Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

“Wir gratulieren Prof. Dr. Frank Teuteberg zu dieser bedeutsamen Auszeichnung. Dieses Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche unterstreicht die Bereicherung für die enge Zusammenarbeit mit unserer Gesundheitsregion EUREGIO”, so Projektleiter Thomas Nerlinger und ergänzt: “Gemeinsam arbeiten wir im Sinne eines Wissenschafts-Praxis-Transfers seit einigen Jahren u. a. im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 zusammen.”

Prof. Dr. Frank Teuteberg ist seit 2015 Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO und trägt mit seinem Engagement maßgeblich zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Gesundheitsnetzwerkes bei. Darüber hinaus ist die Universität Osnabrück seit dem Frühjahr 2018 aktives Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO.

Basis dieser Bestenliste ist eine Analyse der wissenschaftlichen Publikationen der Jahre 2014 bis 2018 von über 2.500 Wissenschaftlern der BWL  im Raum Deutschland, Österreich, Schweiz mittels des Zeitschriftenratings VHB-Jourqual3 (über 850 wissenschaftliche Fachzeitschriften) des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) durch Forscher der ETH Zürich und der Universität Düsseldorf für die WirtschaftsWoche. Prof. Dr. Frank Teuteberg zählt mit Platz 21 in diesem Fünfjahresranking gleichzeitig zudem auch zur Top 10 der forschungsstärksten Wirtschaftsinformatik-Professoren in Deutschland, Österreich und Schweiz. In einem weiteren Ranking des wissenschaftlichen Lebenswerkes in das die Publikationsdaten von 3390 Wissenschaftlern der BWL einflossen zählt Prof. Teuteberg bereits zu den top 2 % (Quelle: WirtschaftsWoche, Ausgabe 4 vom 18.01.2019).

Zum Ranking “Das sind die besten Forscher in der BWL” gelangen Sie hier.

Zur Methodik des Rankings gelangen Sie hier.

Quelle: Pressemeldung Uni Osnabrück vom 21.01.2019

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Dorfgemeinschaft 2.0 im Workshop B “Quartier und Dorfgemeinschaft” mit Vortrag beteiligt

In der Fachtagung des Paritätischen Gesamtverbandes haben erfolgreiche Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft mit ihren Vorhaben eine Plattform erhalten, sich zu vernetzen und Impulse für andere Interessierte zu geben. Hierzu führt der Veranstalter aus:

Mit ihren vielfältigen Projekten zeigten sie auf, dass es viele gute Möglichkeiten gibt, Einsamkeit und sozialer Isolation, gerade auch im Alter, entgegen zu wirken. Neue Formen des Zusammenlebens, der Ausbau des Vereinslebens durch Quartiergestaltung, aber auch die Digitalisierung oder eine Verkehrspolitik, die dem Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten besser Rechnung tragen, sind Maßnahmen für alle Menschen, aber insbesondere für ältere Menschen, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen. Beigefügt stellen wir Ihnen die Beitrage auf diesem Weg zur Verfügung. Eine Dokumenation ist in Arbeit.

Zur Website der Veranstaltung am 13./14.12.2018 in Kassel

Teilnehmende im Workshop B: Quartier und Dorfgemeinschaft 2.0. Michael Bruder (Bürgermeister Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl), Joachim Hagelskamp (Der Paritätische), Daniela Kösters (Bürgermeisterin Samtgemeinde Emlichheim, Dorfgemeinschaft 2.0), Gisela Gehrmann (Schickes Altern), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Dorfgemeinschaft 2.0), von links. Foto: Privat.

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Das fünfte Innovationsforum des INTERREG-Projekts health-i-care fand am 28.11.2018 in De Lutte (Niederlande) statt. Rund 80 Projektpartner und -beteiligte kamen für das halbjährliche Projektmeeting zusammen.

Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Alex Friedrich (UMCG) und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) stellte Projektleiter Thomas Nerlinger mit seinem Team der Gesundheitsregion EUREGIO das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 und eine Reihe weiterer interessanter Projektansätze aus der Grenzregion vor. 

Zentrales Thema im Forum war diesmal der vertiefende Wissensaustausch und Transfer zwischen den verschiedenen Konsortien innerhalb des Projektes. Während eines Teamspiels am frühen Morgen und eines intensiven Speeddatings am Nachmittag, lernten die Teilnehmer die anderen Teilprojekte noch besser kennen.

