Stellenausschreibung: Zum 01.06.2019 in Teilzeit (29 Stunden wöchentlich)

Stellenausschreibung: Zum 01.06.2019 in Teilzeit (29 Stunden wöchentlich)

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Willkommen beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO!

Als innovatives deutsch-niederländisches Netzwerk mit über 160 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen setzen wir uns öffentlichkeitswirksam für eine starke grenzüberschreitende Gesundheitswirtschaft ein.

Unser Drittmittelprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0 – Das Alter im ländlichen Raum hat Zukunft“ in der Region Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „InnovaKomm“ als einziges Projekt in Niedersachsen ausgewählt worden (Projektvolumen: 5,82 Mio. Euro/Förderanteil 85 %). Wir koordinieren das Verbundprojekt mit den Verbundpartnern Hochschule Osnabrück (Campus Lingen), Universität Osnabrück, Bentheimer Eisenbahn AG, ENO telecom GmbH, EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbH, I.T. Out GmbH, Lebenshilfe Nordhorn gGmbH und optadata.com GmbH. Dabei binden wir zahlreiche assoziierte Projektpartner ein, um die Ergebnisse anwendungsorientierter Forschung nachhaltig in die Praxis zu transferieren.

Wir setzen in unseren Teilprojekten auf Anreizsysteme zur Stärkung der sozialen Innovationen durch Mensch-Technik-Interaktion. Der passgenaue Einsatz neuer digitaler Technologien soll bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen helfen, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen im ländlichen Raum bedarfsgerecht zu verbessern. Weitere Informationen zum Projekt und zur Gesundheitsregion EUREGIO finden Sie auf unseren Internetseiten Dorfgemeinschaft 2.0  und Gesundheitsregion Euregio e. V.

Der Verein sucht zum 01.06.2019 oder früher in Teilzeit (29 Stunden wöchentlich) eine/n

wissenschaftliche Mitarbeiterin /
wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)

Im Rahmen der Teilzeittätigkeit wird bei Vorliegen entsprechender Qualifikation die Möglichkeit zum Masterstudium oder zur Promotion in Kooperation mit unseren wissenschaftlichen Projektpartnern gegeben.

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Unterstützung bei der Bearbeitung und dem Transfer von anwendungsnahen Forschungsprojekten in den Bereichen Ethik & Datenschutz, digitalisierte Pflege, eMobilität, Logistik, Mensch-Technik-Interaktion, eHealth, Cloud Computing, Crowdsourcing/Sharing Economy, nachhaltige Transformation der digitalen Gesellschaft, Service Engineering/Hybride Produkte, Open Innovation
  • enge Zusammenarbeit innerhalb eines Forschungsprojektes mit renommierten Praxis- und Forschungspartnern
  • Publikationen der wissenschaftlichen Ergebnisse
  • die Bearbeitung von Forschungsanträgen

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre, der Medizinischen Informatik, des Wirtschaftsingenieurwesens, der Pflegewissenschaft, eine vergleichbare Studienrichtung mit geeigneter Vertiefung oder eine nachgewiesene Qualifikation für wissenschaftliches Arbeiten
  • Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Belastbarkeit, Kreativität, Eigenständigkeit und Offenheit für die Arbeit in einem interdisziplinären Projekt sowie Spaß an der Entwicklung eigener Ideen
  • Kompetenzen in einem oder mehreren der oben genannten Forschungsbereichen
  • hohe Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • gute Englischkenntnisse

Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit und ist projektbedingt bis zum 31.10.2020 befristet. Die Stelle ist grundsätzlich kombinierbar mit einem Studium oder bestehenden Arbeitsverhältnissen (beispielsweise bei unseren Projektpartnern), soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD (Kommune).

Wir bieten Ihnen:

  • ein inspirierendes Arbeitsumfeld unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in unserem Projektbüro auf dem Campus der EUREGIO-KLINIK in Nordhorn
  • flexible Arbeitszeitmodelle in einem jungen, dynamischen Team (z. B. Gleitzeit und Home-Office)
  • eine forschungsstarke, interdisziplinäre Projektgruppe
  • eine aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • eine intensive Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Praxis- und Forschungspartnern an aktuellen Forschungsthemen
  • Zugang zu unserem innovativen deutsch-niederländischen Netzwerk mit über 160 Mitgliedern und kompetenten Kooperationspartnern in 17 Gesundheitsbranchen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten neben den üblichen Inhalten wie Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen auch ein selbständig verfasstes Dokument (z. B. Seminararbeit oder Auszüge aus Ihrer Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit) enthalten. Bitte teilen Sie uns Ihre Vorstellungen zur wöchentlichen Arbeitszeit und TVöD-Eingruppierung mit.

