me Be­deu­tung für die Be­frag­ten“, re­sü­mier­te Sud­brink das Re­sul­tat und the­ma­ti­sier­te ver­schie­de­ne Lö­sungs­an­sät­ze und Ide­en für ein bes­se­res Woh­nen in den Be­rei­chen Licht und Akus­tik, Si­cher­heit so­wie neue Tech­no­lo­gien. „Ob­wohl vie­le Häu­ser kei­nen Sa­nie­rungs­rück­stand auf­wei­sen, ent­spre­chen Aus­stat­tung und Zu­schnitt häu­fig we­der den An­for­de­run­gen der jun­gen noch der al­ten Be­woh­ner“, ist sich der Ex­per­te si­cher.

In ei­nem ab­schlie­ßen­den Works­hop am 17. März wird über kon­kre­te Hand­lungs­vor­schlä­ge für ein at­trak­ti­ves und lan­ges Le­ben in Spel­le dis­ku­tiert. „Hier­zu wird ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit Ban­ken, In­ves­to­ren und Bau­fir­men aus un­se­rer Ge­mein­de an­ge­strebt“, gab Mit­or­ga­ni­sa­tor Gerd Schie­ren­beck (Lan­des­vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­ban­des Ini­tia­ti­ve 50Plus) an. Un­ter­stützt wird das Pro­jekt „Woh­nen mit Zu­kunft in Spel­le“ durch den Land­kreis Ems­land, durch das EU-Pro­gramm Lea­der so­wie durch das For­schungs­pro­jekt Dorf­ge­mein­schaft 2.0.

Broschüre (PDF)

Besuch des Projektträgers aus Berlin beim Quartalstreffen am Nikolaustag

Besuch des Projektträgers aus Berlin beim Quartalstreffen am Nikolaustag

Das letzte Quartalstreffen der Verbundpartner des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 im Jahr 2017 fand am Nikolaustag beim Verbundpartner ENO telecom GmbH in Nordhorn statt. Einen aktuellen Überblick zum aktuellen Stand verschaffte sich der Projektträger VDI/VDE-IT durch die Teilnahme der verantwortlichen Ansprechpartnerin Catherine Naujoks aus Berlin. Das Konsortium präsentierte auf einer „Erlebnistour“ mit Stationen in Bad Bentheim (Bahnhof), Ohne (Gaststätte Timmer-Gellenbeck) erste Projektergebnisse nach 2jähriger Projektlaufzeit.

Joachim Berends (Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG) übernahm gemeinsam mit Thomas Nerlinger (Projektleiter) und Maria Süßmuth (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Team Prof. Dr. Ingmar Ickerott) die Begrüßung und Vorstellung des Konzeptes zur Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) am Bahnhof in Bad Bentheim.

In einer sich anschließenden „Erlebnistour“ erhielt Catherine Naujoks Einblicke in die ländliche Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland. Einen Zwischenstopp legte sie mit einer Delegation aus ProjektmitarbeiterInnen am Satellitenstützpunkt der Gemeinde Ohne ein. Bürgermeisterin Charlotte Ruschulte machte deutlich, warum sich Ohne am Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 beteiligt und welche Herausforderungen der demografische Wandel für die kleine Gemeinde mit rund 550 Einwohnern mit sich bringe. Sie hob die Chancen der Digitalisierung hervor, die Ohne mit dem Projekt nutzen wolle. Schwerpunkte sind dabei die Teilprojekte „Dorfladen“ und „Mobilität“, deren aktuelle Projektergebnisse durch die verantwortlichen Wissenschaftler Prof. Dr. Frank Teuteberg (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Ingmar Ickerott (Hochschule Osnabrück) in der Gaststätte Timmer-Gellenbeck vorgestellt wurden.

Weiter ging es zum turnusmäßigen Quartalstreffen nach Nordhorn zum Unternehmenssitz des Verbundpartners ENO telecom GmbH – vorbei am neuen Wohnquartier „Am Marienpark“ mit der künftigen Leitzentrale des Projektes. Das Interesse am Projekt ist groß: Die Stadt Lingen und die Samtgemeinde Emlichheim werden sich nach offiziellen Mitteilungen des Oberbürgermeisters Dieter Krone vom 01.12.2017 und der Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters vom 30.11.2017 als weitere Satellitenstützpunkte (Pilotkommunen) an Dorfgemeinschaft 2.0 beteiligen.