Neben Präsentationen über den Projektfortschritt, einem Rückblick auf den Messeauftritt von health-i-care auf der Medica 2018 und einer Übersicht der wichtigsten Termine für das kommende Jahr 2019, präsentierten folgende Konsortien ihren Projektfortschritt:

  • Universität Bielefeld & Labcon-OWL
  • RePoint
  • Bananaa
  • KNMvD
  • Checkbuster
  • Ridom
  • Microbial Analysis

Zur Website des Projekts health-i-care

Digitale Mitarbeiterentlastung im Wohnquartier am Marienpark in Nordhorn

Digitale Mitarbeiterentlastung im Wohnquartier am Marienpark in Nordhorn

Tablets sollen künftig die Arbeit des Caritas-Pflegedienstes vereinfachen, so die Leiterin Karin Busche bei der Vorstellung der neuen Geräte. Der Caritas-Pflegedienst stattet seine Pflegekräfte künftig mit Tablets aus. Die Computer ersetzen die bisherige Pflegedokumentation auf dem Papier und sollen die Mitarbeitenden entlasten. Das niedersächsische Sozialministerium fördert das Projekt mit insgesamt 40.000 Euro. Die Landesregierung will damit die Pflege im ländlichen Raum stärken.

„Die Tablets und das digitale Arbeiten machen die Vernetzung von Pflegeangeboten und auch die Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten leichter“, so Hermann Josef Quaing, Verwaltungsleiter mit geschäftsführenden Aufgaben der Caritas-St. Marien Pflege GmbH beim Blick in die Zukunft. Dies ist eine optimale Grundlage zur künftigen digitalen Anbindung an den virtuellen Dorfmarktplatz und die Leitzentrale der Dorfgemeinschaft 2.0 im Wohnquartier am Marienpark, ergänzt Thomas Nerlinger, Leiter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Artikel in den Grafschafter Nachrichten vom 15.10.2018

Das Konsortium des Verbundprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 hatte die Nachbarschaft des ehemaligen Marienkrankenhauses im Juni 2017 zur feierlichen Geburtsstunde der Leitzentrale der Dorfgemeinschaft 2.0 eingeladen. Die Zentrale befindet sich im ersten Obergeschoss in den Räumlichkeiten des ehemaligen Säuglings- und Schwesterndienstzimmers in der Nähe der Unterrichtsräumen der Bildungsstätte für Gesundheitsberufe der EUREGIO-KLINIK und Fachschule für Altenpflege.

Im September 2018 ging das neue St.
Marienhaus der St. Marien Pflege GmbH an den Start. Rund 1.000 Besucher folgten einige Tage zuvor der Einladung zum Tag der offenen Tür.

Die Lebenshilfe Nordhorn – Verbundpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 – liefert die Speisen für das neue Pflegeheim der Caritas. Deren integrativer Cateringservice Mahlzeit der Grafschafter Dienstleistungs- und Service gGmbH bekam den Zuschlag. “Dass wir künftig das Pflegeheim, die Tagespflege und die Cafeteria im ehemaligen Marienkrankenhaus mit Speisen beliefern – und zwar an 365 Tagen im Jahr –, ist eine großartige neue Aufgabe“, so Geschäftsführer Thomas Kolde.

Video und Beitragsbild: Grafschafter Nachrichten/ev1.tv vom 12.10.2018

 

 

 

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Wissenschaftler und Praxispartner arbeiten Hand in Hand für die Bürger

Am 29.08.2018 fand die 3. öffentliche Jahresveranstaltung des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 in der Aula am Lägen Diek in Emlichheim mit mehr als 100 Gästen statt. In Kooperation mit der Samtgemeinde Emlichheim wurde das Bergfest des Forschungsprojektes gebührend gefeiert. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch eine hervorragend spielende Jara Boerrigter am Klavier eröffnet.

Neben der Vorstellung des aktuellen Projektstandes durch den Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, wurde in einer Gesprächsrunde das Teilprojekt der präventiven Hausbesuche „DaHeim – in Emlichheim“ mit verschiedenen Gesprächspartnern näher erläutert. Der Projektleiter Thomas Nerlinger betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass das ganze Projekt vom Menschen her gedacht werde und nur gemeinsam und mit gegenseitiger Wertschätzung zum Erfolg führen könne.