Für Rückfragen steht Ihnen Projektleiter Thomas Nerlinger vorzugsweise per E-Mail zur Verfügung.

Bewerbungen werden bis zum 19.04.2019 – vorzugsweise per E-Mail – erbeten an:

Gesundheitsregion EUREGIO e. V.
c/o EUREGIO-KLINIK
Projektbüro Dorfgemeinschaft 2.0
Projektleiter Thomas Nerlinger
Albert-Schweitzer-Straße 10
48527 Nordhorn

thomas.nerlinger@gesundheitsregion-euregio.eu

Prof. Dr. Ickerott neuer Dekan am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück – Gesundheitsregion EUREGIO unterstützt innovativen Wissenstransfer

Prof. Dr. Ickerott neuer Dekan am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück – Gesundheitsregion EUREGIO unterstützt innovativen Wissenstransfer

Die Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück ist seit Jahren Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO. Zum 01.03.2019 hat die Amtszeit von Prof. Dr. Ingmar Ickerott als Dekan begonnen – Mitinitiator & Verbundpartner des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 unter Koordination unserer Gesundheitsregion EUREGIO.

Prof. Dr. Ingmar Ickerott im Gespräch mit Thomas Nerlinger

Wie empfindest Du die bisherige Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion EUREGIO, u. a. im Forschungsprojekt Dorf 2.0?

Aus dem vor einigen Jahren relativ allgemein formulierten gemeinsamen Wunsch nach einer Zusammenarbeit zwischen dem noch jungen Campus der Hochschule Osnabrück in Lingen und dem noch jungen Netzwerk Gesundheitsregion EUREGIO ist bis heute eine intensive fachlich-inhaltliche Kooperation entstanden, die als eine ihrer Früchte u.a. Forschungsprojekte wie Dorf 2.0 oder Land.Digital hervorgebracht hat. Was uns verbindet ist meines Erachtens der Wunsch nach Innovation und einer Weiterentwicklung unserer Region.

Was möchtest Du in Deiner neuen Position in den nächsten Jahren erreichen?

Aus der gemeinsamen Überzeugung, das sich unsere Region im Zeitalter des demografischen Wandels und der Digitalisierung dynamisch weiterentwickeln muss, wird sich auch in Zukunft einiges bewegen lassen. Ich denke an weitere gemeinsame Projekte auf dem Gebiet der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung, z. B. zur Mensch-Technik-Interaktion oder zu Innovationen auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge in ruralen Räumen. Als Dekan des Campus Lingen ist es meine Aufgabe, diese Impulse aufzunehmen und die Vernetzung der Fakultät nach innen und außen zu befördern.

Wie können wir Dich mit unserem Verein Gesundheitsregion EUREGIO dabei unterstützen?

Die Gesundheitsregion EUREGIO ist eine für uns wichtige Kooperationsplattform, die einen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft ermöglicht. Dieser Wissenstransfer ist für eine University of Applied Sciences, d. h. für eine Hochschule der angewandten Wissenschaft, von elementarer Bedeutung. Die Begegnung von Menschen und der Austausch von Gedanken ist häufig der Anfang von Innovationen. Die Gesundheitsregion bietet dafür genau den richtigen Rahmen.

Lieber Ingmar, wir danken Dir für das Gespräch und wünschen Dir in Deinem neuen Amt viel Erfolg und gutes Gelingen.

Das Gespräch mit Dekan Prof. Dr. Ingmar Ickerott führte Thomas Nerlinger, Geschäftsführer, Vorstand und Projektleiter der Gesundheitsregion EUREGIO.