Bernd Horstmann, Geschäftsführer des Unternehmens, lies es sich nicht nehmen, das Treffen mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu versüßen. Im Anschluss an das Quartalstreffen präsentierten Bernd Horstmann und Rainer Büter (Projektansprechpartner bei ENO telecom) den Baufortschritt der neuen Musterwohnung im benachbarten Elektrogeschäft expert Nordhorn/Horstmann.

Das Verbundteam ließ den Nikolaustag bei der Nikolaus-Visite der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. unter Beteiligung von rund 100 Mitgliedern bei der UCI-KINOWELT im NINO Wirtschaftspark in Nordhorn ausklingen.

Workshop Smart Regions in Papenburg stößt auf große Resonanz

Workshop Smart Regions in Papenburg stößt auf große Resonanz

von links: Florian Thurmann (Fa. Alvarez & Marsal, München), Jonas Roosmann (Mitglied Kreistag Landkreis Emsland), Andreas Paschke (Fa. Röchling, Haren), Dr. Tim Husmann (IT-Achse Ems, Lingen), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO), Foto: Ems-Achse.

Zum dritten Mal fand am 23.11.2017 der 3. Wirtschaftstag Nordwest im Forum alte Werft in Papenburg statt. 60 Aussteller aus der regionalen Wirtschaft und ca. 400 Teilnehmer aus dem Nordwesten Deutschlands trafen sich zum regen Austausch.

Auf Einladung der Ems-Achse führte die Gesundheitsregion EUREGIO vormittags den Workshop Smart Regions North „Gesundheitsregion EUREGIO – Dorfgemeinschaft 2.0“ durch.

Thomas Nerlinger – Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO und Projektleiter Dorfgemeinschaft 2.0 – begrüßte die etwa 40 Teilnehmer und moderierte gemeinsam mit Jonas Roosmann (Mitglied Kreistag Landkreis Emsland) die 1. Talkrunde “Digitale Chancen für die heimische Wirtschaft“. Teilnehmer waren: Andreas Paschke (Fa. Röchling, Haren), Florian Thurmann (Alvarez & Marsal in München, vorher 8 Jahre bei Google), Dr. Tim Husmann (IT Netzwerkmanager, IT-Achse Ems, Lingen).

Die Teilnehmer der 2. Talkrunde “Gemeinsam Anpacken: Wissenschafts-Praxis-Transfer am Beispiel des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0” waren Ingo Feldhaus (Fa. opta.data, Essen), Prof. Dr. Frank Teuteberg (Universität Osnabrück) und Dr. Arno Schumacher (Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Vorsitzender). Hierbei wurden Inhalte und konkrete Ansätze des Projektes im Rahmen der Förderbekanntmachung “Innovationen für Kommunen und Regionen des demografischen Wandels (InnovaKomm)” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt.

Das anschließende World Café stand unter dem Motto “Digitalisierung im ländlichen Raum Smart Region”. 

Vier Tischgruppen diskutierten die Chancen, Herausforderungen und konkrete Ideen zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie verändert sich die “Gründermentalität” auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?
  • Was bedeutet Digitalisierung für den “lebenslangen Lernprozess”?
  • Wie verändert sich die “Mobilität und Versorgung” auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?
  • Was bedeutet „gesundes Leben“ auf dem Lande im Zuge der Digitalisierung?

Der Workshop schloss mit dem Grußwort von Bernard Krone (Wachstumsregion Ems-Achse e. V., Vorsitzender) im Zuge der Eröffnung des 3. Wirtschaftstages Nordwest.

Download Flyer

Artikel Neue Osnabrücker Zeitung (Ems Zeitung) vom 23.11.2017

Bericht ev1.tv vom 23.11.2017

Zum Programm

Informationen Projekt Dorfgemeinschaft 2.0

Informationen Centers of Competence (CoC)

Informationen Smart Regions North

Fotos: Ems-Achse und Thomas Nerlinger