Wissenschaftler und Praxispartner stellten in den vier identifizierten Lebensräumen Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen einige Entwicklungen vor und sensibilisierten die Bürgerinnen und Bürger für das Thema der Digitalisierung. „Die Digitalisierung kann verbinden und Barrieren abbauen. Datenschutz, Datensouveränität und ethische Aspekte sind hierbei von entscheidender Bedeutung,“ so Nerlinger weiter. Die Samtgemeindebürgermeistern Daniela Kösters begrüßte die anwesenden Gäste und verwies auf die bevorstehenden Herausforderungen des demografischen Wandels und betonte die Wichtigkeit der Vernetzung mit Wissenschaftlern und Praxispartnern, um so erfolgreiche Modelle für die Samtgemeinde entwickeln zu können. „Deshalb ist das Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 mit allen beteiligten Akteuren ein wichtiger Partner für die Samtgemeinde Emlichheim und trägt bereits nach wenigen Monaten der Mitwirkung die ersten Früchte, wie z.B. DaHeim – in Emlichheim zeigt.“  Emlichheim ist seit knapp einem Jahr dabei und stellt somit den jüngsten von insgesamt sieben Satellitenstützpunkten im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 dar.

Dieses innovative Projekt wurde thematisch durch eine Gesprächsrunde vertieft und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern näher erläutert. So berichtete Bürgermeisterin Kösters über die Finanzierung und den damit verbundenen Mitteleinsatz der Samtgemeinde Emlichheim und hob die vorbildliche Arbeit des Mehrgenerationenhauses Senfkorn nochmals hervor. Pflegewissenschaftlerin Prof. Stefanie Seeling, ebenfalls von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, referierte über die Zielsetzung der präventiven Hausbesuche. Hier werde versucht, möglichst frühzeitig Probleme sichtbar zu machen, um diesen präventiv entgegenwirken zu können. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Britta Blotenberg stellte die Entstehung und die Konzeption dieses neuartigen Projektes vor und verwies auf die Stichprobenbegrenzung von 75 Probanden. Leider konnte die überwältigende Resonanz von 270 Beteiligten nicht vollumfänglich mit eingebunden werden, da wissenschaftlich lediglich 75 Personen involviert werden können. Annika Paul als akademisierte Pflegefachkraft führt die präventiven Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim durch und erzählte von ihren Erfahrungen aus der Praxis.

Nachdem die Folkloretanzgruppe der Musikschule Niedergrafschaft ihr volles Können darbot, wurden an den verschiedenen Themeninseln einige entwickelte Produkte erlebbar gemacht. Dieser interaktive Teil regte zum Mitmachen an und soll ein niederschwelliger Einstieg in die Dorfgemeinschaft 2.0 darstellen.

Neben der Samtgemeinde Emlichheim zählen die Samtgemeinden Neuenhaus (Gastgeberin der Auftaktveranstaltung in 2016), Spelle (Gastgeberin der Jahresveranstaltung 2017), Uelsen, die Gemeinde Ohne und die Städte Nordhorn und Lingen zu den sieben Satellitenstützpunkten. „Weitere interessierte Kommunen aus der Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland sind herzlich willkommen“, so Ickerott.

Abschließend zeigten sich der Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott und Projektleiter Thomas Nerlinger sehr zufrieden mit der Veranstaltung und hoffen auf zwei weitere spannende Jahre bis zum Gipfel.

Bericht: Jonas Roosmann
Fotos: Franz Frieling

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Seit dem 15.08.2018 verstärkt der aus Spelle stammende Jonas Roosmann den Projektstab des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Nach dem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück folgte das Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre ebenfalls an der Universität Osnabrück. Die Masterarbeit in diesem Studiengang befasst sich mit dem Thema „Künstliche Intelligenz im Kundenmanagement – Entwicklung von Geschäftsmodellen am Beispiel der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.”. Im Zuge dieser Arbeit sind erste Berührungs- und Anknüpfungspunkte für weitere gemeinsame Aktivitäten entstanden.

Neben dem Studium war er Werkstudent bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG und konnte so bereits erste Praxiserfahrungen sammeln.

Darüber hinaus ist er als Abgeordneter des emsländischen Kreistages politisch tätig und verfügt somit über ein umfangreiches Netzwerk in der Region.

Für die Gesundheitsregion EUREGIO und das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 bringt Jonas Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Betriebswirtschaftslehre ein und erfüllt somit einen zentralen Bestandteil für die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodellen.