Digitale Botschafter der älteren Generation gesucht

Digitale Botschafter der älteren Generation gesucht

Einladung zur Veranstaltung am 14.03. ab 11 Uhr im Tierpark Nordhorn – Vorteile und Herausforderungen der digitalen Welt werden aufgezeigt

Die Herausforderungen der Digitalisierung machen keinen Halt vor dem Alter und sind gerade für die ältere Generation ein wichtiges Thema. Wie können diese den Sprung in die digitale Welt schaffen und welche Vorteile bringt die digitale Welt mit sich? Genau diese und weitere Fragen sollen mit dem Vortrag von Dagmar Hirche, Hamburgerin des Jahres 2018, beantwortet werden.

Hierzu laden die Gesundheitsregion EUREGIO gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft 2.0, der Grafschafter Volksbank, der Lebenshilfe Nordhorn – alle Projektpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 – und dem Tierpark Nordhorn am 14.03. ab 11 Uhr ins Gasthaus >> De Malle Jan<< im Tierpark Nordhorn ein.

Die bundesweit bekannte Hamburgerin hat den Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“gegründet, der dazu beitragen möchte, dass sich alte wie junge Menschen auf eine lange Lebenszeit freuen dürfen und die Möglichkeit haben, ihre Leben dauerhaft selbst zu gestalten. Des Weiteren möchte der Verein das digitale Verständnis der älteren Generation z.B. durch Veranstaltungen wie das 1×1 der Tablets & Smartphones steigern und so die Lebensqualität erhöhen. „Die Welt wird immer digitaler, aber einige Menschen haben aus ganz verschiedenen Gründen noch keinen einzigen Schritt in die digitale Welt gewagt,“ so Dagmar Hirche. „Diese Angst möchten wir den Senioren nehmen und mit ihnen gemeinsam einen ersten Schritt in die digitale Welt wagen,“ erläutert der Projektleiter der Dorfgemeinschaft 2.0, Thomas Nerlinger.

Mit diesem Vortrag sollen die Senioren die digitale Welt mit ihren Herausforderungen und Vorteilen verstehen, um diese Erfahrungen an andere Senioren weitergeben und als digitaler Botschafter fungieren zu können.

Nach dem Vortrag von Dagmar Hirche wird die Grafschafter Volksbank über die Möglichkeiten des Online-Bankings referieren und somit einen konkreten Schritt in die digitale Welt mit einem Praxisbeispiel unterstreichen.

Unsere Veranstaltung richtet sich an Senioren und Multiplikatoren, wenn sie sich für die Digitalisierung interessieren und einem praktischen Austausch aufgeschlossen gegenüberstehen.

Weitere Informationen und Möglichkeit der Online-Anmeldung hier auf dieser Website.  Alternativ kann eine Anmeldung per E-Mail unter info@gesundheitsregion-euregio.eu erfolgen oder telefonisch im Vereinsbüro unter 05921 / 84 10 08. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es gilt der Zeitpunkt der Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier können Sie das Programm herunterladen!

Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

Verbundpartner Prof. Dr. Teuteberg zu den top 1 % der forschungsstärksten BWL-Wissenschaftler lt. WirtschaftsWoche gekürt

“Wir gratulieren Prof. Dr. Frank Teuteberg zu dieser bedeutsamen Auszeichnung. Dieses Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche unterstreicht die Bereicherung für die enge Zusammenarbeit mit unserer Gesundheitsregion EUREGIO”, so Projektleiter Thomas Nerlinger und ergänzt: “Gemeinsam arbeiten wir im Sinne eines Wissenschafts-Praxis-Transfers seit einigen Jahren u. a. im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 zusammen.”

Prof. Dr. Frank Teuteberg ist seit 2015 Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO und trägt mit seinem Engagement maßgeblich zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Gesundheitsnetzwerkes bei. Darüber hinaus ist die Universität Osnabrück seit dem Frühjahr 2018 aktives Mitglied in der Gesundheitsregion EUREGIO.

Basis dieser Bestenliste ist eine Analyse der wissenschaftlichen Publikationen der Jahre 2014 bis 2018 von über 2.500 Wissenschaftlern der BWL  im Raum Deutschland, Österreich, Schweiz mittels des Zeitschriftenratings VHB-Jourqual3 (über 850 wissenschaftliche Fachzeitschriften) des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) durch Forscher der ETH Zürich und der Universität Düsseldorf für die WirtschaftsWoche. Prof. Dr. Frank Teuteberg zählt mit Platz 21 in diesem Fünfjahresranking gleichzeitig zudem auch zur Top 10 der forschungsstärksten Wirtschaftsinformatik-Professoren in Deutschland, Österreich und Schweiz. In einem weiteren Ranking des wissenschaftlichen Lebenswerkes in das die Publikationsdaten von 3390 Wissenschaftlern der BWL einflossen zählt Prof. Teuteberg bereits zu den top 2 % (Quelle: WirtschaftsWoche, Ausgabe 4 vom 18.01.2019).