Herzlich willkommen im Team!

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Auf dem 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen am 06.06.2018 im dbb forum in Berlin befasste sich das Forum II mit dem Thema “Digitalisierung und soziale Infrastrukturen.” Die Keynote hielt Projektleiter Thomas Nerlinger.

Hier eine Zusammenfassung des Forums II durch den Veranstalter Behörden Spiegel.

Referenten des Forums II: Hannes Jähnert, Dr. Konstanze Arp, Moderator Patrick Ney, Anna Schlomann, Thomas Nerlinger (von links), Foto: Behörden Spiegel

Digitale Plattformen und Medien können Menschen zusammenbringen, Austausch befördern, Zugänge verschaffen, kurz: Barrieren abbauen helfen. Im besten Fall. Häufig schaffen sie aber zusätzliche Barrieren für diejenigen, die wenig Berührungspunkte mit der digitalen Welt haben. Die Frage ist, wie die Technik gestaltet sein muss, um Teilhabe zu ermöglichen.

“In digitalen Medien steckt ein gigantisches Potenzial für Menschen mit Beeinträchtigung jeder Art”, sagte Dr. Konstanze Arp, Geschäftsführerin des NRW-Forschungskollegs GROW (Gerontological Research On Well-Being) an der Universität Köln. Um dieses Potenzial zu heben, fehle es aber an systematischem Wissen darüber, wie bestimmte Gruppen neue Technologien wahrnehmen und langfristig nutzen. Einen Beitrag zur Schließung der Wissenslücke soll ein Forschungsprojekt leisten, das die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei GROW, Anna Schlomann, vorstellte.

Über ein Jahr hat das Forschungsteam ältere Menschen bei der Nutzung von Fitnesstrackern begleitet. Obwohl die Probanden überdurchschnittlich technikaffin gewesen seien, hätten die meisten sich auf die einfachsten Hauptfunktionen, Uhr und Schrittzähler, beschränkt. Eine Kopplung mit dem Smartphone, die langfristige Analysen der Fitness erlaubt hätte, sei kaum ausprobiert worden. Außerdem hätten viele die voreingestellten Sollwerte zur empfohlenen täglichen Schrittanzahl als bevormundend empfunden. “Die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung haben aber die wenigsten genutzt”, so Schlomann. “Für einige stellte die Technik auch nach einem Jahr noch eine Hürde dar.” Ein ernüchterndes Resümee, wenn man bedenkt, dass besonders ältere Menschen von einer Sensibilisierung für körperliche Aktivität profitieren würden.

“Leider setzt die Technik zumeist voraus, dass der Mensch sich ihr anpasst.” So brachte Thomas Nerlinger das Problem auf den Punkt. Als Leiter des Modellprojekts Dorfgemeinschaft 2.0 unter Trägerschaft der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. versucht er, dieses Missverhältnis auf den Kopf zu stellen. Die digitale Plattform für den Raum Grafschaft Bentheim/südliches Emsland soll dem Menschen folgen, indem sie ländliche Gemeinschaftsstrukturen nicht technisch neu aufsetzt, sondern stützt und ergänzt. Die Lebensbereiche Mobilität, Wohnen, Versorgung und Gesundheit werden in einem virtuellen Dorfgemeinschaftszentrum abgebildet. Dort sollen Dienste, seien es ÖPNV-Apps und Bürgerbus oder Dorfläden und Lieferservices, gebündelt wie auf einem Marktplatz auftreten. Die Dorfgemeinschaft 2.0 beschränkt sich nicht auf den digitalen Raum, sondern ist an die “reale” Dorfgemeinschaft, also die Anbieter und Infrastrukturen vor Ort, rückgekoppelt. Aufgesetzt wird das Angebot jeweils eigenständig durch die jeweilige Gemeinde. “Ob das vom Rathaus direkt übernommen wird, durch eine GmbH der öffentlichen Hand oder auch durch ein genossenschaftliches Modell, ist den Teilnehmern selbst überlassen”, erklärt Nerlinger. Offen sei das Projekt prinzipiell auch für Vereine, Privatunternehmen oder andere Einrichtungen, die Gemeinschaftsstrukturen bilden und stärken.

Programm 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen

Quelle: Der Behördenspiegel, Ausgabe Juli 2018, Seite 19.

Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO stieß bei Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ in Saarbrücken auf großes Interesse

Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO stieß bei Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ in Saarbrücken auf großes Interesse

Der Gesundheitskongress „SALUT! DaSein gestalten“ vom 03. bis 06.05.2018 in Saarbrücken zählte mehr als 700 Experten aus allen Bereichen der Versorgung und Gesundheitswirtschaft. Vertreten waren auch Akteure der Gesundheitsregion EUREGIO und des BMBF-Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“.

Im Zuge der Präsentation und des Best-Practice-Dialoges “Mit Gesundheit und Pflege Grenzen überwinden: Versorgungs- und Kooperationsmodelle an den Binnengrenzen Europas: Impulse für Politik und Praxis“ stellten Vorsitzender Dr. Arno Schumacher und Geschäftsführer/Vorstand/Projektleiter Thomas Nerlinger das Gesundheitsnetzwerk Gesundheitsregion EUREGIO und das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 vor.

Zum Zukunftsforum „Mit Gesundheit und Pflege Grenzen überwinden: Silver Economy an den Binnengrenzen Europas – Impulse für Politik und Praxis“ lud die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger (MdL des Landtages Saarland) ein, die mit dem Saarland aktuell den Vorsitz der Wirtschaftsministerkonferenz inne hat. Die Wirtschaftsministerkonferenzist ein wichtiges Instrument der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit der Länder untereinander. Neben dem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch dient sie dem Zweck, gemeinsames politisches Handeln im eigenen Bereich oder gegenüber dem Bund in Beschlüssen festzuschreiben.

Austausch mit Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger (MdL des Landtages Saarland)

Nach dem Zukunftsforum gab es noch die Gelegenheit zum Informationsaustausch zu den Aktivitäten der Gesundheitsregion EUREGIO mit der Ministerin Anke Rehlinger und Vertretern des Zukunftsforums.

Von links: Armin Lang (Organisator des Kongresses und Experte für Gesundheits- und Sozialwesen), Thomas Nerlinger (Geschäftsführer, Vorstand, Projektleiter), Dr. Arno Schumacher (Vorsitzender), Anke Rehlinger (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, MdL des Landtages Saarland), Dr. Günter Danner (Stellvertretender Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung, Brüssel/Belgien), Foto: Wolfgang van den Bergh (Chefredakteur der Ärzte Zeitung).

Projektvorstellung „Dorfgemeinschaft 2.0“ beim kommunalen Gesundheitsfrühstück

Auf Einladung der Landkreis-, Städte- und Gemeindetage Saarland und Rheinland-Pfalz unter Mitwirkung des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gab es mit dem „Kommunalen Gesundheitsfrühstück: Gesundheits- und Pflegeversorgung sichern – Herausforderungen für kommunale Entscheider“ eine weitere Veranstaltung unter Beteiligung der Gesundheitsregion EUREGIO. Thomas Nerlinger gab in seinem Vortrag mit dem Titel „Sterbende Dörfer oder Dorf 2.0? – Mehr ist möglich!“ einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Helmut Kneppe (Geschäftsführender Vorstand des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Köln).

Nach der Begrüßung durch Landrat Udo Recktenwald (Vorsitzender des Landkreistages Saarland, Saarbrücken) gab es weitere Kurzvorträge durch Landrat Dr. Michael H. Koch (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, „Herausforderung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum – Unterstützung von medizinischen Nachwuchskräften am Beispiel der Hausarztakademie Hersfeld-Rotenburg“), Landrat Jürgen Müller (Landkreis Herford, „Gesundheit als Strategie des Kreises Herford: Ein Beispiel für andere!?“) und Dr. Bodo de Vries (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johanneswerks e. V., Bielefeld, „Pflege neu denken: Vom Pflegeheim zur Wohnquartiersversorgung“).  Das Schlusswort hielt Burkhard Müller (Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz, Mainz).

 

 

 

 

 

 

 

Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen

Premiere: Projekttreffen Konsortium und Bürgermeister der Pilotkommunen

Erstes Projekttreffen des Konsortiums Dorfgemeinschaft 2.0 der Gesundheitsregion EUREGIO mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen: Stadt Lingen (1. Stadtrat Stefan Altmeppen), Stadt Nordhorn (Bürgermeister Thomas Berling), Samtgemeinde Spelle (1. Samtgemeinderat Stefan Lohaus), Samtgemeinde Emlichheim (Bürgermeisterin Daniela Kösters), Samtgemeinde Neuenhaus (Bürgermeister Günter Oldekamp), Samtgemeinde Uelsen (Bürgermeister Herbert Koers) und Gemeinde Ohne (Bürgermeisterin Charlotte Ruschulte) beim Verbundpartner I.T.Out GmbH in Nordhorn.