Zum Ranking “Das sind die besten Forscher in der BWL” gelangen Sie hier.

Zur Methodik des Rankings gelangen Sie hier.

Quelle: Pressemeldung Uni Osnabrück vom 21.01.2019

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Fachtagung “alt-einsam-isoliert?! Wege zur Teilhabe” am 13./14.12.2018 in Kassel

Dorfgemeinschaft 2.0 im Workshop B “Quartier und Dorfgemeinschaft” mit Vortrag beteiligt

In der Fachtagung des Paritätischen Gesamtverbandes haben erfolgreiche Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft mit ihren Vorhaben eine Plattform erhalten, sich zu vernetzen und Impulse für andere Interessierte zu geben. Hierzu führt der Veranstalter aus:

Mit ihren vielfältigen Projekten zeigten sie auf, dass es viele gute Möglichkeiten gibt, Einsamkeit und sozialer Isolation, gerade auch im Alter, entgegen zu wirken. Neue Formen des Zusammenlebens, der Ausbau des Vereinslebens durch Quartiergestaltung, aber auch die Digitalisierung oder eine Verkehrspolitik, die dem Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten besser Rechnung tragen, sind Maßnahmen für alle Menschen, aber insbesondere für ältere Menschen, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen. Beigefügt stellen wir Ihnen die Beitrage auf diesem Weg zur Verfügung. Eine Dokumenation ist in Arbeit.

Zur Website der Veranstaltung am 13./14.12.2018 in Kassel

Teilnehmende im Workshop B: Quartier und Dorfgemeinschaft 2.0. Michael Bruder (Bürgermeister Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl), Joachim Hagelskamp (Der Paritätische), Daniela Kösters (Bürgermeisterin Samtgemeinde Emlichheim, Dorfgemeinschaft 2.0), Gisela Gehrmann (Schickes Altern), Thomas Nerlinger (Gesundheitsregion EUREGIO e. V., Dorfgemeinschaft 2.0), von links. Foto: Privat.

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Dorfgemeinschaft 2.0 zu Gast beim 5. Innovationsforum des Projekts health-i-care

Das fünfte Innovationsforum des INTERREG-Projekts health-i-care fand am 28.11.2018 in De Lutte (Niederlande) statt. Rund 80 Projektpartner und -beteiligte kamen für das halbjährliche Projektmeeting zusammen.

Auf Einladung des Projektleiters Prof. Dr. Alex Friedrich (UMCG) und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) stellte Projektleiter Thomas Nerlinger mit seinem Team der Gesundheitsregion EUREGIO das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 und eine Reihe weiterer interessanter Projektansätze aus der Grenzregion vor. 

Zentrales Thema im Forum war diesmal der vertiefende Wissensaustausch und Transfer zwischen den verschiedenen Konsortien innerhalb des Projektes. Während eines Teamspiels am frühen Morgen und eines intensiven Speeddatings am Nachmittag, lernten die Teilnehmer die anderen Teilprojekte noch besser kennen.

Neben Präsentationen über den Projektfortschritt, einem Rückblick auf den Messeauftritt von health-i-care auf der Medica 2018 und einer Übersicht der wichtigsten Termine für das kommende Jahr 2019, präsentierten folgende Konsortien ihren Projektfortschritt:

  • Universität Bielefeld & Labcon-OWL
  • RePoint
  • Bananaa
  • KNMvD
  • Checkbuster
  • Ridom
  • Microbial Analysis

Zur Website des Projekts health-i-care

Digitale Mitarbeiterentlastung im Wohnquartier am Marienpark in Nordhorn

Digitale Mitarbeiterentlastung im Wohnquartier am Marienpark in Nordhorn

Tablets sollen künftig die Arbeit des Caritas-Pflegedienstes vereinfachen, so die Leiterin Karin Busche bei der Vorstellung der neuen Geräte. Der Caritas-Pflegedienst stattet seine Pflegekräfte künftig mit Tablets aus. Die Computer ersetzen die bisherige Pflegedokumentation auf dem Papier und sollen die Mitarbeitenden entlasten. Das niedersächsische Sozialministerium fördert das Projekt mit insgesamt 40.000 Euro. Die Landesregierung will damit die Pflege im ländlichen Raum stärken.

„Die Tablets und das digitale Arbeiten machen die Vernetzung von Pflegeangeboten und auch die Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten leichter“, so Hermann Josef Quaing, Verwaltungsleiter mit geschäftsführenden Aufgaben der Caritas-St. Marien Pflege GmbH beim Blick in die Zukunft. Dies ist eine optimale Grundlage zur künftigen digitalen Anbindung an den virtuellen Dorfmarktplatz und die Leitzentrale der Dorfgemeinschaft 2.0 im Wohnquartier am Marienpark, ergänzt Thomas Nerlinger, Leiter des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0.

Artikel in den Grafschafter Nachrichten vom 15.10.2018

Das Konsortium des Verbundprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 hatte die Nachbarschaft des ehemaligen Marienkrankenhauses im Juni 2017 zur feierlichen Geburtsstunde der Leitzentrale der Dorfgemeinschaft 2.0 eingeladen. Die Zentrale befindet sich im ersten Obergeschoss in den Räumlichkeiten des ehemaligen Säuglings- und Schwesterndienstzimmers in der Nähe der Unterrichtsräumen der Bildungsstätte für Gesundheitsberufe der EUREGIO-KLINIK und Fachschule für Altenpflege.

Im September 2018 ging das neue St.
Marienhaus der St. Marien Pflege GmbH an den Start. Rund 1.000 Besucher folgten einige Tage zuvor der Einladung zum Tag der offenen Tür.

Die Lebenshilfe Nordhorn – Verbundpartner im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 – liefert die Speisen für das neue Pflegeheim der Caritas. Deren integrativer Cateringservice Mahlzeit der Grafschafter Dienstleistungs- und Service gGmbH bekam den Zuschlag. “Dass wir künftig das Pflegeheim, die Tagespflege und die Cafeteria im ehemaligen Marienkrankenhaus mit Speisen beliefern – und zwar an 365 Tagen im Jahr –, ist eine großartige neue Aufgabe“, so Geschäftsführer Thomas Kolde.

Video und Beitragsbild: Grafschafter Nachrichten/ev1.tv vom 12.10.2018

 

 

 

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Gemeinsamer Gipfelaufstieg bei der Jahresveranstaltung der Dorfgemeinschaft 2.0 in Emlichheim

Wissenschaftler und Praxispartner arbeiten Hand in Hand für die Bürger

Am 29.08.2018 fand die 3. öffentliche Jahresveranstaltung des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 in der Aula am Lägen Diek in Emlichheim mit mehr als 100 Gästen statt. In Kooperation mit der Samtgemeinde Emlichheim wurde das Bergfest des Forschungsprojektes gebührend gefeiert. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch eine hervorragend spielende Jara Boerrigter am Klavier eröffnet.

Neben der Vorstellung des aktuellen Projektstandes durch den Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, wurde in einer Gesprächsrunde das Teilprojekt der präventiven Hausbesuche „DaHeim – in Emlichheim“ mit verschiedenen Gesprächspartnern näher erläutert. Der Projektleiter Thomas Nerlinger betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass das ganze Projekt vom Menschen her gedacht werde und nur gemeinsam und mit gegenseitiger Wertschätzung zum Erfolg führen könne.

Wissenschaftler und Praxispartner stellten in den vier identifizierten Lebensräumen Gesundheit & Pflege, Mobilität, Versorgung und Wohnen einige Entwicklungen vor und sensibilisierten die Bürgerinnen und Bürger für das Thema der Digitalisierung. „Die Digitalisierung kann verbinden und Barrieren abbauen. Datenschutz, Datensouveränität und ethische Aspekte sind hierbei von entscheidender Bedeutung,“ so Nerlinger weiter. Die Samtgemeindebürgermeistern Daniela Kösters begrüßte die anwesenden Gäste und verwies auf die bevorstehenden Herausforderungen des demografischen Wandels und betonte die Wichtigkeit der Vernetzung mit Wissenschaftlern und Praxispartnern, um so erfolgreiche Modelle für die Samtgemeinde entwickeln zu können. „Deshalb ist das Forschungsprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 mit allen beteiligten Akteuren ein wichtiger Partner für die Samtgemeinde Emlichheim und trägt bereits nach wenigen Monaten der Mitwirkung die ersten Früchte, wie z.B. DaHeim – in Emlichheim zeigt.“  Emlichheim ist seit knapp einem Jahr dabei und stellt somit den jüngsten von insgesamt sieben Satellitenstützpunkten im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 dar.