Im Beisein der Verbundpartner fand am 07. März 2018 das erste Projekttreffen „Dorfgemeinschaft 2.0“ mit den Bürgermeistern der beteiligten Pilotkommunen beim Verbundpartner I.T. Out GmbH in Nordhorn statt.

„Wir freuen uns, dass alle sieben Pilotkommunen unserer Einladung zum ersten Projekttreffen gefolgt sind. Diese tatkräftige Unterstützung unterstreicht den festen Willen zur bedarfsgerechten Gestaltung der Chancen der Digitalisierung im Zuge des demografischen Wandels in unserer Region“, so Projektleiter Thomas Nerlinger von der Gesundheitsregion EUREGIO und ergänzt: “Mit dem Auftakttreffen ist es uns gelungen, den Wissenschafts-Praxis-Transfer unseres bundesweit relevanten Forschungsprojektes untereinander zu fördern. Das ist ein bedeutsamer Grundstein für den gemeinsamen Austausch zur modellhaften Umsetzung der anstehende Vorhaben für die zweite Projekthälfte der Gesamtlaufzeit bis Oktober 2020.”

Zu Beginn des Projekttreffens gab das Projekt-Konsortium anhand der Fallstudie der 72jährigen Emma Meyer einen anschaulichen Überblick zum aktuellen Projektstand und dem Zusammenwirken aller Teilprojekte in den vier Lebensräumen Wohnen, Versorgung, Mobilität und Gesundheit/Pflege. Im weiteren Verlauf stellten die Bürgermeister ihre Projektaktivitäten und zukünftigen Anforderungen an ihre Satellitenstützpunkte vor.

Noch vor dem Start des Projektes „Dorfgemeinschaft 2.0“ konnten sich interessierte Gemeinden für eine Teilnahme als Pilotkommunen aussprechen. Das Projekt konzentriert sich bei seiner Forschung und Umsetzung auf die Modelregion Grafschaft Bentheim und südliches Emsland. In der Grafschaft Bentheim beteiligen sich derzeit die Samtgemeinden Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus sowie die Gemeinde Ohne (Samtgemeinde Schüttorf) und die Stadt Nordhorn. Auf Seite der Projektregion südliches Emsland beteiligen sich derzeit die Samtgemeinde Spelle und die Stadt Lingen (Ems) am Projekt. In diesen Gemeinden werden sogenannte „Satellitenstützpunkte“ entstehen. Unter einem Satellitenstützpunkt können Orte der Begegnung verstanden werden. Hier sollen Angebote des täglichen Lebens in gebündelten Leistungen mit informationstechnischer Hilfe modellhaft zur Verfügung gestellt, erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Den Bürgern werden damit zeitaufwendige und lange Laufwege abgenommen. Dadurch stehen Informationen, Beratung und Leistung aus einer Hand zur Verfügung.

Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien kann bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum vor Ort zu verbessern. Gleichzeitig stärkt dieses Engagement die Region nachhaltig durch die modellhafte Erprobung von bedarfsgerechten Lösungen im Bereich der Mensch-Technik Information(MTI).

Die Bürgermeister – als Vertreter Ihrer Samtgemeinden und letztendlich Sprecher der Bürger – können so die Gelegenheit nutzen, konkrete Bedarfslagen und Handlungserfordernisse in das Projekt einfließen zu lassen. Dies gibt dem Projekt die nötige Nähe zur Realität bei der Erforschung und Entwicklung. Im Gegenzug kann der wissenschaftliche Blick aus der Gegenwart in die Zukunft den Bürgermeistern helfen, ihre kommunalpolitisch wichtigen Themen zukunftsorientiert aufzustellen.

Das Treffen präsentierte sich als Auftakt nach Maß. Die Teilnehmer verständigten sich auf Folgetreffen, um den gemeinsamen Austausch zu Transfermöglichkeiten in den Lebensräumen zwischen den Pilotkommunen fortzusetzen. Auf Einladung der Bürgermeisterin Daniela Kösters findet die diesjährige Jahresveranstaltung am 29.08.2018 in der Samtgemeinde Emlichheim statt.