Dieses innovative Projekt wurde thematisch durch eine Gesprächsrunde vertieft und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern näher erläutert. So berichtete Bürgermeisterin Kösters über die Finanzierung und den damit verbundenen Mitteleinsatz der Samtgemeinde Emlichheim und hob die vorbildliche Arbeit des Mehrgenerationenhauses Senfkorn nochmals hervor. Pflegewissenschaftlerin Prof. Stefanie Seeling, ebenfalls von der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, referierte über die Zielsetzung der präventiven Hausbesuche. Hier werde versucht, möglichst frühzeitig Probleme sichtbar zu machen, um diesen präventiv entgegenwirken zu können. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Britta Blotenberg stellte die Entstehung und die Konzeption dieses neuartigen Projektes vor und verwies auf die Stichprobenbegrenzung von 75 Probanden. Leider konnte die überwältigende Resonanz von 270 Beteiligten nicht vollumfänglich mit eingebunden werden, da wissenschaftlich lediglich 75 Personen involviert werden können. Annika Paul als akademisierte Pflegefachkraft führt die präventiven Hausbesuche in der Samtgemeinde Emlichheim durch und erzählte von ihren Erfahrungen aus der Praxis.

Nachdem die Folkloretanzgruppe der Musikschule Niedergrafschaft ihr volles Können darbot, wurden an den verschiedenen Themeninseln einige entwickelte Produkte erlebbar gemacht. Dieser interaktive Teil regte zum Mitmachen an und soll ein niederschwelliger Einstieg in die Dorfgemeinschaft 2.0 darstellen.

Neben der Samtgemeinde Emlichheim zählen die Samtgemeinden Neuenhaus (Gastgeberin der Auftaktveranstaltung in 2016), Spelle (Gastgeberin der Jahresveranstaltung 2017), Uelsen, die Gemeinde Ohne und die Städte Nordhorn und Lingen zu den sieben Satellitenstützpunkten. „Weitere interessierte Kommunen aus der Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland sind herzlich willkommen“, so Ickerott.

Abschließend zeigten sich der Moderator Prof. Dr. Ingmar Ickerott und Projektleiter Thomas Nerlinger sehr zufrieden mit der Veranstaltung und hoffen auf zwei weitere spannende Jahre bis zum Gipfel.

Bericht: Jonas Roosmann
Fotos: Franz Frieling

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Jonas Roosmann neues Mitglied im Projektteam der Dorfgemeinschaft 2.0

Seit dem 15.08.2018 verstärkt der aus Spelle stammende Jonas Roosmann den Projektstab des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0 beim Verein Gesundheitsregion EUREGIO als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Nach dem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück folgte das Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre ebenfalls an der Universität Osnabrück. Die Masterarbeit in diesem Studiengang befasst sich mit dem Thema „Künstliche Intelligenz im Kundenmanagement – Entwicklung von Geschäftsmodellen am Beispiel der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.”. Im Zuge dieser Arbeit sind erste Berührungs- und Anknüpfungspunkte für weitere gemeinsame Aktivitäten entstanden.

Neben dem Studium war er Werkstudent bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG und konnte so bereits erste Praxiserfahrungen sammeln.

Darüber hinaus ist er als Abgeordneter des emsländischen Kreistages politisch tätig und verfügt somit über ein umfangreiches Netzwerk in der Region.

Für die Gesundheitsregion EUREGIO und das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 bringt Jonas Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Betriebswirtschaftslehre ein und erfüllt somit einen zentralen Bestandteil für die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodellen.

Herzlich willkommen im Team!

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Teilhabe im Digitalen – Kann Technik soziale Infrastrukturen stützen?

Auf dem 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen am 06.06.2018 im dbb forum in Berlin befasste sich das Forum II mit dem Thema “Digitalisierung und soziale Infrastrukturen.” Die Keynote hielt Projektleiter Thomas Nerlinger.

Hier eine Zusammenfassung des Forums II durch den Veranstalter Behörden Spiegel.

Referenten des Forums II: Hannes Jähnert, Dr. Konstanze Arp, Moderator Patrick Ney, Anna Schlomann, Thomas Nerlinger (von links), Foto: Behörden Spiegel

Digitale Plattformen und Medien können Menschen zusammenbringen, Austausch befördern, Zugänge verschaffen, kurz: Barrieren abbauen helfen. Im besten Fall. Häufig schaffen sie aber zusätzliche Barrieren für diejenigen, die wenig Berührungspunkte mit der digitalen Welt haben. Die Frage ist, wie die Technik gestaltet sein muss, um Teilhabe zu ermöglichen.

“In digitalen Medien steckt ein gigantisches Potenzial für Menschen mit Beeinträchtigung jeder Art”, sagte Dr. Konstanze Arp, Geschäftsführerin des NRW-Forschungskollegs GROW (Gerontological Research On Well-Being) an der Universität Köln. Um dieses Potenzial zu heben, fehle es aber an systematischem Wissen darüber, wie bestimmte Gruppen neue Technologien wahrnehmen und langfristig nutzen. Einen Beitrag zur Schließung der Wissenslücke soll ein Forschungsprojekt leisten, das die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei GROW, Anna Schlomann, vorstellte.

Über ein Jahr hat das Forschungsteam ältere Menschen bei der Nutzung von Fitnesstrackern begleitet. Obwohl die Probanden überdurchschnittlich technikaffin gewesen seien, hätten die meisten sich auf die einfachsten Hauptfunktionen, Uhr und Schrittzähler, beschränkt. Eine Kopplung mit dem Smartphone, die langfristige Analysen der Fitness erlaubt hätte, sei kaum ausprobiert worden. Außerdem hätten viele die voreingestellten Sollwerte zur empfohlenen täglichen Schrittanzahl als bevormundend empfunden. “Die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung haben aber die wenigsten genutzt”, so Schlomann. “Für einige stellte die Technik auch nach einem Jahr noch eine Hürde dar.” Ein ernüchterndes Resümee, wenn man bedenkt, dass besonders ältere Menschen von einer Sensibilisierung für körperliche Aktivität profitieren würden.

“Leider setzt die Technik zumeist voraus, dass der Mensch sich ihr anpasst.” So brachte Thomas Nerlinger das Problem auf den Punkt. Als Leiter des Modellprojekts Dorfgemeinschaft 2.0 unter Trägerschaft der Gesundheitsregion EUREGIO e. V. versucht er, dieses Missverhältnis auf den Kopf zu stellen. Die digitale Plattform für den Raum Grafschaft Bentheim/südliches Emsland soll dem Menschen folgen, indem sie ländliche Gemeinschaftsstrukturen nicht technisch neu aufsetzt, sondern stützt und ergänzt. Die Lebensbereiche Mobilität, Wohnen, Versorgung und Gesundheit werden in einem virtuellen Dorfgemeinschaftszentrum abgebildet. Dort sollen Dienste, seien es ÖPNV-Apps und Bürgerbus oder Dorfläden und Lieferservices, gebündelt wie auf einem Marktplatz auftreten. Die Dorfgemeinschaft 2.0 beschränkt sich nicht auf den digitalen Raum, sondern ist an die “reale” Dorfgemeinschaft, also die Anbieter und Infrastrukturen vor Ort, rückgekoppelt. Aufgesetzt wird das Angebot jeweils eigenständig durch die jeweilige Gemeinde. “Ob das vom Rathaus direkt übernommen wird, durch eine GmbH der öffentlichen Hand oder auch durch ein genossenschaftliches Modell, ist den Teilnehmern selbst überlassen”, erklärt Nerlinger. Offen sei das Projekt prinzipiell auch für Vereine, Privatunternehmen oder andere Einrichtungen, die Gemeinschaftsstrukturen bilden und stärken.

Programm 2. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen

Quelle: Der Behördenspiegel, Ausgabe Juli 2018, Seite 19.