Ein besonderer Dank gilt dem Verbundpartner I.T. Out GmbH für die angenehme Tagungsatmosphäre.

Fotos: Franz Frieling

Bericht Grafschafter Nachrichten vom 15.03.2018

Bericht Neue Osnabrücker Zeitung vom 22.03.2018

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet

Smart Home Showroom in Nordhorn eröffnet

Geschäftsführer Bernd Horstmann mit seinem Bruder Wilhelm Horstmann in der neuen Musterwohnung “Smart Home Showroom” im Expert Markt in Nordhorn.

Im Expert Markt in Nordhorn gibt es seit dem 02.03.2018 eine deutschlandweite Premiere: Als neuer innovativer Bestandteil des Marktes werden in der Musterwohnung auf über 85 Quadratmetern Smart Home Produkte und digitale Szenarien präsentiert. Die Endkunden können Produkte testen und den einzigartigen Smart Home Showroom praxisnah erleben. Die Musterwohnung steht zugleich für die Präsentation und Erprobung von praktischen Lösungen im Modellprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ zur Verfügung.

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist die ENO telecom GmbH – ein Mitglied der Gesundheitsregion EUREGIO. ENO telecom engagiert sich auch als Verbundpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0. Neben Produkten vieler namhafter Partner der ENO telecom ist mit der Firma I.T. Out GmbH ein weiteres Mitglied und Projektpartner mit an Bord. I.T. Out stellt das System Quo Loco und die Sensormatte für das Schlafzimmer vor.

„Mit der Erstellung des Smart Home Showrooms ist es uns gelungen, Einzellösungen, die bisher in unserem expert Markt verteilt sind, zu einem harmonischen Gesamtkonzept praxisnah zusammenzuführen. Gerade bei diesen Produkten ist es extrem wichtig, sie nicht nur im Regal zu sehen und zu hören, was sie so können, sondern genau das in der Praxis auch selbst testen zu dürfen. Unser Ziel ist es, Hersteller unabhängige und vor allen Dingen bezahlbare Smart Home Lösungen zu bieten, die sich den Bedürfnissen der Nutzer anpassen“, erklärt Bernd Horstmann, geschäftsführender Gesellschafter.

„Wir sind stolz, eine so große Musterwohnung, die bundesweit ihresgleichen sucht, hier in Nordhorn zu haben. Schon in unseren Anfängen mit Radio Horstmann haben wir immer den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund gestellt. Gerade bei diesen komplexen Themen ist das Zusammenführen der einzelnen Produkte zu einer überzeugenden Lösung das Argument für den erfolgreichen Einsatz“, so Horstmann. Der Showroom ist in einzelne Wohnwelten (Außenbereich, Flur, Hauswirtschaftraum, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche) aufgeteilt, in denen die individuellen Lösungen in der Praxis anhand von Anwendungsbeispielen gezeigt werden.

“Wir freuen uns mit unserem Partner ENO telecom über die Eröffnung dieses einzigartigen Showrooms, der die Region um eine weitere Attraktion reicher macht. Die interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben so die Möglichkeit, sich die technischen Produktlösungen und Einsatzszenarien aus erster Hand erklären zu lassen”, so Thomas Nerlinger, Vorstand der Gesundheitsregion EUREGIO und Leiter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Der Kunde wird im Expert Markt von speziell geschulten Beratern durch die einzelnen Welten geführt und bekommt im Anschluss – ähnlich wie in einem Küchenstudio – einen Vorschlag für seinen individuellen Bedarf. Aber nicht nur die Präsentation der Möglichkeiten und die bedarfsgerechte Beratung, sondern auch die Umsetzung in die Praxis ist in der serviceorientierten Unternehmensgruppe eine Selbstverständlichkeit.

So kommt das expert Service-Team nach Hause, installiert auf Wunsch die einzelnen Smart Home Komponenten und richtet gleich erste Szenarien ein. Unabhängig davon, ob Eigentum oder eine Mietwohnung zur Verfügung steht, sind viele Lösungen ganz ohne aufwendige Verkabelung oder Bohren schnell und kostengünstig umsetzbar.

Quelle: Pressemitteilung der ENO telecom GmbH